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Symptome und Diagnose bei Alzheimer

Vergesslichkeit und Desinteresse sind erste Anzeichen bei Alzheimer

Zunächst ist der Patient bei Alzheimer nur etwas vergesslich und hat Probleme mit der zeitlichen Gestaltung seines Tagesprogramms. Typischerweise bezieht sich die Vergesslichkeit am Anfang nur auf die nächste Vergangenheit. Der Betroffene beginnt eine Aufgabe nicht leicht und hält sie nur schwer bis zum Ende durch. Später kommt es bei Alzheimer zu Interesselosigkeit und Depressionsneigung.

Symptome

Auch andere geistige Fähigkeiten werden schlechter, wie Rechen- und Problemlösungsfähigkeit oder die Orientierung. Der Alzheimer-Patient hat Probleme sich auszudrücken oder auch andere zu verstehen. Besonders schwer für die Umwelt zu bewältigen sind Verwirrung, Unruhe und mitunter auch Aggressions- oder Angstreaktionen.

Da die Alzheimer-Patienten Alltagsverrichtungen wie Haushalt, Ankleiden oder Hygiene nicht mehr bewältigen, werden sie zunehmend pflegebedürftig. Am Ende sind auch wichtige Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt bei Alzheimer zu Schluckstörungen, Krampfanfällen, Verlust der Kontrolle über die Blasen- und Darmfunktion oder Körperhaltung.

Diagnose: Wer diagnostiziert Alzheimer?

Was Sie vom Arzt erwarten können

Meist kommen die Patienten wegen Gedächtnisproblemen in die ärztliche Praxis. Oft sind es die Angehörigen, die auf eine Abklärung drängen. Die Betroffenen wehren sich häufig gegen die Untersuchung und leugnen die Probleme.

Der Arzt wird zunächst die geistige Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Fragebögen prüfen. Dabei handelt es sich um einfache Aufgaben, die Gedächtnis, Denkvermögen, praktisches Geschick und Orientierung betreffen. Häufig wird der Patient zum Beispiel gebeten, eine Uhr zeichnen.

Blutuntersuchung

Des Weiteren erfolgt eine genau körperliche, insbesondere neurologische Untersuchung und eine Erhebung der Laborparameter des Blutes (Blutsenkung, Elektrolyte Calzium, Glukose, Nieren- und Leberfunktion, Schilddrüse).

Gehirn-Check

Oft wird das Gehirn auch mit bildgebenden Verfahren (CT oder MRT) dargestellt. Erkennbar wären hier Ursachen wie Tumore und Blutungen. Hier kann man auch sehen, welche Teile des Gehirns wie stark geschädigt sind. Hirnstrommessungen (EEG) und eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor-Untersuchung) können sinnvoll sein.

Unsicherheit bleibt

Trotz der neuen Verfahren ist die Diagnose Alzheimer nicht mit Sicherheit zu stellen. Sie wird nach dem Ausschlussprinzip gestellt. Erst wenn alle möglichen Erkrankungen ausgeschlossen sind, geht man davon aus, dass Alzheimer die Ursache der Demenz ist. Eine endgültige Sicherheit liefert aber nur die Autopsie.