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Analekzem

Analekzem: Mann hält Hand vor die schmerzenden Pobacken.

Ekzem am Po: Alarm im intimen Bereich

Entzündungen am After sind heikel, weil Juckreiz und Brennen in dieser empfindlichen Region besonders quälen. Doch Analekzeme sind gut behandelbar, vollständiges Ausheilen erreicht man aber nur, wenn alle Verursacher des Ekzems abgestellt werden.

Von: PhytoDoc-Redaktion

Analekzem kompakt: Die wichtigsten Fakten

Was ist ein Analekzem?

Im Intimbereich liegt Haut direkt auf Haut. Die Belüftung ist gering, Flüssigkeiten wie Schweiß, Talg und Analsekret sind üppig vorhanden. So klingt ein Problemszenario, an dem Reize ungehindert auf feuchte Haut einwirken. Die Folgen sind besonders unangenehm. Ein Analekzem meldet sich mit Brennen und hartnäckigem Juckreiz.

Die anale Region ist eine Problemzone, die für verschiedene reizende Störungen leider sehr anfällig ist. Darum treten auch Perianalekzeme sehr häufig auf. Etwa 30 % der Patienten, die einen Enddarmspezialisten aufsuchen, leiden darunter.

Wie sieht ein Analekzem aus?

Entzündete Haut im Analbereich, blau dargestellt sind die Hämorrhoidalpolster.

„Ekzem an Pobacken“, würde man etwas salopp das Problem umschreiben. Die wichtigsten beiden Kennzeichen des perianalen Ekzems sind Rötung und Entzündung um den Anus herum. Die Hautstellen sind meist rot und verdickt. Es gibt auch Formen mit weißlichen Verfärbungen. Schuppenbildung ist bei diesem Krankheitsbild aber ungewöhnlich.

Typische Kennzeichen des Analekzems sind:

  • Rötung mit oder ohne scharfen Rand, rote Flecken (alternativ rosa-weißliche Verfärbungen)
  • Bläschen (Erhebungen) oder flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die nach dem Aufkratzen weiter jucken.
  • Offene, nässende, glänzende Hautbereiche (Erosionen)
  • Flechtenbildung (lederartige, grobe Hautstruktur)

Kann das gefährlich werden?

Ein Ekzem am After ist in erster Linie nicht lebensgefährlich. Wegen der unangenehmen Symptome wie Juckreiz und Brennen ist die Lebensqualität oft empfindlich beeinträchtigt.

Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind für Infektionen gefährdet, die sich in der geschädigten Region zusätzlich festsetzen können. In diesen Fällen kann die Heilung professionell unterstützt werden.

Es gibt sehr seltene krebsartige Veränderungen in der Analregion, die unter Umständen gefährlich werden könnten. Darum ist bei chronischen Formen analer Reizzustände eine ärztliche Diagnose sinnvoll.

Ist ein Analekzem ansteckend?

Ein echtes Analekzem ist nicht ansteckend. Wenn es sich um reizende Stoffe (Seife, nasses Toilettenpapier) oder Allergien handelt, ist ein Analekzem nicht übertragbar. Auch Schuppenflechte und Neurodermitis werden definitiv nicht weiter gegeben.

Es gibt aber Entzündungen am Anus, die durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten ausgelöst werden. Diese Formen sind ansteckend. Ohne weiteres ist eine Infektion vom Laien schwer zu erkennen.

Was ist der Unterschied zu Hämorrhoiden und Analfissuren?

Die Analhaut (auch die Haut im Analkanal) gehört zur Haut und nicht zur Schleimhaut. Sie ist beim Analekzem flächig gereizt (mitunter auch durch Gewebeverlust wässernd und glänzend).

Bei einer Analfissur dagegen entsteht ein lokaler Riss auf der Haut in der Analfalte und eine empfindlich schmerzende Entzündung und Schwellung um den Analriss herum.

Während Analekzem und Analfissur die Haut betreffen, kommen Hämorrhoiden aus dem Inneren des Enddarms (Rektums). Sie bestehen aus empfindlichen und weichen Gefäßpolstern mit einer weichen, feuchten Schleimhautoberfläche. Sie sorgen eigentlich am Ende des Rektums für die Feinabdichtung des Darms. Manchmal vergrößern sie und treten aus dem After heraus.

Eine Analthrombose gehört zu den Gefäßerkrankungen und nicht zu den Hauterkrankungen. Sie spielt sich in der Tiefe des Gefäßgewebes des Enddarms ab, die Haut bleibt dabei (meist) intakt: Es verstopft dabei eine Vene. Der betroffene Bereich schwillt dann blau an und fühlt sich knotig an. Eine Analthrombose ist sofort empfindlich schmerzhaft. Sitzen oder Gehen ist oft kaum mehr möglich.

