Der Phyto-Kick fürs Immunsystem

Fit durch die kalte Jahreszeit: Wie hilfreich sind Echinacea, Zink & Co? © drubig-photo/Fotolia.com
Fit durch die kalte Jahreszeit: Wie hilfreich sind Echinacea, Zink & Co?
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Artikel vom 28.11.11 von Eva Pantleon

Der eine schwört auf Sonnenhut. Der andere auf Zink. Der dritte nimmt gar nichts, geht aber regelmäßig in die Sauna. An „Geheimtipps“, wie sich das Immunsystem stärken lasse, herrscht gewiss kein Mangel. Vor allem jetzt im Herbst. Wenn die Grippeviren wieder fröhlich die Runde machen, und die kalten Füße beim Warten auf den Bus einem schwächelnden Immunsystem schon mal den Rest geben können. Doch welche Mittel zur Immunstärkung wirken wirklich und was fällt eher unter die Kategorie „Der Glaube versetzt mitunter Berge“?

Im Info-Dschungel der Studien

Da ist guter Rat teuer – oft im wahrsten Sinn des Wortes. Denn nur allzu leicht schenkt man den Werbe-Versprechen Glauben, die mit dem alten Traum der Menschheit locken: einfach eine Pille nehmen und die Flasche Wein vom Abend vorher und all die anderen Gesundheitssünden sind vergessen.

Doch selbst, wer sich vor dem Gang in die Apotheke in den Medien informiert, ist nachher nicht viel schlauer als zuvor. Denn kaum hat Dr. Irgendwer an der Universität von Irgendwo auch nur die kleinste Studie zum Thema Immunabwehr durchgeführt, rauscht es durch den Blätterwald: „Und es* wirkt doch!“ (* setze ein: Zink, Vitamin C, Umckaloabo etc.). Vergessen wird dabei leider oft zu fragen: Wie viele Teilnehmer hatte die Studie? Unter welchen Bedingungen wurde sie durchgeführt? Und die entscheidende Frage: Wer hat sie finanziert? Wer da die Spreu vom Weizen trennen möchte, muss schon sehr genau hingucken. Das zeigt sich auch bei den folgenden „Super-Stars“ der Immunabwehr-Mittel:

Echinacea – das Gänseblümchen der Immunabwehrstoffe

Wer die Studienlage zum Thema Echinacea (Sonnenhut) studiert, hat schnell das Gefühl, es mit dem alten Gänseblümchen-Kinderspiel zu tun zu haben: Es wirkt – es wirkt nicht – es wirkt – es wirkt nicht … So kamen zwar Wissenschaftler der Universität Wisconsin 2010 nach einer groß angelegten Studie zu dem Schluss, dass man statt des Sonnenhut-Präparates genauso gut Smarties zu sich nehmen könne – sprich: dass der Erkältungsschutz im Placebobereich liege.

Doch nur drei Jahre zuvor vermeldeten Wissenschaftler von der University of Connecticut (USA) nach der Auswertung von 14 Studien ein völlig anderes Resultat: Echinacea reduziere das Erkältungsrisiko um 60 Prozent. 

Damit widersprachen sie wiederum Kollegen der Stanford-Universität, die im Jahr 2005 in einer Meta-Studie 322 Publikationen untersucht hatten, darunter neun Placebo-kontrollierte klinische Studien. Das Ergebnis: Echinacea zeige keinerlei immunstimulierende Wirkung.

Solch widersprüchliche Datenlagen sind kein Zufall. Denn das Ergebnis einer solchen Studie hängt von diversen Faktoren ab: zum einem vom Studiendesign (Kontrollgruppen / Verblindung etc.), dann aber in diesem Fall auch stark davon, wie eine Erkältung überhaupt definiert wird: Reicht ein leichter Schnupfen oder müssen die Grippeviren schon zum Großangriff übergegangen sein?

Aller guten Dinge sind drei - auch bei Echinacea

Abgesehen davon stiftet aber auch die Pflanze selbst Einiges an Verwirrung: Es gibt nämlich drei medizinisch interessante Echinacea-Arten: E. purpurea, E. pallida und E. angustifolia. Die Unterschiede zwischen ihnen sind groß. Zudem werden manchmal die Wurzeln, manchmal der oberirdische Spross verarbeitet - dazu verschiedene Dosierungen der Präparate.

„Es gibt immer noch eine Menge unbeantwortete Fragen“, fasst daher auch Edzard Ernst, Professor für Komplementärmedizin an der Universität Exeter, die Situation zusammen. Nach einer Metaanalyse, die sein Forscherteam 2007 vornahm, zieht er allerdings trotzdem eine vorsichtige positive Bilanz: "Es ergibt sich ein positives Urteil. Echinacea verkürzt die Dauer und verhindert den Ausbruch von Erkältungen, wenn auch nur marginal im Vergleich zu Placebos."

