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Symptome und Diagnose bei Aphthen

Entzündungen der Schleimhaut

Symptome

Aphthen sind an ihrer runden Form, der hellen Farbe und dem entzündlichen Saum leicht zu erkennen. Sie sind scharf abgegrenzt und treten üblicherweise einzeln auf. Mehrfache Geschwüre oder flächenhaft verschmelzende Schäden sind selten. Die weißliche, gräuliche oder gelbliche Farbe kommt durch Beläge aus Protein (Fibrin) zu Stande. An Stellen, die nicht beansprucht werden, verursachen sie oft nur geringe Beschwerden, an der Zungenspitze sind Aphthen mitunter sehr schmerzhaft. Je stärker der entzündliche Vorgang, umso röter der Saum und die Schmerzen.

Wann zum Arzt

Zum Glück sind Aphthen meistens harmlos. Schmerzen beim Essen, Sprechen, häufige Rückfälle oder eine Ausbreitung über einen größeren Bereich des Mundraums sind die häufigsten Gründe, warum Patienten mit Aphthen einen Arzt aufsuchen. Wiederholtes Auftreten innerhalb kurzer Zeit sollte ein Anlass sein, nach grundlegenden Störungen zu fahnden: Viele Erkrankungen des Immunsystems oder des Magen-Darmtrakts machen für Aphten anfällig. Treten Aphten bei kleinen Kindern zusammen mit Fieber auf, sollte man ärztlichen Rat einholen.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Die Diagnose „Aphthe“ wird anhand des klaren Erscheinungsbilds gestellt. Für den Arzt relevant sind auch die Umstände und die Häufigkeit des Auftretens. Ständige Rückfälle weisen auf eine schwerere Erkrankung hin (Immunerkrankungen, HIV, Infektionen, Mangelzustände, Darmerkrankungen). Weitere Untersuchungen sind in diesen begründeten Fällen notwendig. Dann empfiehlt man ein großes Blutbild, und die Bestimmung von Vitamin B12, Folsäure (Folat) sowie Ferritin (Eisen). Eventuell folgen bei Aphthen auch Untersuchungen des Magen-Darmbereichs.