Venenthrombose

Wie entstehen Thromben?

Die Blutgerinnung hat eigentlich den Sinn, den Körper vor dem Verbluten zu schützen sowie einen Wundverschluss zu erzeugen. Unter bestimmten Umständen läuft jedoch die Gerinnung aus dem Ruder und es können sich kleine…

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Durch welche Symptome erkennt man Venenthrombose?

Eine Phlebothrombose kann zunächst symptomlos beginnen, später treten ziehende Schmerzen, wie bei einem Muskelkater, auf. Sie verschwinden typischerweise beim Liegen. Daneben kommt es zu…

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Behandlung bei Venenthrombose

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Eine Thrombose unterbindet die Versorgung der betroffenen Zellen und führt in schlimmen Fällen zum Absterben des Gewebes.

Thrombosen sind gefährlich und mitunter lebensbedrohlich, es sollte daher schnellstens der Notarzt gerufen werden. Bei Atemnot, Kälte und Blässe des Patienten und Lungenschmerzen ist sofort der Blaulicht-Notarzt über 112 (in einigen Bundesländern noch 19222) anzurufen. Dann könnte eine Lungenembolie vorliegen. Ein Zögern kann tödliche Folgen haben.

Am aussichtsreichsten ist eine Behandlung kurz nach Beginn der ersten Symptome. Der entsprechende Körperteil sollte hoch gelagert und bandagiert werden. Auch die Gabe von Schmerzmittel ist sinnvoll. In leichteren Fällen ist aber durchaus eine ambulante Behandlung möglich, es werden blutverdünnende Substanzen (fraktioniertes, niedermolekulares Heparin u.a.) eingesetzt.

Therapie

Bei Thrombosen sollte die schulmedizinische Therapie (s. weiter unten) den Vorzug haben. Thromboseschäden können nur selten vollständig beseitigt werden. Daher kommt der Vorbeugung große Bedeutung zu. Am wichtigsten ist die konsequente Kompressionstherapie bei Venenleiden und Krampfadern (Varizen, Varikosis) bzw. in fortgeschrittenen Fällen die Operation und die Beachtung allgemeiner Verhaltensregeln zur Minimierung des Risikos.

Neben der Phytotherapie ist die Bewegungstherapie eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung, gefolgt von physikalischer Therapie und Ernährungstherapie mit dem Ziel einer Gewichtsreduktion.

Achtung: Bei einer akuten Venenthrombose muss in schweren Fällen Bettruhe eingehalten werden. In leichteren Fällen kann nach Erlaubnis durch den Arzt allerdings Bewegung erlaubt werden und kann dann auch nützlich sein.

Allgemeine Verhaltensregeln bei einer bekannten Neigung zu Thrombosen (Thrombophilie):

  • langes Sitzen und Stehen vermeiden, spätestens nach einer Stunde sollte man sich bewegen
  • immer wieder Beine hoch lagern
  • bequeme Schuhe ohne Absatz
  • Kompressionsstrümpfe tragen
  • nicht Rauchen
  • viel trinken, so dass der Kreislauf in Schwung bleibt
  • die „Pille“ absetzen
  • Arteriosklerose vorbeugen
  • eventuell regelmäßig den Umfang der Beine an den Knöcheln messen
  • keine lokale Wärmeanwendung, Sauna mit Vorsicht und schneller, kräftiger Abkühlung der Beine
  • bei Verstopfung nicht „pressen“ 
Naturheilkunde

Phytotherapie

Die Phytotherapie kann begleitend zur schulmedizinischen Behandlung und den anderen Maßnahmen eingesetzt werden.Vor allem in den Anfangsstadien kommt ihr eine große Bedeutung zu (Stadium I und II). Dabei verfolgt man folgende Ziele:

  • Verringerung der Gefäßdurchlässigkeit (Ödemprotektion)
  • Entwässerung (Ödemausschwemmung)
  • Stärkung der Venen (Venentonisierung)
  • Verbesserung der Durchblutung (Mikrozirkulation)

Die Phytotherapeutika werden üblicherweise innerlich angewendet. Die äußerliche Therapie mit Heilpflanzen wird kontrovers diskutiert und sollte nur begleitend zu Kompressionsstrümpfen und einer innerlichen Anwendung eingesetzt werden.