Symptome: Wie bemerke ich ein Analekzem?

Das häufigste Symptom eines analen Ekzems ist der Juckreiz. Er äußert sich manchmal leicht, kann aber zu einem quälenden Begleiter werden und vor allem nachts störend wirken. Belastend empfunden wird auch das Brennen und das Gefühl des „Wundseins“. Die Haut in der Analregion ist sehr empfindlich und darum ist jede Berührung oder Bewegung schmerzhaft.

Die Region nässt und hinterlässt eventuell Spuren auf der Unterwäsche. Im Gegensatz zu einer Analfissur blutet ein Analekzem in der Regel nicht, denn der Hautschaden begrenzt sich auf die Oberfläche. An der vorgeschädigten Analhaut bilden sich dennoch manchmal Risse (Schrunde, Rhagaden). Auf dem Toilettenpapier kann es dann kleinere Blutflecke geben oder das Blut ist auf dem Kot aufgelagert.

Wie verläuft ein Analekzem?

Meist ist eine Rötung verbunden mit Brennen und Jucken erstes Anzeichen eines perianalen Ekzems. Später kommen das Nässen und Hautveränderungen wie Verdickung und Vergröbern des Hautbilds dazu. Analekzeme verlaufen akut (sind plötzlich da), sie können sich jedoch auch langsam entwickeln und chronisch enden (und nicht abheilen oder immer wieder aufflammen).

Was sind die Ursachen/Gründe für ein Analekzem?

Die Hauptursache für Entzündungen und Ekzeme der analen Haut sind Reizungen. Manchmal kommt es zu vorübergehenden Reizungen (wie bei Durchfall), manchmal muss man mit dauerhaften Reizsituation umgehen (chronische Inkontinenz, Allergie). Einige Menschen leiden generell unter einer besonders reizbaren und trockenen Haut.

Man unterscheidet drei Formen von Analekzemen:

Allergie gegen Fremdstoffe: allergisches Analekzem

In Hautfalten wie der Analregion finden häufiger Sensibilisierungen gegen Stoffe des Alltags statt. Im Intimbereich besteht durch die Hautquellung eine leichtere Durchdringung von Bakterien und Fremdstoffen. Zusammen mit dem intensiven Hautkontakt ergibt sich eine erhöhte Sensibilisierungsgefahr. Selbst wenn man die Pflegeartikel schon lange Zeit verwendet, ist man nicht vor einem plötzlichen allergischen Afterekzem gefeit.

Tritt ein anales Ekzem auf, sollte man zuerst alle Kontaktstoffe auflisten. Da heißt es: zum Detektiv in eigener Sache werden. Unter Verdacht stehen nicht nur alle Kosmetika, Shampoos und Seifen, sondern auch Toilettenpapier und Vorlagen. Unter den häufigen Allergenen rangieren alltägliche Inhaltsstoffe wie Duftstoffe, Menthol, Cinchocain, Hexylresorcin, Mafenid, Lidocain, Albothyl und Chininsulfat. Besonders problematisch ist feuchtes oder gefärbtes Toilettenpapier, auch bei Recyclingmaterial sind oft noch viele Reststoffe enthalten. Denken sollte man aber auch an Analcremes oder Intimsprays, Gleitmittel und Kondome (Latex).

Leider stehen auch Naturstoffe auf der Liste der Verdächtigen: Kamille, Calendula und Menthol (aus Minze). Genauso wie Pflegeartikel lösen Medikamente wie Antibiotika oder Hämorrhoiden-Cremes manchmal allergische Reaktionen aus.

Reizungen und Gifte: Irritativ-toxisches Kontaktekzem oder kumulativ-toxisches Analekzem

Aber selbst, wenn das Immunsystem nicht rebelliert, reagiert der Körper manchmal irritiert auf ganz normale Umstände. Raues Toilettenpapier alleine löst meist kein Ekzem aus, kommt jedoch Durchfall oder Inkontinenz hinzu, häufen sich die reizenden Momente („kumulativ-toxisch“). Im Fäkalwasser sind zum Teil beißende, aggressive Sekrete (Säuren, Laugen wie Ammoniak), bakterielle Produkte und aggressive Enzyme vorhanden, welche die Haut angreifen.

Alle Vorerkrankungen, welche die Dichtigkeit des Darmausgangs schädigen oder die Hygiene erschweren, wirken als dauerhafte Reize auf das perianale Ekzem ein (Hämorrhoiden, Rektumprolaps, Fisteln, Marisken).

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten entflammt der fragliche Stoff nicht nur eine Irritation im Darm, sondern er verlässt den Körper mit einer Reizung/Entzündung am After. Dann reicht ein kurzer Hautkontakt, um das Brennen auszulösen.

