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Weitere Therapien: Abwehrschwäche

Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems

Es gibt Heilpflanzen und einfache Tipps, die bei Abwehrschwäche helfen. Wie Sie sich richtig ernähren und welche Therapiemöglichkeiten es noch gibt, können Sie hier nachlesen.

Ernährung

Abwehrstark durch gesundes Essverhalten

Die Ernährung sollte ausgewogen und reich an Vitaminen/Antioxidantien sein. Meiden von Industriezucker empfiehlt sich, da er das Wachstum von Eiterbakterien (Streptokokken) begünstigt.

Stillen schützt außerdem den Säugling vor Infektionen, da er die Abwehrstoffe der Mutter mit der Milch erhält.

Bei bestimmten Konstitutionen kann eine Heilfastenkur sinnvoll sein.

Naturheilverfahren bei Abwehrschwäche

Nasendusche

Allabendliche Spülung des Nasenrachenraums mit Salzlösung (z. B. Emser-Nasendusche) und Hühnerbrühe sind prophylaktisch und therapeutisch sinnvoll. Auch eine leichte Massage des Mundraums mit der Zahnbürste und kalte Gesichtsgüsse steigern die Durchblutung und sollen reflektorisch das Bronchialsystem anregen.

Darmsymbioselenkung und Kolon-Hydrotherapie

Im Darm leben unzählige Bakterien, die für das Klima verantwortlich sind. Dabei unterscheidet man harmlose Keime, schlechte und gute Keime. Durch unsere Nahrungsmittel kann sich die Zusammensetzung der Bakterienkulturen verschieben und eine Dysbiose entsteht. Das verursacht neben Verdauungsbeschwerden, vermehrte Blähungen, Verstopfung, Unwohlsein, Infektanfälligkeit usw. und Entzündungen. Das Immunsystem wird belastet und der Organismus geschwächt. Mit geeigneten Medikamenten werden Bakterien bzw. Bakterienstämme oder Hefen, dem Darm zugeführt (siehe Link Probiotika). Dies kann zur Ansiedlung von normalen und gesunden Darmbakterien führen und eine gesunde Darmflora kann entstehen.

Die Kolon-Hydrotherapie versteht man ein „Darmbad“. Mit einem speziellen Gerät wird der Darm gespült. Diese Reinigung ist geeignet die Darmflora zu sanieren.

Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie wird Blut aus einer Vene entnommen und dann in einen Muskel injiziert. In manchen Fällen wird das Blut behandelt (z. B. mit UV bestrahlt, mit Sauerstoff angereichert oder homöopathisch verdünnt) bevor es zurückgegeben wird.

Die Eigenbluttherapie war von Anfang des Jahrhunderts bis in die 50er Jahre weitgehend ein Teil der Schulmedizin. Sie ist wissenschaftlich wenig untersucht und gilt heute als nicht bewiesen. Daher stehen Schulmediziner der Eigenbluttherapie oft skeptisch gegenüber.

Schulmedizin

Antibiotikatherapie

Antibiotikatherapie sollte aus verschiedenen Gründen so selten wie möglich erfolgen. Sie wird aktuell immer noch viel zu häufig eingesetzt.

Stärkung der Abwehr

Die Pharmaindustrie bietet gegen Abwehrschwäche eine Reihe von Produkten an, die das Immunsystem stimulieren können. Zu nennen wären Thymus-stimulierende Hormone, Botenstoffe des Immunsystems oder mikrobielle Produkte. Voraussetzung aber ist, dass ein intaktes Immunsystem vorliegt.

Auch eine Schutzimpfung kann das Immunsystem stimulieren.

Passive Immunisierung:

Hierbei gewinnt man die im Serum gesunder Blutspender enthaltenen Abwehrstoffe (Antikörper). Gesunde Menschen haben ein breit gefächertes Spektrum dieser Abwehrstoffe. Eingesetzt wird diese Methode vor allem zur Substitutionstherapie bei Immundefekten.

Hat bereits eine Infektion mit einer sehr schlimmen Krankheit stattgefunden (wie Tetanus, Tollwut, Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Hepatitis B, Zeckenenzephalitis), kann man mit einer Zufuhr fremder, spezifischer Antikörper gegen diese Krankheit häufig den Ausbruch der Krankheit schützen.

Herdsanierung

Falls im Körper ein Krankheitsherd vorhanden ist (z.B. Zähne oder Mandeln) kümmert man sich vorrangig um einer Sanierung b. z. w Entfernung.

Auch „Polypen" und vergrößerte Mandeln sollten behandelt werden, da sonst die nächtliche Atmung mit offenem Mund eine Austrocknung von Atemwegen und Zahnschmelz verursacht. Eine Reduktion der Mineralisierung, Karies sind die Folgen. Es erhöht sich auch die Anfälligkeit für Viruserkrankungen und bakterielle Infektionen.