Magenkrebs

Es hat sich eingebürgert mit Magenkrebs das Magenkarzinom zu bezeichnen.

Der Magen liegt im Oberbauch – größtenteils auf der linken Seite – direkt unter dem Zwerchfell. Er fasst etwa 1,5 l und besteht aus mehreren Schichten. Die innerste Schicht -…

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Durch welche Symptome erkennt man Magenkrebs?

Ein Magenkarzinom bleibt leider lange Zeit symptomfrei, deswegen kommen die Patienten erst relativ spät zum Arzt. In späteren Tumorstadien treten   folgende Symptome auf:

  • Übelkeit und manchmal Erbrechen. Der Auswurf kann auch blutig oder schwarz sein…

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Welche Therapie hilft?

Schwere Krebserkrankungen wie Magenkrebs sind in erster Linie schulmedizinisch zu behandeln. Die Aussichten sind bei fortgeschrittenen Formen auch bei maximaler Therapie nach wie vor schlecht.

Ziel der Behandlung ist die vollständige Entfernung der befallenen Gewebebereiche, da nur so eine Heilung zu erzielen ist. Die bekannten Risikofaktoren müssen möglichst gemieden werden. Daneben versucht man, die Patienten ausreichend mit sekundären Pflanzenschutzstoffen u.a. Vitalstoffen zu versorgen sowie psychisch zu stabilisieren.

Das Hauptgewicht ärztlicher Aktivität sollte bei diesen schwer behandelbaren Erkrankungen auf der Prävention liegen:

  • Meiden von Risikofaktoren
  • Reduktion von psychischem Stress
  • Früherkennung
Naturheilkunde

Die naturheilkundliche Krebstherapie ist bei dieser schweren Erkrankung nur ergänzend sinnvoll.

Naturheilkunde
Die Naturheilkunde wendet wie bei Magenerkrankungen allgemein vor allem klassische Naturheilverfahren wie Phytopharmaka, Ordnungstherapie, Hydrotherapie, Entspannende Verfahren, Wickel, „Rollkuren“, Ernährungstherapie, aber auch Akupunktur, Neuraltherapie, Fußreflexzonenmassage und Homöopathie an.

Insgesamt ist die naturheilkundliche Therapie wie auch die konventionelle nach wie vor unbefriedigend. Es gilt in erster Linie, dem Krebs durch eine gesunde Lebensweise und Vorsorgeuntersuchungen zu vermeiden.

Phytotherapie

Zum heute fast unumstrittenen Standard bei Krebserkrankungen gehört die Misteltherapie mit regelmäßigen Injektionen über lange Zeit, oft über Jahre.

Weitgehend  anerkannt ist inzwischen auch die Tatsache, dass Krebskranke häufig einen Mangel an Vitaminen und Spurenelementen haben oder entwickeln, besonders bei Bestrahlung und Chemotherapie:

Ein Vitamin C-Mangel ist oft nachweisbar. Man spricht dann manchmal von Präskorbut. Auch andere Vitamine und Selen und Zink sind sinnvoll.

Die Gabe von Vitamine sollte aber im Einzelfall abgewägt werden. Die breite Zufuhr hoher Dosen von Vitaminen kann auch Nebenwirkungen haben. Es zeichnen sich auch mögliche schädliche Effekte, teilweise sogar die Förderung des Tumorwachstums durch die Gabe bestimmer Vitamine in hohen Dosen ab.

Immer sinnvoll jedoch ist eine vitalstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse, das am besten aus biologischen Anbau mit weniger Schadstoffen und einem höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen stammen sollte.

Auch pflanzliche Beruhigungsmittel wie Baldrianpräparate unterstützen das seelische Gleichgewicht.

Salbei, Kamille und Fenchel als Kräutertees beruhigen die Säureproduktion des Magens

Süßholzwurzel kann die Abheilung von Magengeschwüren beschleunigen und eine überschießende Magensaftbildung hemmen. Außerdem lindert es Magenkrämpfe, wirkt wie die Kamille entzündungshemmend und schützt die Magenschleimhaut.

Ungünstig sind in dieser Hinsicht:

  • Schwarzer/Grüner Tee
  • Kaffee
  • Alkoholika
  • Pfefferminze


Entkrampfend und daher schmerzlindernd wirken:

  • Kamille (auch als Rollkur, u.U. mit Leinsamenschleim unterstützt)
  • Schafgarbenkraut
  • Bittere Schleifenblume
  • Süßholzwurzel


Bei Magenerkrankung ist häufig der Schleimhautschutz gestört. Pflanzenprodukte mit Schleimstoffen wie Leinsamen und Malvenblüten wirken hier lindernd.