Chronische Hauterkrankungen durch atopisches Afterekzem

Ein Atopisches Ekzem (auch Neurodermitis genannt) kann an jeder Stelle des Körpers auftreten, das wissen die Patienten leider all zu genau. Betroffen sind stark beanspruchte und besonders trockene Regionen wie Ellenbogen, Hände oder Knie, Füße und Wade. Aber auch die Analregion wird manchmal belastet: Zu den eigentlichen Auslösern zählen Inkontinenz und Durchfall. Die ständigen reibenden Reinigungsvorgänge strapazieren die Haut und begünstigen ein Afterekzem. Atopische Erkrankungen charakterisiert heftigster Juckreiz.

Abgesehen von diesen drei Formen des analen Ekzems gibt es weitere Erkrankungen, die sehr ähnlich aussehen, aber genaugenommen nicht zum Analekzem zählen. Einem Ekzem am After liegen Reizungen zu Grunde und keine Infektionen.

Ähnliche Hauterscheinungen: Sieht aus wie ein Analekzem, ist aber keines

Infektionen mit Candida Pilz

Candida ist ein aggressiver Hautpilz, der nur auf passende Gelegenheiten wartet. Er gehört zu den normalen Gästen auf der Haut und im Darm. Meist bemerkt man ihn gar nicht. Aber er tritt gelegentlich auf den Plan, wenn die Region vorgeschädigt ist. Dann reicht eine momentane Immunschwäche und der Pilz beginnt zu wachsen. Jucken, Brennen und scharf umrandete Röte sind auch hier die Kennzeichen, daneben auch Schwellung und Pusteln oder weiße Auflagerungen. Behandelt wird die Candidose mit Antimykotika.

Infektion mit Bakterien

Auch Bakterien nehmen Hautschäden als günstige Gelegenheit war. Wenn sich zum Beispiel bakterielle Streptokokken angesiedelt haben, zeigt sich eine nässende Rötung mit scharf begrenztem Rand. Am Saum kann es zu Pusteln kommen. Bekämpfen kann man die Bakterien mit Antibiotika.

Krebsartige Veränderungen und virale Infektionen

Viren sind leider nicht so einfach zu besiegen. Papillomaviren führen zu hartnäckigen Hautwucherungen (Intimwarzen) und Hautentzündungen im Intimbereich. Sie können sich im Laufe vieler Jahre zu Krebsvorstufen umwandeln.

Diese krebsartigen (präkanzerösen) Entzündungsherde am Anus sind braunrot, kaum erhaben und nässend. Eine Biopsie und ein Erregernachweis auf Papillomaviren bestätigen den Befund. Diese infizierten Bereiche sind für krebsartige Wucherungen gefährdet und werden dann operativ entfernt.

Darmparasiten

Auch Parasiten melden sich mitunter mit Beschwerden am Darmausgang: Bei Wurmerkrankung quälen oft starker Juckreiz gefolgt von Aufkratzen und Analhautrötung.

Andere Hauterkrankungen

Man kennt noch einige weitere Hauterkrankungen mit Juckreizsymptomatik in der Analregion. Sie sind jedoch deutlich seltener. In Frage kommen:

  • Schuppenflechte (Psoriasis), Psoriasis inversa (Schuppenflechte nur in den Hautfalten oder an Händen/Füßen)
  • Lichen ruber planus (Knötchenflechte)
  • Lichen sclerosus et atrophicus (gelegentlich auch Weißfleckenkrankheit genannt, engl. white spot disease)

Kennzeichen für Lichen sclerosus et atrophicus sind weißliche, verdünnte und verhärtete Veränderungen in der Anal- und Genitalregion, die in seltenen Fällen auch krebsartig entarten können. Ein Mitverursacher könnte Östrogenmangel sein. (Dieses Krankheitsbild könnte ähnlich wie Vitiligo auf autoimmunen Prozessen beruhen. Vitiligo wird in der Umgangssprache ebenfalls unter Weißfleckenkrankheit geführt).

Der Besuch eines Arztes empfiehlt sich für alle Ekzeme, die man selbst nicht in den Griff bekommt. Dann kann nur eine genaue Diagnose helfen, um zielgenau behandeln zu können.

Zu welchem Arzt kann ich gehen?

Erste Anlaufstelle beim Afterekzem ist der Hausarzt. Er hilft meist bei unkomplizierten Verläufen, ebenso ein Hautarzt. Ein Enddarmspezialist (Proktologe) beurteilt aber nicht nur den Hautzustand, er hat auch andere Analerkrankungen im Blick, die Analekzeme auslösen oder begünstigen. Eine professionelle Behandlung in der Proktologie ist manchmal notwendig, um ein chronisches Analekzem abklingen zu lassen.