Allerdings rät Ernst davon ab, Echinacea auf Dauer zur Vorbeugung einzunehmen: "Eine Stimulation des Immunsystems ist nur nützlich, wenn es in irgendeiner Weise geschwächt ist. Es kann auch problematisch sein und unerwünschte Effekte nach sich ziehen, wenn ein optimal arbeitendes Immunsystem weiter angeregt wird."

Ebenfalls zu bedenken, vor allem für Menschen, die zu Allergien neigen: Sonnenhut kann schwere Allergien auslösen. Außerdem kann die Pflanze die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Weiteres zu Nebenwirkungen und Gegenanzeigen lesen Sie im Phytodoc-Pflanzenporträt  Sonnenhut.

Zink

Verkaufstechnisch gesehen ist Zink derzeit sicherlich die Nr.1 am Immunabwehr-Himmel: Selbst Discounter verhökern mittlerweile Zink-Lutschtabletten zur „Stärkung der Abwehrkräfte“. Was da gestärkt wird, sind aber offensichtlich doch eher die Kassen der Produzentenfirmen.

Zwar gibt es einen aktuellen Report der Cochrane Collaboration (sozusagen die Mutter aller Meta-Analysen) zum Thema Zink. Und dieser spricht dem Spurenelement zu, Erkältungen zu verkürzen und zu erleichtern. Der kleine, aber recht unschöne Makel an der Sache: Zwei der 15 Studien, die die Cochrane-Wissenschaftler ausgewertet hatten, waren von einem Zink-Hersteller finanziert. Und beide Studien waren zentral für das positive Endurteil.

Weitaus überzeugender wirkt da eine Meta-Studie, dieForscher der Universität von Virginia 2007 durchführten. Sie prüften 105 Studien, die sich mit Zink in diversen Formen beschäftigten: zum Lutschen, als Nasenspray und als Nasen-Gel. Die meisten waren wissenschaftlich fehlerhaft oder nicht aussagekräftig. Übrig blieb nur eine Handvoll Studien. Und deren Aussage war eindeutig - wie auch der Kommentar von Studienleiter Jack Gwaltney : „Die stichhaltigsten wissenschaftlichen Daten können Zink-Lutschtabletten keine Wirkung auf Erkältungskrankheiten bestätigen.“ Ein positives Ergebnis gab es lediglich für das zinkhaltige Nasen-Gel - aber auch nur in geringem Ausmaß.

Für Reinhard Saller, Direktor des Instituts für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich, hat Zink trotzdem durchaus einen Platz in der Erkältungstherapie. „Manche Patienten reagieren gar nicht auf Zink, anderen erleichtert es Erkältungssymptome. Es müssen jedoch Lutschtabletten sein, und zwar in hoher Dosierung.“ Allerdings: Von der vorbeugenden Dauereinnahme hält auch Saller nichts. Empfehlenswert könne aber eine mehrtägige Prophylaxe sein, wenn sich eine Erkältung ankündige.

Propolis

Ubi apis ibi salus – wo Bienen sind, dort ist auch Gesundheit, lautete ein Sprichwort der Antike. Und wie so oft kann die moderne Wissenschaft auch dieses Wissen der antiken Ärzte bestätigen – zumindest im Falle von Propolis, des Kittharzes aus dem Bienenstock. Zahllose Studien belegen die antibakteriellen, antiviralen und antiparasitären Eigenschaften des Stoffes – bisher allerdings fast nur bei In-Vitro- oder Tierversuchen. Doch erste klinische Pilot-Studien wie die 1999 an der Berliner Charité durchgeführte Studie zur „Prophylaktischen Wirkungen von Propolis zur Immunstimulation oder die Arbeiten des polnischen Forschers Stanislaw Scheller, der seit über 20 Jahren im Feld der Apitherapie forscht, sind sehr vielversprechend, was die Wirkung auf das menschliche Immunsystem angeht. Eine gute Zusammenfassung der Ergebnissse liefert der Mikrobiologe Peter Huonker von der Universität Zürich. In seiner Forschungsarbeit über die Wirksamkeit von Bienenprodukten erläutert er, dass Propolis offenbar auf das nichtspezifische Immunsystem (Makrophagen etc.) wirkt. Sein Fazit: „Propolis besitzt aus meiner Sicht ein noch stark unterschätztes Potential, das weiter verfolgt werden müsste“.

Auch PhytoDoc-Experte Prof. Dr. Heinz Schilcher empfiehlt das Bienenharz als „bei guter Qualität, galenischer Aufbereitung und Standardisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit wirksam – bei Abwehrschwäche und zur  Aktivierung des Immunsystems“.