Innerliche Anwendung bei Krampfaderleiden (Varicosis):

Die Phytotherapie kann verschiedene Beschwerden bei Krampfadern reduzieren, die bereits vorhandenen Veränderungen sind aber leider nicht rückgängig zu machen. Sie eignet sich als alleinige Therapie nur für die leichten Anfangsstadien. Danach kann sie nur begleitend eingesetzt werden.

Achtung: die Therapeutika sollten langfristig über mehrere Monate genommen werden. Besonders wirksam sind Rosskastanienextrakte. Die Rosskastanie dichtet die Venen ab und reduziert das Ödem. Daneben schützen sie die Venen vor einem Verlust ihrer Festigkeit. Auch Präparate aus Rotem Weinlaub und Mäusedornextrakte stärken die Venen. Daneben reduzieren sie Entzündungstendenzen. Sie sind besser verträglich als die Rosskastanie, welche Magenbeschwerden auslösen kann, aber auch weniger wirksam. Buchweizen- und Steinkleepräparate werden meist als Tee angeboten. Buchweizen verbessert die Durchblutung im Bereich der Kapillaren und Steinklee regt den Abtransport des Wassers durch Anregung des Lymphflusses an und ist bei Ödemen mit Entzündungen geeignet.

Schachtelhalmkraut fördert die Ausscheidung von Wasser, festigt das Bindegewebe und regt den Hautstoffwechsel an.

Äußere Anwendung bei Krampfaderleiden (Varicosis):

Als alleinige Therapie sind äußerlich angewendete Heilpflanzen nicht ausreichend wirkungsvoll. Besser ist die Kombination einer Einnahme von Präparaten aus den oben genannten Heilpflanzen mit Kompressionsstrümpfen. So kann das Spannungs- und Schweregefühl sowie der Juckreiz gelindert werden.  

Empfohlen werden können folgende Präparate mit Rosskastanie, Rotem Weinlaub, Arnika und Mäusedorn (in der Reihenfolge der Wirksamkeit). Das Spannungs- und Schweregefühl kann durch eine Salbe mit Arnikatinktur deutlich gelindert werden.

Achtung: Arnika eignet sich nur für eine kurzzeitige Therapie!

Auflagen aus Eichenrinde und virginischem Zauberstrauch sind adstringierend, entzündungshemmend sowie juckreizstillend. Auch Schachtelhalm fördert die Wundheilung. Weizenkeimöl und Honig werden in der Volksmedizin für die äußerliche Therapie genannt.

Über die Wirksamkeit einer äußerlichen Anwendung mit Steinkleekraut ist man sich nicht einig.

Ödeme

Verschiedene pflanzliche Mittel sind für die Ödemtherapie mit Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen sowie statisch bedingte Beinschwellungen geeignet. Besonders bekannt für seine ödemvorbeugende Wirkung ist der Extrakt der Rosskastanie (Hippocastani semen) mit dem Inhaltsstoff Aescin. Allerdings sollte dazu das Gewebe noch intakt sein.

Gefäßabdichtend sind außerdem Mäusedornwurzel (Rusci aculeati radix), die Rinde der französischen Mittelmeer-Kiefer (Pini maritimae cortex), Zaubernussblätter und -rinde (Hamamelidis folium et cortex) sowie Rotes Weinlaub (Vitis viniferae rubrae folium).

Die Pharmakologie schreibt den so genannten Bioflavonoiden (z.B. Rutin) eine ödemschützende Eigenschaft zu. Diese Inhaltsstoffe kommen im Buchweizenkraut, in Eukalyptusarten, der Goldrute (Solidago spec.), Zitrusfrüchten und Bucco vor. Auch das Bromelain aus der Ananas erwies sich im Tierversuch hemmend auf die Ödembildung.