Gelegentlich ist die Problemlage bei einem Ekzem am After leicht verschoben. Das eigentliche Problem liegt nämlich eventuell bei der Ernährung. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten und Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist ein Gastroenterologe der richtige Ansprechpartner. Die Option kommt auch dann in Frage, wenn man Lebensmittel (Fruchtzucker, Fruchtsäuren, Milchzucker, Gluten) als verschlimmernde Faktoren in Verdacht hat.

Behandlung bei Analekzem

Wie lange dauert die Heilung?

Akute Erscheinungen heilen schneller als chronische. Es kommt darauf an, dass man den Auslöser findet und abstellt.

Im Idealfall heilt das Analekzem rasch, innerhalb von 2-4 Tagen ab. Ein Ekzem am After kann wie jedes Ekzem chronisch verlaufen. Liegen schon deutliche Hautveränderungen vor, rechnet man mit 1-2 Wochen. Kortison lindert oft schnell die Entzündung. Wenn die Ursache fortbesteht, ist leider auch der Therapieerfolg nur vorübergehend.

Achtung: In vielen Fällen muss man ständig am Ball bleiben und für ein dauerhaftes Hautpflege-/Ernährungskonzept sorgen, sonst ist mit beständigen Rückfällen zu rechnen.

Wie sieht die Therapie aus?

Bei der Behandlung eines Analekzems geht man auf mehreren Ebenen gleichzeitig vor. Oberste Wichtigkeit hat die Ausschaltung der Ursache.

Reize stoppen

Vermeiden sie Reiben und Kratzen sowie alle Fremdstoffe. Verwenden Sie zunächst nur Wasser. Wenn sich das Ekzem gebessert hat, können Sie schrittweise wieder Wasch- und Pflegeprodukte dazu nehmen. Bitte immer einzeln testen und einige Tage abwarten.

Grunderkrankung ausheilen

Bei entsprechender Diagnose werden Pilze mit Antimykotika und Bakterieninfektionen mit Antibiotika vertrieben. Die Madenwurmerkrankung (Oxyuriasis) ist relativ einfach mit einer zweifachen oralen Therapie im Abstand von zwei bis drei Wochen zu heilen.

Alle begleitenden bzw. auslösenden Erkrankungen (Durchfall, Neurodermitis, Schuppenflechte, Hämorrhoiden, etc.) müssen vorrangig behandelt werden.

Creme/Salbe

  • Zink: Eine Zinksalbe/Zinkpaste kann überall dort aufgetragen werden, wo die Haut geschlossen ist. Wenn offene und nässende Bereiche vorliegen, schützt man nur die gesunden Hautränder mit einem dünnen Salbenfilm.
  • Cortison: ist die schulmedizinische Generallösung für schwer zu besänftigende Entzündungen und allergische Zustände. Cortison hilft bei Juckreiz sehr gut, eignet sich aber nicht für einen Dauergebrauch. Bei allen Ekzemarten zählt die Bekämpfung der eigentlichen Ursachen.
  • Die Immunmodulatoren Pimecrolimus und Tacrolimus kommen nur bei atopischem Ekzem in Frage.
  • Pflegesalben: Unguentum emulsificans oder Vaseline sind gut verträgliche Mittel, die ein Minimum an Inhaltsstoffen enthalten. Allergische Reaktionen dagegen sind unwahrscheinlich.

Richtige Hygiene

Der Darmausgang muss sauber gehalten werden, gerade wenn die eigenen Sekrete reizen. Einfaches Reinigen mit einem trockenen Toilettenpapier eignet sich wenig, weil man dann die Sekrete noch weiter verteilt und die Haut durch das Reiben reizt.

Das Sitzbad

Die beste und die nachhaltigste Analhygiene ist ein Sitz- oder Duschbad. Das Bad sollte nicht zu warm sein (etwa 35° C) und 5-10 Minuten dauern. Reinigen Sie mit einem weichen Lappen sanft und ohne Reiben oder Druck die anale Umgebung. Der Effekt hält leider nur bis zur nächsten WC-Sitzung. Im Berufsalltag ist das leider wenig praktikabel. Dann heißt es, eine andere Lösung zu finden.

Ersatz-Lösung

Es hilft schon etwas, wenn man das Papier mit ein paar Tropfen Wasser anfeuchtet. Ist in der WC-Kabine kein Wasserhahn, muss man kreativ werden. Man kann sich zum Beispiel in einem Plastikbeutel feuchte, reißfeste Taschentücher mitnehmen, sie passen unauffällig in die Hosentasche. Sicher finden Sie eine eigene kreative Lösungen für Ihre Situation.

Säuglingspflege

Säuglingspflege hat bei analen Ekzemen hohe Wichtigkeit. Vorzugsweise taucht man den Säugling ins Wasser, dann kann mit wenig Reibung gereinigt werden. Bewährt haben sich für die Reinigung zwischendurch Öltücher.

