Blinddarmentzündung
Die Blinddarmentzündung ist eine Entzündung im kleinen, regenwurmförmigen Fortsatz (Appendix vermicularis) des Blinddarms. Dies bezeichnet den ersten Teil des Dickdarms im Anschluss an den letzten Teil des Dünndarms. Jedes Lebensalter kann betroffen…
Durch welche Symptome erkennt man Blinddarmentzündung?
Anfangs treten auf: Übelkeit, Erbrechen, Schwäche und Fieber. Dabei ist die Temperatur im After (rektal) höher - typischerweise um mehr als 1˚C - als unter der Zunge (sublingual). Zunächst liegen diffuse Oberbauchbeschwerden vor. Im Verlauf nehmen…
Es lässt sich leider noch nicht verhindern, dass viele Patienten unnötige klinische Aufenthalte auf sich nehmen müssen, solange es keinen sicheren diagnostischen Test für das Vorliegen einer Appendizitis gibt. Erst der Verlauf zeigt häufig, was die eigentliche Ursache der Bauchschmerzen ist.
Wegen der Gefährlichkeit und häufig unspezifischer Symptome ist es eine Grundregel in der Medizin, Patienten mit einem Verdacht auf Appendizitis wie Patienten mit Appendizitis zu behandeln: es ist sicherer zehn Patienten „unnötigerweise“ zu beobachten, als einen zu verlieren, weil zu spät gehandelt wurde.
Entscheidend ist es, einen Durchbruch und eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) zu verhindern, die sehr gefährlich werden kann.
Bei einem Verdacht auf Blinddarmentzündung muss der Patient in eine Klinik überwiesen werden.
Behandlung der Blinddarmentzündung
Eine Blinddarmentzündung ist eine ernsthafte Erkrankung und sollte schulmedizinisch behandelt werden.
Links zu Naturheilverfahren, die bei Blinddarmentzündung helfen können:
Die Behandlung der Appendizitis erfolgt häufig durch eine Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie), die abhängig von Symptomatik und Verlauf durch eine Eröffnung des Bauchraums (Laparatomie) oder Knopflochchirurgie (endoskopisch) durchgeführt wird.
Bei chronischer Blinddarmentzündung kann unter Umständen auch beobachtet werden und mit konservativen Maßnahmen therapiert werden. Eine „Blinddarmreizung“ kann auch eine nur vorübergehende entzündliche Reaktion des Wurmfortsatzes bei akuter Magen-Darmschleimhaut-Entzündung sein. Hier kann eine künstliche Ernährung (durch Infusionen) später eine Diät mit Schonkost versucht werden. Dabei soll auf ausreichend Ballaststoffe geachtet werden. Auch Heilerde kann eingesetzt werden. Generell ist es empfehlenswert das Körpergewicht vorsichtig auf Normalmaß zu senken. Dazu kommt eine Therapie gegen Entzündungen (antientzündliche Therapie).
Achtung: Bei unklaren Bauchschmerzen und Blinddarmentzündung muss engmaschig kontrolliert werden. Der Patient ist genau aufzuklären. Es sollte wissen, dass er sich bei Alarmsymptomen sofort zum Arzt begeben muss. Auch bei seiner Lebensplanung sollte er auf eine Blinddarmentzündung und Anzeichen darauf Rücksicht nehmen (z.B. in der Zeit bis zur Ausheilung keine Reisen unternehmen).