Wunden

Centella asiatica, der Wassernabel, stimuliert äußerlich angewendet die Neubildung von Bindegewebe sowie die Heilung bei offenen Beinen. Oral eingenommen wurde eine Wirkung gegen Geschwüre und Entzündungen sowie eine immunmodulierende Eigenschaft festgestellt. Der Beinwell (Symphytum officinale) wirkt ganz ähnlich, wird aber bei offenen Wunden nicht mehr eingesetzt. Wegen ihrer adstringierenden, entzündungshemmenden und juckreizstillenden Eigenschaften sind Zaubernussblätter (Hamamelidis virginianae folium) ebenfalls zur Wundbehandlung geeignet.

Gefäßspannung

Für die Rinde der französischen Mittelmeer-Kiefer und den Wassernabel wird auch ein stärkender Effekt auf das Bindegewebe diskutiert. Lokal angewendet wirkt das Gift des Roten Fingerhuts (Digitalis purpurea) venentonisierendend und lymphflusssteigernd.

Ausschwemmend

Durch die Förderung der Harnausscheidung möchte man ebenfalls positiv auf das Ödemgeschehen eingreifen. Hier kann besonders die Goldrute eingesetzt werden, da sie zusätzlich auch ödemhemmendes Rutin enthält.

Blutgerinnung

Omega-3-Fettsäuren hemmen die Blutgerinnung, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und beeinflussen das Entzündungsgeschehen positiv.

Auch der Inhaltsstoff Allicin aus dem Knoblauch wirkt ähnlich. Daneben hat er auch blutdruck- und cholesterinsenkende Effekte. Er wird auch gerne für die Arteriosklerose-Vorbeugung empfohlen. Ebenso verwendet werden verwandte Pflanzen wie Zwiebel und Bärlauch.

Das Bromelain aus der Ananas besteht aus eiweißabbauenden Enzymen. Sie sollen die Blutgerinnungsneigung und die Thrombenbildung verringern. Daneben fördern sie die Wundheilung und reduzieren Schmerzen.

Homöopathie

In der klassischen Homöopathie wird das Mittel passend für jeden einzelnen Patienten ausgewählt. Das hängt von den jeweiligen Symptomen ab und sollte von einem erfahrenen Therapeuten ausgewählt werden. Es gibt bisher keine ausreichenden Wirkungsbelege.

  • Rosskastanie: Krampfadern mit schmerzhaften Beschwerden, oberflächliche Venenentzündung, chronische Verstopfung
  • Lachesis (Schlangengift): oberflächliche Venenentzündung, Geschwüre mit Entzündungen, blaurote Verfärbung, Schweiß klebrig
  • Vipera: dicke, harte Venen mit einer Schwellung des Unterschenkels, oberflächliche Venenentzündung, Geschwür, kalter Körper
  • Küchenschelle (Pulsatilla): Geschwollene Unterschenkel mit blauen hervortretenden Venen, Neigung zu Erkältungen, kalte Füße
  • Mutterkorn (Secale): Arteriosklerose, Krampfadern mit Geschwüren, Kribbeln auf der Haut, Taubheitsgefühl, inneres Brennen
  • Acidum fluoricum: Unterschenkelschwellung, Geschwür mit hartem Rand, Hautjucken
  • Sepia: Krampfadern mit Hitzewallungen und kalten Gliedern, fleckige Haut
  • Arsenicum: Geschwüre, Schwäche, Abmagerung, trockene Haut
  • Carbo vegetabilis: schwer heilende Geschwüre, Abmagerung, Pigmenterscheinungen, kalte Haut
  • Zincum metallicum: Krampfadern mit ruhelosen Beinen

 Schüssler-Salze, bisher keine Wirkbelege

  • Calcium carbonicum: bei Entzündungen der Haut
  • Natrium sulfuricum: bei schwachen Venen (Veneninsuffizienz) mit Ödemen
  • Calcium flouratum: Verhärtungen in der Haut und an den Wunden, Stechende Schmerzen, Bindegewebsschwäche
  • Manganum sulfuricum: ist zusammen mit Calcium flouratum geeignet zur Behandlung von Krampfadern nach der Schwangerschaft.