Kinder mit Windeln

Bei kleinen Kindern im Windelalter muss man darauf achten, dass nasse Windeln nicht zu lange auf der Haut aufliegen. Man sollte die Windeln ab und zu für ein paar Minuten auslassen, damit die Haut belüftet wird und gründlich abtrocknen kann.

Doktor Blatt

Achtung: Ein Analekzem sollte nicht zu mehr Gebrauch von Seife oder feuchtem parfümierten Toilettenpapier führen. Hier besteht immer die Gefahr von Sensibilisierungen und weiteren Kontaktekzemen.

Wie sieht es währenddessen mit Sport aus?

Sobald es die Beschwerden durch das Ekzem am After erlauben, sollte man in Bewegung kommen. Gehen fördert das Abtrocknen der sensiblen Region und kurbelt die Durchblutung an. Regelmäßiger Sport sorgt für eine gesunde Abwehr und reduziert die Gefahr von Enddarmerkrankungen (wie Hämorrhoiden). Auch Beckenbodentraining hilft dabei, dass der Verschlussapparat gut durchblutet ist und die Muskeln aktiv bleiben.

Beim Schwimmen oder Saunieren ist etwas Vorsicht empfehlenswert. Man kommt hierbei im feuchten Klima mit vielen potentiell gefährlichen Keimen in Kontakt. Sie haben bei vorgeschädigter Haut leichtes Spiel. Darum sollte man in der Zeit bis zum Abheilen keine Risiken eingehen. Zumindest muss man auf gutes Abtrocknen und Rückfetten der Haut achten.

Phytotherapeutische und homöopathische Hausmittel

Sie haben gerade gelesen, welche einfachen Maßnahmen bei einem analen Ekzem helfen können. Zusätzlich unterstützt man die Heilung mit Wirkstoffen aus der phytotherapeutischen oder homöopathischen Apotheke.

Umschläge und Bäder

Gerbstoffe sind adstringierende Stoffe, welche die Oberfläche abschließen, abtrocknen, Reize fern halten und bakteriellen Bewuchs verringern. Sie pflegen auch bei einem analen Ekzem die strapazierte Haut optimal.

  • Schwarzer Tee dürfte sich in jedem Haushalt finden. Man setzt ihn konzentriert an und lässt ihn mindestens 10 Minuten ziehen. Mit einem feuchten Tuch können Umschläge gemacht werden, aber auch Sitzbäder bieten sich an.
  • Extrakte aus dem Zauberstrauch (Hamamelis) gibt es in Fertigpräparaten für Bäder und Umschläge.
  • Eichenrindenbäder haben eine ganz ähnliche Wirkung. Sie fördern die Abtrocknung, mindern den Schweiß und beschleunigen die Verschorfung. Bakterielle Zusatzinfektionen haben dann schlechte Karten.

Heilungsfördernde Salben und Cremes

Man kann durchaus vorübergehend phytotherapeutische Mittel an der Analhaut anwenden (Cremes und Salben mit Kamille, Hamamelis und Calendula). Sie fördern das schnelle abheilen. Wer aber ein hohes Allergierisiko besitzt (oder wenn es in der Familie vorkommt) sollte kein Risiko eingehen. Eine gereizte Analhaut stellt ein Risiko für Sensibilisierungen und Allergien dar. Für einen Dauereinsatz sind diese Mittel nicht gedacht.

Homöopathie, Naturheilmittel, Schüssler Salze, Globuli

Achtung: die Wirkung der Homöopathie ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Bei einem analen Ekzem kann sie begleitend zu den anderen Maßnahmen zum Einsatz kommen. Geeignet ist laut Homöopathie eine Reihe von Mitteln, ein geübter Homöopath wird dabei umfangreiche Symptome auch psychischer Natur berücksichtigen. Bei anhaltenden Beschwerden dringend einen konventionellen Mediziner aufsuchen.

Globuli und Tropfen

Homöopathische Präparate werden als Globuli oder Tropfen geschluckt. Man muss hier keine Sensibilisierungen befürchten. Sehr hohe Verdünnungen (ab D23) sind auch für Allergiker geeignet.

Salpetersäure

Salpetersäure (Acidium nitricum D4, D6) verwendet die Homöopathie bei Geschwüren an Haut und Schleimhaut, vor allem an den Übergangsstellen. Symptome sind Afterjucken und Afterbrennen, eventuell splitterartige Schmerzen. Man nimmt es bei analen Beschwerden aller Art wie Warzen am After, Hämorrhoiden und Analfissuren. Die Menschen zeigen Kampfgeist und arbeiten hart für ihre Ziele (können aber auch umschwingen zu Gereiztheit, Ärger, Unzufriedenheit oder Entmutigung).