Kalmuswurzel ist bei chronischer Gastritis, nervösem Reizmagen und Völlegefühl geeignet. Es ist auch ein krampflösendes Mittel und befördert die natürliche Darmbewegung.

Weitere Informationen zu Erkrankungen des Magens finden Sie unter Magenerkrankung.

Links zu Heilpflanzen und Vitalstoffen, die bei Magenkrebs helfen können:

Ernährung

Immer empfehlenswert ist die ordnungstherapeutische Regelung der Ernährung, zumal meist Teile des Magens entfernt werden müssen. Dazu zählen:

  • Gründlicheres Kauen, entspanntes, langsames Essen.
  • Sanierung  der Zähne und des Gebisses.
  • Regelung von Zeit und Menge der Nahrungsaufnahme: morgens ein kräftiges Frühstück, zu Mittag ausreichend, zum Nachmittag und Abend hin eher leichtere Kost essen. Das fördert eine guten Schlaf, da in der Wachzeit  verdaut werden kann.
  • Zwischenmahlzeiten: Je nach Veranlagung können auch kleinere Zwischenmahlzeiten sinnvoll sein.
  • Gute Qualität und Vitalstoffreichtum der Nahrung.
  • Wenig gespritzte und konservierte Lebensmittel (gepökelte, geräucherte und stark gesalzene Speisen)
  • Wenig/kein Grillgut (wegen der Belastung mit krebserregenden Substanzen).
  • Tierisch-fette Nahrung sollte nur in Maßen genossen werden.


Lebensführung

Es gibt Faktoren, die das Ausbrechen latent vorhandener Krebserkrankungen vermutlich fördern. Dazu gehören unerledigte gefühlsmäßige Belastungen wie Stress in der Partnerschaft, nicht verarbeitete Trauer, Schocks, Traumata wie seelischer und körperlicher Missbrauch, sehr fremdbestimmtes Arbeiten mit fehlenden Erfolgserlebnissen und unbewältigte Konflikte.


Psychologische Maßnahmen

Der Magen als stimmungsabhängiges und sensibles Organ reagiert auf Sorgen und Unruhe. Deswegen sind psychologische Maßnahmen für Magenkranke immer nützlich. Eine ganzheitliche Krebstherapie umfasst immer auch psychologische Maßnahmen, bei Krebserkrankungen zusammengefasst unter dem Begriff Psychoonkologie.

Am bewährtesten sind dabei die Psychotherapieverfahren wie Verhaltenstherapie, Kurzzeitpsychotherapie, systemische Familientherapie und Gestalttherapie.  Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie können helfen, den Schock der Diagnose und eventuell die Angst lindern. Auch autogenes Training fördert die Ausgeglichenheit.

Links zu Naturheilverfahren, die bei Magenkrebs helfen können:
Schulmedizin

Die konventionelle Standardtherapie ist die Operation; meist wird der Chirurg einen Teil des Magens entfernen. Dazu kommt manchmal eine Chemotherapie, in Sonderfällen auch eine Bestrahlung (Radiatio), vor allem, wenn die Chemotherapie nicht erfolgreich ist.

Der Effekt der Chemotherapien ist bei erheblichen Nebenwirkungen oft gering, Insgesamt ist auch die konventionelle Therapie nach wie vor unbefriedigend.

 

In der Krebstheorie zeichnet sich zunehmend die Bedeutung von Entzündungen als begünstigende Faktoren bei der Entstehung ab. Dies gilt in besonderem Maß auch für Magenkrebs der häufig durch eine chronische Entzündung durch das Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst wird. Für die Behandlung der Infektion mit Helicobacter pylori, sind Antibiotika erforderlich.

Eine unkritische Behandlung aller Patienten, die Helicobacter pylori tragen, nicht angebracht: Denn die Bakterienstämme sind sehr unterschiedlich aggressiv und nicht alle produzieren Gifte (Toxine). Außerdem entwickelt nur einer von tausend infizierten Personen einen Magenkrebs. Die Infektion wird daher nur bei bestehenden Beschwerden und Risikofaktoren behandelt:

  • Nachweis eines Zwölffingerdarm- (Ulcus duodeni) oder Magengeschwürs (Ulcus ventriculi)
  • Blutungen im Magen-Darm-Trakt
  • Verdacht auf Riesenfaltengastritis
  • Verdacht auf MALT-Lymphom im frühen Stadium