 Achtung: Die Wirkung von Schüssler-Salzen ist nicht wissenschaftlich bewiesen.

Links zu Heilpflanzen und Vitalstoffen, die bei Venenthrombose helfen können:

Bewegungstherapie

Achtung: Bei einer akuten Thrombose muss in schweren Fällen Bettruhe eingehalten werden. Das ist wichtig, denn sonst könnten sich Teile des Thrombus ablösen und an anderer Stelle einen Verschluss auslösen. In leichteren Fällen kann nach Erlaubnis durch den Arzt allerdings Bewegung erlaubt werden und kann dann auch nützlich sein. Zur Vorbeugung und Nachbehandlung siehe Bewegungstherapie bei Krampfadern und CVI.

Physikalische Therapie

Achtung: bei einer akuten Thrombose keine physikalische Therapie! Auch heiße Wasseranwendungen sollte man meiden, da der Blutfluss durch eine Venenerweiterung zusätzlich verlangsamt wird, da vorhandene Krampfadern sich noch mehr erweitern können und da bei einer gestörten Durchblutung leicht Verbrennungen auftreten können. So sind auch heiße Vollbäder und Saunabesuche ungünstig. Kälte verursacht ein Zusammenziehen der oberflächlichen Venen und erhöht die Gefäßspannung.

Ernährungstherapie

Verstopfung belastet die Venen. Patienten mit CVI sollten beim Stuhlgang darauf achten, möglichst wenig zu pressen. Eine vernünftige Bewegungstherapie und Ernährung kann außerdem einer Verstopfung vorbeugen:

Vollwertkost

Die Kost sollte reichlich Vollkornprodukte, Obst und Gemüse enthalten. Bei der Ernährungsumstellung können Beschwerden wie Blähungen auftreten. Man sollte vor allem in dieser Phase Obst/Zucker nicht mit Getreideprodukten zusammen verzehren, sowie pflanzliche Nahrung kochen. Viele Leute vertragen Gekochtes besser als Rohkost. Trinken Sie außerdem viel (mindestens 1,5 l).

Der Konsum von Zucker und Eiweiß sollte eingeschränkt werden. Meiden Sie außerdem Alkohol, denn er weitet die Adern und verschlimmert die Beschwerden.

Fasten

Im Zuge der Ausleitung und Entschlackung kann auch Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll sein, nicht jedoch bei einer akuten Thrombose, u.a. wegen der Gefahr der Vergrößerung des Blutpfropfes (Thrombus) durch Austrocknen (Exsikkose) des Organismus. Heilfasten soll eine verbesserte Durchblutung im Kapillarbereich bewirken. Es reduziert Wasser in den Beinen und fördert das Abheilen von Geschwüren. Danach sollte man auf einen langsamen Kostaufbau mit einer gesunden Vollwerternährung achten.

Zu Beginn des Fastens können die venenbedingten Beschwerden kurzfristig zunehmen, da durch die Zirkulationsschwäche und durch entwässernde u.a. Effekte beim Fasten der Füllungszustand des Gewebes abnimmt und daher, vorübergehend, auch die Venen (noch) schlaffer werden können. Insbesondere Schwindel, der bei Venenkranken durch Versacken des Blutes (Pooling) in den Beinen sowieso häufiger auftritt, kann sich in der ersten Fastenwoche deutlich verstärken, da der Blutdruck beim Fasten erheblich abnimmt.

Achtung JoJo-Effekt!

Bei Übergewicht ist allerdings Heilfasten oft problematisch, da hier eine langsame und vernünftige Gewichtsabnahme ohne Hungern für einen dauerhaften Erfolg wichtig ist. Ansonsten droht der „Jo-Jo-Effekt“, d.h., nach Abschluss des Fastens kommt es schleichend wieder zu einer Gewichtszunahme, teilweise über das frühere Gewicht hinaus, da beim Fasten der Körperstoffwechsel auf Speichern von Fett bei der nächsten Gelegenheit, d.h. sobald wieder ausreichend Nahrung zugeführt wird, umprogrammiert wird.