Für den Hausgebrauch empfehlen sich, vor allem im Winter, 10 Tropfen Propolislösung täglich zur Immunstärkung (kurmäßig über mehrere Wochen) einzunehmen. Sollte es dennoch zur Erkältung kommen, helfen bis zu fünfmal täglich je 10 Tropfen, die Erkältung zu lindern.

Allerdings sei noch darauf hingewiesen, dass Propolis Kontaktallergien auslösen kann. Etwa fünf Prozent der Menschen sind gegen Propolis allergisch. Deshalb sollte man vor der ersten Anwendung einen Allergietest machen: einfach eine kleine Stelle am Unterarm mit Propolis behandeln. Treten innerhalb von 24 Stunden Hautreaktionen wie Rötung oder Juckreiz auf, so ist der Test positiv, und man sollte auf jede weitere Anwendung verzichten.

Wichtig ist auch, qualitativ hochwertiges Propolis zu verwenden und das bedeutet: standardisierte Propoliszubereitungen. Ein optimales Propolis-Fertigarzneimittel enthält laut „Leitfaden Phytotherapie“ mindestens 5 % Gesamtflavonoide, mind. 6 % phenylsubstituierte Gesamtcarbonsäuren, max. 0,3 % 4-Hydroxyacetophenon, max. 0,05 % Zimtaldehyd und max. 5 % fremde Bestandteile wie Blütenpollen und ist auf Pestizidrückstände, v.a. auf Mittel zur Bekämpfung der Bienenmilbe, geprüft. In der Regel werden diese Qualitätsanforderungen von Propolis, das direkt von Imkern erworben werden kann, nicht erfüllt (und darauf basieren dann auch die kontroversen Erfahrungen zur Wirksamkeit). Empfehlenswert sind daher vor allem die standardisierten Propolis-Urtinkturen, die es in der Apotheke zu kaufen gibt.

Auf der Erfolgsspur: Cistus incanus

Ein weiterer pflanzlicher Hoffnungsträger, dem derzeit viel Beachtung geschenkt wird, ist die Zistrose oder Cistus incanus ssp. tauricus. Erfolge verbuchte hier etwa der Virologe Professor Stephan Ludwig von der Universität Münster. Mit einem Extrakt aus der Graubehaarten Zistrose konnte er einige Erkältungs- und auch echte Grippeviren im Reagenzgefäß daran hindern, in Zellen einzudringen. Der Forscher selbst nimmt den Extrakt jetzt bei beginnenden Halsschmerzen ein. Ludwig: "Vielleicht haben wir mit der Zistrose sogar ein Mittel gefunden, um eine künftige Grippe-Pandemie einzudämmen." Auch eine klinische Studie an der Berliner Charité zeigte eine vielversprechende Wirkung der Zistrose bei bereits bestehenden Erkältungen. 

Zur vorbeugenden Wirkung von Cystus wurden bisher allerdings noch keine Humanstudien durchgeführt. Im Tierexperiment konnte jedoch die In-Vitro beobachtete Wirkung bestätigt werden: Durch inhalative Anwendung von Cystus konnte eine Schutzwirkung erzielt werden. Allerdings zeigen sich diese Resultate ausschließlich für den Cistus-Extrakt “CYSTUS052″, der ein bestimmtes Spektrum verschiedener polyphenolischer Verbindungen enthält.

Entscheidend für die antivirale Wirkung ist außerdem, dass der Extrakt tatsächlich äußerlich durch Lutschen, Gurgeln oder Inhalieren zur Anwendung kommt – und nicht durch das Schlucken von Kapseln. Dieses kann, so Stephan Ludwig, „nicht gegen Grippeviren helfen, da die wirksamen Inhaltsstoffe vom Darm praktisch nicht aufgenommen werden”.

Also heißt es aufpassen bei den vielfach über das Internet vertriebenen Cistus-Nahrungsergänzungsmitteln. Größtenteils handelt es sich dabei nämlich um Kapseln zum Schlucken. Und meist fehlt auch der Hinweis, ob das Präparat den wirksamen Extrakt “CYSTUS052″ überhaupt enthält.

Ist doch alles psychisch …?

Etliche andere Substanzen gäbe es noch zu nennen, mit denen immer wieder Einzel-Studien Erfolge nachweisen können in punkto Immunabwehr: Ginseng, Grapefruit-Extrakt, Thuja, Indigo und und und … 

Welches davon für einen in Frage kommt, sollte sich – neben einer zumindest halbwegs gesicherten Studienlage – sicherlich nach der persönlichen Vorliebe richten. Schließlich gibt es neben dem reinen Wirkstoff auch noch eine Komponente, die das Immunsystem offenbar mehr beeinflusst als bisher angenommen: die Psyche.