Aloe

Aloe (Aloe vera D4) nimmt der Homöopath bei heftigem Afterbrennen und -jucken, Hitzegefühl im Enddarm, starken Blähungen und Neigung zu Inkontinenz (kann Stuhl nur schwer halten). Aloe wird oft auch bei Magen-Darmbeschwerden eingesetzt, mit Darmentzündung, Blähbauch, starken Blähungen, auch wenn mit der Luft Stuhl abgeht. Typisch ist ein brennender After nach dem Stuhlgang.

Zaubernuss

Zaubernuss (Hamamelis D1, D2, D3) empfiehlt die Homöopathie bei juckendem, brennendem After, Ekzemen und Hautentzündungen (mit Schwerpunkt blutige Hämorrhoiden und Krampfadern, Blutungen und Blutstau). Betroffene haben ein wundes Gefühl (wie zerschlagen), auch Abgeschlagenheit und Muskel-/Gelenkschmerzen begleiten sie im Alltag.

Schwefel

Schwefel (Sulfur D4, D6, D12) nimmt die Homöopathie, wenn sich die Haut allgemein rau, unrein, brennend und juckend zeigt. Dazu zählen anale Ekzeme und Wundrose sowie anale Pilzinfektionen. Die Menschen sind durch schnelle Gefühlsumschwünge gekennzeichnet (Tatendrang zu Faulheit) und von schmaler, dünner oder kleiner Statur. Sie essen gerne ungesund (Fett, Fleisch, Süßes) und neigen generell zu Hautproblemen.

Lebensbaum (Thuja occidentalis D12)

Thuja ist in der Homöopathie der Spezialist für lokale Hautbeschwerden im Intimbereich (inklusive viraler Infektionen wie Warzen und Herpes). Thuja ist geeignet für sensible und verletzliche Menschen, die Kälte und Nässe nicht vertragen und schnell Katarrhe bekommen. Betroffene sind erschöpft und verlieren schnell an Gewicht.

Homöopathische Salben & Cremes zur äußeren Anwendung

Diese Salben enthalten oft den unverdünnten Pflanzenextrakt und sind daher auch nach medizinischen Gesichtspunkten wirksam. Zu beachten gilt hier wieder, das möglicherweise sensibilisierende allergische Potential der Mittel.

  • Herzsame oder Mönchsköpfchen (Cardiospermum halicacabum, Urtinktur): Sie ist speziell dann geeignet, wenn Ekzeme, Nesselsucht und Neurodermitis mit Juckreiz quälen. Kennzeichen sind gerötete und heiße Haut sowie nässende Stellen. Meist werden auch fettende und pflegende Inhaltsstoffe zugesetzt.
  • Eiche (Quercus) und Zaubernuss (Hamamelis) gibt es ebenfalls als Salben mit Urtinktur zur Behandlung chronisch entzündlicher analer Hautzustände. Zu beachten gilt, dass Salben nur auf geschlossener Haut anwendbar sind.

Schüßler Salze

Auch Schüßler-Salze werden nach homöopathischen Regeln verdünnt und sind nach herkömmlichen wissenschaftlichen Prinzipien nicht auf Wirksamkeit getestet.

Schüßler-Salz Nr. 6 / Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat D6): Nach Schüßlers Lehre ist Kalium sulfuricum der Spezialist für die Hauterneuerung. Es unterstützt dabei die Sauerstoffversorgung der Haut. Das Salz kommt speziell auch bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Analekzem, Ekzem, Neurodermitis und Schuppenflechte zum Einsatz. Kennzeichen für einen Mangel ist die gelblich-bräunlich verfärbte Haut an Kinn und Augen, sowie pigmentierte Flächen. Psychisch sind die Menschen durch Melancholie oder ängstliche Gefühlsregungen gekennzeichnet.

Tipps: Wie kann man einem Analekzem vorbeugen?

Wer über die begünstigenden Faktoren Bescheid weiß, hat es auch mit dem Management der Erkrankung leichter. Viele Probleme lassen sich im Vorfeld vermeiden oder zumindest kontrollieren.