Links zu Naturheilverfahren, die bei Venenthrombose helfen können:
Schulmedizin

Die Therapie konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte

  • Verhindern einer Lungenembolie
  • Auflösen/Entfernen der Thromben
  • Verhinderung einer weitergehenden Thrombenbildung durch Blutgerinnungshemmer
  • Herstellung des Blutflusses

Antikoagulanzien reduzieren die Gefahr von Thrombosen sowie Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung können auch unkontrollierte Blutungen auslösen, weswegen man sie nur bei akuten höhergradigen Thrombosen einsetzt oder vorbeugend, wenn der Patient bereits einen Herzinfarkt oder eine Embolie hatte.

Lysetherapie

Hier wird über einen Katheter ein auflösendes Medikament in den Kreislauf oder in die verstopfte Ader eingebracht. Allerdings wirkt die Therapie nur bei frischen Thromben und es ergeben sich mitunter Komplikationen, zum Beispiel durch Hirnblutungen.

Ballondilatation

Perkutane transluminale Angioplastie, Koronarangioplastie: Ein aufblasbarer Katheter wird in die Arterien bis zur Verengung vorgeschoben. Die Ader kann dann durch Aufblasen geweitet werden. Oftmals aber verschließen sich die Stellen erneut. Daher bringt man häufig so genannte Stents ein, das sind feine Metallgitter, die die Ader dauerhaft offen halten sollen. Eine sichere Gewähr kann auch diese Methode nicht geben. Auch die Beschichtung der Stents mit Medikamenten hat leider keine wesentliche Verbesserung des Gesamtergebnisses der Versorgung mit Stents gebracht.  

Thrombektomie

Entfernung eines Blutgerinnsels aus einem Blutgefäß, das nicht arteriosklerotisch verengt ist. Der Ballon wird eng zusammengefaltet durch den Thrombus geschoben und dann aufgeblasen. Nach dem Öffnen des Ballons kann beim Zurückziehen der Thrombus aus der Ader gezogen werden.

Risiko

Gefäßoperationen haben ein für den Patienten hohes Risiko. Sie werden nur in bestimmten Situationen (Herzinfarkt, akute lebensbedrohliche Lungenembolie, Arterienembolie in einer Extremitätenarterie mit drohendem Verlust von Bein/Arm u.a.) angewendet. Hierbei werden die Adern entweder mit einem Katheter geweitet oder aufgeschnitten, falls sie ausreichend dick sind. Die Verengung kann dann herausgeschält werden. Ein Bypass ist eine Überbrückung des verengten Abschnitts mit einer Vene/Arterie des Patienten oder einem Teflonschlauch.

Wunden

Offene Beine, Geschwüre und Thrombophlebitis werden mit Antibiotika, u.U. Antimykotika, behandelt. Am wichtigsten ist jedoch die Behandlung der Ursache des Gewebsschadens, d.h. meist der Venen- und/oder Arterienerkrankung. Eine sorgfältig tägliche Wundpflege ist für das Abheilen besonders wichtig. In schweren Fällen werden Teile amputiert.

Schmerzen

Da starke Schmerzen auftreten können, ist u.U. eine Verordnung von Schmerzmitteln sinnvoll.

Ödem

Der Kompressionsverband übt Druck auf das Gewebe aus, reduziert den Blutstau und das Ödem, ist aber unter Umständen schmerzhaft. Auch das Hochlagern der Beine bringt Erleichterung der Beschwerden.

Bettruhe: Da der Thrombus zunächst nicht fest mit der Aderwand verbunden ist, kann eine Embolie entstehen. Daher ist bei einer Thrombose im Becken oder Oberschenkel in den folgenden 7-10 Tagen strenge Bettruhe einzuhalten. In leichteren Fällen, besonders bei Thrombosen im Unterschenkel unter Therapie mit Gerinnungshemmern kann moderate Bewegung sogar die Abheilung fördern.