Spekuliert wird darüber seit Jahren, doch bisher fehlten handfeste Beweise. Die haben nun Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Bremen erbracht – zumindest schon einmal in Tierversuchen. Hierbei zeigte sich, dass das Immunorgan Darm und die umliegenden Blut- und Lymphgefäße eng mit dem Nervensystem, und damit mit dem Gehirn, verknüpft sind. Vermutlich, so Helmholtz-Wissenschaftler Dr. Kurt Dittmar, lägen die Verhältnisse beim Menschen nicht viel anders als bei der Maus. Auch hier geht man davon aus, dass Gehirn und Psyche auf das Immunsystem einwirken. „Für viele Infektions- und Autoimmunkrankheiten ist im klinischen Alltag ein Zusammenhang zwischen der Psyche und der Schwere der Krankheit bekannt.“

Über Einzelheiten dieses Wechselspiels wollen die Helmholtz-Forscher auf der Basis ihrer Arbeit nicht spekulieren: „Wir wissen noch nicht, wie das Nervensystem die Immunabwehr steuert“, sagt Dittmar. „Die Erforschung dieser Wechselwirkungen steht erst ganz am Anfang.“

Summa summarum

Alle genannten und durch Studien gesicherten pflanzlichen Mittel können sicherlich helfen, das Immunsystem bei seiner Arbeit zu unterstützen – vorausgesetzt, es ist nicht durch andere Einflüsse völlig außer Gefecht gesetzt. Und daher bleibt der wichtigste, wenn auch leider manchmal schwer umsetzbare, Grundsatz für ein starkes Immunsystem immer noch das eine – das, was die Experten jahraus jahrein herunter beten: eine gesunde Lebensführung. Schließlich zeigen Studien immer wieder, dass wenig Stress, gesunder Schlaf, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung, maßvoller (!) Sport und ein glückliches Privatleben das Immunsystem besser stärken als jedes Kraut und jede Pille.

Trotzdem gibt es aber auch Lichtblicke für die, die mit dem Thema gesunde Lebensführung immer mal wieder auf Kriegsfuß stehen: So zeigte eine Studie an Marathonläufern, die der Münchner Sportmediziner Dr. Johannes Scherr durchführte, ein interessantes Ergebnis. Die Läufer, die wegen der körperlichen Überbelastung oft ein anfälliges Immunsystem haben, tranken drei Wochen lang täglich 1,5 Liter Weißbier. Dadurch konnte  die Zahl der Infekte der Atemwege um ein Drittel reduziert werden. Verantwortlich hierfür sind offenbar die im Bier enthaltenen Polyphenole. Einen kleinen Haken gibt es allerdings an der Sache – zumindest für echte Bier-Fans: Es handelte sich bei dem Experiment natürlich um alkoholfreies Weißbier. Denn „normales“ Weißbier würde zu viel Alkohol enthalten: nämlich 4 Gramm auf 100 ml oder 20 Gramm auf einen halben Liter. Und bereits dieser Wert – also 20 Gramm Alkohol täglich (bei Frauen 10 Gramm) – ist die Grenzmarke, ab der sich beim Bierkonsum das Blatt wendet: wenn man mehr trinkt, wird aus einem immunstärkenden Getränk ein immunschädigendes.

Weitere Informationen / Links
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  1. Brättera C., Tregelb M., Liebenthalc C., Volkc H.-D.: Prophylaktische Wirkungen von Propolis zur Immunstimulation: Eine klinische Pilotstudie, Forsch. Komplementärmedizin ;6:256-260, 1999
  2. Bruce Barrett B. et al.: Echinacea for Treating the Common Cold A Randomized Trial, Ann Intern Med December 21,  vol. 153 no. 12 769-777, 2010
  3. Caruso TJ, Gwaltney JM Jr.: Treatment of the common cold with echinacea: a structured review. Clin Infect Dis.  Mar 15;40(6):807-10. 2005
  4. Schilcher H., Kammerer S.: Leitfaden Phytotherapie, Urban & Fischer, 4. Auflage, 2010
  5. Shah SA, Sander S, White CM, Rinaldi M, Coleman CI.: Evaluation of echinacea for the prevention and treatment of the common cold: a meta-analysis. Lancet Infect Dis.  Jul;7(7):473-80. 2007
  6. Information der Technischen Universität München über die Weißbier-Studie
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1 Kommentare
  • Donnerstag, 15.12.2011, 11:18 Uhr
    Klaus aus Wien schrieb:
    Ich wundere mich ob es ein unterschied machn bei WEN man Echinacin kauft... ich bestell mein tropfen nämlich Online bei Madaus...??