  • Weniger ist mehr: Verwenden Sie im Intimbereich nicht zu viele künstliche Stoffe.
  • Auf das Papier kommt es an: Sorgen Sie für weiches und farbloses Toilettenpapier. Hochwertiges 100 % Recyclingpapier, bei dem weitestgehend die Fremdstoffe entfernt sind, ist gut einsetzbar, graues Recyclingpapier eher meiden.
  • Lieber feucht als trocken säubern: Wasserfeuchtes Papier reinigt besser. Dabei nicht reiben sondern tupfen, danach trockentupfen. Optimale Dienste bietet ein Bidet.
  • Trocknen an der Luft: Halten Sie ihren Intimbereich trocken und vermeiden Sie lange Sitzphasen. Schweiß lässt die Haut quellen und fördert das Überleben und Ansiedeln von Keimen. Daneben kann der saure Schweiß selbst reizend wirken. Bedingungen, die das Abtrocknen von Schweiß erleichtern, helfen auch der Heilung: luftdurchlässige Unterwäsche, sitzende Lebensweise regelmäßig unterbrechen und gehen. Insbesondere übergewichtige Menschen seien dazu ermuntert.
  • In Bewegung kommen: Regelmäßig Sport, Gymnastik und Bewegung statt Auto und Sitzen sind angesagt.
  • Löschpapier für Hautfalten: Zusätzlich kann bei starkem Schwitzen eine Analvorlage zwischen die Pobacken gelegt werden. Diese sehr saugfähigen Wattepads nehmen die Feuchtigkeit gut auf, müssen dann aber mehrfach täglich gewechselt werden.
  • Weit und luftig: Bei Frauen entsteht viel Feuchtigkeit durch natürliche Sekretbildung, Slipeinlagen und zu enge Kleidung. Baumwolle und weitere Kleidung sind dann besonders wichtig.
  • Sofort reagieren: Wenn sich erste Reizungen auf der Analhaut melden, sofort mit Hygienemaßnahmen und Zinkpaste gegensteuern.
  • Stressfrei und ausgeglichen: Wenn wir unter Strom stehen, wird der ganze Körper und seine Abwehr beeinträchtigt. Gerade Neurodermitispatienten müssen über ihre seelische Ausgeglichenheit wachen. Stressverarbeitung kann man heute einfach lernen (Yoga, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Autogenes Training, Qigong, Meditation ect.), manchmal sind durchgreifende Lebensveränderungen notwendig.
  • Großflächige Sanierung: Hämorrhoiden, Durchfall, Inkontinenz, Analfisteln, Intimwarzen, Hautausstülpungen (Marisken), Darmvorfall … alle Enddarmerkrankungen bedürfen einer sorgfältigen Sanierung. Wenn nämlich der After nicht ganz dicht ist, sickern reizende Sekrete nach außen und reizen die Haut.
  • Grunderkrankung sanieren: Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn müssen intensiv behandelt werden, um sie in den Griff zu bekommen. Vorbeugend ist eine stressarme, naturnahe Lebensweise mit Kontakt zu vielen natürlichen und unschädlichen Keimen.
  • Die Ausweichdiät: Fructoseintoleranz, Laktoseunverträglichkeit oder Zöliakie sind Ursache von hartnäckigen Verdauungsstörungen mit Durchfällen oder reizendem Sekret. Eine konsequente Ernährungsumstellung beugt dem Problem vor. Bei Diätfehlern kann sofort mit Pflegemaßnahmen begonnen werden, bevor die Entzündung entgleist.
  • Neurodermitis-Hilfe: Die strapazierte Haut so wenig wie möglich einseifen. Wenn nötig, dann Hände lieber mit rückfettenden Desinfektionsmitteln desinfizieren. Das hilft 100-1000 x mal besser gegen Keime und schont die Haut.

Probieren Sie es doch mal mit folgender Technik beim Toilettengang

Grundregel beim Stuhlgang lautet: Die Beine in Hockstellung bringen, also z.B. einen Hocker vor die Toilette und die Beine hoch, zusätzlich vorbeugen. Die Hockhaltung ist die natürliche Haltung beim Stuhlgang und führt dazu, dass der Stuhlgang erleichtert wird. Pressen ist nicht mehr so stark nötig, der Blutstau mit Hautbelastung und Bildung von Hämorrhoiden und Divertikeln (Ausstülpungen am Enddarm/Dickdarm im linken Unterbauch, die entzünden können) wird stark verringert. So beugt man zwei häufigen Zivilisationskrankheiten vor.

In vielen Fällen hilft ein geeignetes Verhalten, ein Analekzem abheilen zu lassen oder zumindest zu kontrollieren, aber was, wenn das nicht reicht?

Was kann ich tun, wenn das Analekzem nicht weggeht?

Die Ursachen sind mitunter versteckt und nicht offensichtlich. Wenn Ihre Beschwerden nicht verschwinden, sollte ein Arzt eine professionelle Diagnose stellen. Sie können dem Arzt die Arbeit abnehmen, wenn Sie im Vorfeld herausfinden, was die Beschwerden anheizt.

Was kann Ernährung bewirken?

Die Ernährung hat eine enorme Bedeutung für die Gesundheit, nicht nur des gesamten Darmes, sondern auch für die Haut. Sie hilft im Vorfeld Hauterkrankungen zu vermeiden oder eine Hautentzündung günstig zu beeinflussen.

Präventive Ernährung

Die Ernährung versorgt uns mit Kalorien – das hat sich herumgesprochen. Daneben enthält sie eine ganze Apotheke an Zusatzstoffen, die im Körper unzählige Funktionen haben. Gerade die naturnahe Ernährung ohne Fast Food fördert ein gesundes Hautbild.

  • Ballaststoffe: Ein weicher, gleitfähiger Stuhl belastet den Darmausgang weniger: Obst, Gemüse, Vollkorn und Ballaststoffe heißen die Wertstoffe. Ballaststoffe sorgen als Präbiotika für eine gesunde Bakterienflora auf Haut/Schleimhaut, im Darm und am Darmausgang.
  • Gezielte Probiotika impfen die richtigen Keime in den Darm (Stichwort „lebendige“ weil fermentierte Lebensmittel).
  • Eine gesunde Abwehr und optimale Versorgung mit Mineralien und Vitaminen wird durch eine abwechslungsreiche Ernährung aktiv gefördert.
  • Gezielte, für kurze Zeit auch breite Nahrungsergänzung kann sinnvoll sein. Sie optimieren den Hautstoffwechsel und die Regeneration. Sicherheitshalber prüft man vorher die Blutlevel dieser Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Heute greift man nämlich nur noch bei Mangelsituationen ein.
  • Natürliche antibiotische Nahrungsmittel entlasten die Abwehr und renken so manches Problem wieder ein (Knoblauch, Zwiebel, Broccoli, Cranberry, Meerrettich, Senf, Koriander, Kümmel ect.). Aber: Nichts im Übermaß konsumieren und achten Sie auf die Verträglichkeit.
  • Omega-3 Fettsäuren (Fisch, Pflanzenöl und Nüsse) regulieren die entzündliche Aktivität im Körper. Achten Sie auf eine vernünftige Balance mit einem Verhältnis Omega-3 zu Omega-6 von 2:1.
  • Antioxidantien aus Pflanzennahrung fangen entzündlichen Schaden ab und sorgen für das Abklingen von schwelenden Entzündungen.

Ernährung während der Behandlung

Viele Menschen mit Hautkrankheiten leiden auch unter einer gestörten Verdauung. Dann wird die Haut nicht richtig mit Nährstoffen versorgt. Zu allem Überfluss werden über den Darm auch noch Reiz- und Giftstoffe aufgenommen. Situationsgerechte Empfehlungen gibt es an anderer Stelle (Durchfall, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Verdauungsschwäche, Verstopfung).

Patienten mit Laktoseintoleranz, Zöliakie, Lebensmittelunverträglichkeiten, Neurodermitis und Allergien sind besonders auf reizfreie und ausgewogene Kost angewiesen. Fundierte Ratschläge gibt es auch für die richtige Ernährung bei Schuppenflechte.

Spezialfall Neurodermitis

Bei Kindern sind Nahrungsmittel relativ häufig Mitauslöser der Neurodermitis. Dann ist bei der Neurodermitis-Ernährung Experimentieren angesagt. Hier muss man oft erst selbst einiges austesten, bis man die Reizstoffe kennt. Bei Erwachsenen zählt die Nahrung weniger, dann schlägt das Erbe durch (Allergieneigung, sog. „Atopie“, Neigung). Wichtiger wird dann die Pflege einer trockenen Haut mit ihrer schwachen Talgschicht sowie der psychischen Befindlichkeit.

Generell zahlt sich eine Darmsymbioselenkung für den gesamt-gesundheitlichen Status aus (mikrobiologische Therapie).

Eine Schutzschicht für den Stuhlgang

Eine ballaststoffreiche Nahrung sorgt für einen weicheren Stuhl. Er gleitet besser und bereitet mechanisch beim Stuhlgang weniger Begleitschmerzen. Zusatzschädigung durch Risse in der strapazierten Analhaut wird seltener. Leinsamen oder Flohsamen setzen noch einen Effekt drauf. Sie wandeln sich mit etwas Wasser in gut gleitende Schleimteppiche um. Sie umhüllen harten Kot mit einer schützenden Oberfläche und verhindern auch etwas den irritierenden Kontakt mit der analen Haut.

Bei Candidainfektionen sind Kohlehydrate der "Brennstoff"

Der Pilz ernährt sich ausschließlich von Zuckern und Zucker aus der Stärke. Indem man ihn mit seiner Lieblingsnahrung knapp hält, begünstigt man harmlosere Keime.

  • Positiv zu werten sind: grünes Gemüse, Salat, milchsauer vergorene Milchprodukte und Gemüse (Sauerkraut).
  • Verringern sollte man Zucker, Süßigkeiten, weißes Mehl und süßes Obst.
  • Die Menge an Kohlehydraten beschränkt man besser und wählt Vollkornvarianten. Sie setzen den Zucker nur langsam frei.

Unverträgliche Nahrung weglassen

Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten empfiehlt sich eine dauerhafte Umstellung der Ernährung. Einige Stoffe in der Nahrung verstärken das Brennen am After (scharfe Gewürze wie Chili oder Fruktose und Fruchtsäfte, eventuell Vitamin C).

Quellen/Weitere Informationen

Quellen

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