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Symptome und Diagnose bei einer Bindehautentzündung

Wie äußert sich eine Bindehautentzündung?

Symptome

Sichtbare Symptome der Bindehautentzündung sind neben Rötung des Auges eine erhöhte Tränensekretion. Vor allem nachts trocknet das Sekret an, so dass morgens die Augen verklebt sind. Der Betroffene hat ein Fremdkörpergefühl in den Augen, ist lichtscheu und muss häufig blinzeln. Das Sekret ist wässrig (Viren, Allergien), schleimig oder eitrig (Allergien, bakterielle Infektionen). Oft ist bei Bindehautentzündung auch der Lidrand entzündet.

Die Oberfläche der Bindehaut wird oft sehr unregelmäßig oder es kommt zu einer glasigen Verdickung der Oberfläche, so dass die Lider angehoben werden und die Schleimhäute schon von außen sichtbar sind. Auch die Ausbildung von Belägen ist möglich. Es kann in der Folge der Bindehautentzündung zu Jucken oder Brennen, eventuell auch einem Druckgefühl kommen. Manchmal schwellen bei einer infektiösen Bindehautentzündung auch die Lymphdrüsen am Hals und Unterkiefer an.

Wann zum Arzt

Eine infektiöse Bindehautentzündung verschwindet bei ansonsten gesunden Personen sehr schnell innerhalb von wenigen Tagen. Man sollte in dieser Zeit aber auf Hygiene achten, damit man keine anderen Personen ansteckt. Wenn die Bindehautentzündung anhält, muss ärztlich behandelt werden, ebenso wenn sich die Beschwerden verschlimmern, chronische oder komplizierende Erkrankungen vorliegen.

Bindehautentzündung durch trockene Augen wird häufig durch andere Erkrankungen ausgelöst. Dann sollte konsequent für eine Befeuchtung des Auges gesorgt werden, um einer Schädigung der Hornhaut und einer Beeinträchtigung des Sehvermögens vorzubeugen.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Starker Juckreiz ist ein Hinweis auf eine allergische Ursache der Bindehautentzündung oder auf einen Fremdkörper. Eine „eitrige“ Sekretion spricht dagegen eher für eine bakterielle Infektion, wässrige Absonderungen für Viren oder Reizungen.

„Eitrig“ wird jedoch häufig mit „fibrinös“ verwechselt. Dieses eiweißreiche körpereigene Sekret ist mitunter nur schwierig von Eiter zu unterscheiden. Manchmal sind Abstriche zur Sicherung und näheren Bestimmung einer bakteriellen Infektion sinnvoll. Meist ist dies erst notwendig, wenn eine antibiotische Therapie nicht angeschlagen hat

Der Augenarzt untersucht das entzündete Auge mit der Spaltlampe und dem Augenspiegel. Hiermit kann er das Auge in Vergrößerung abschnittweise beurteilen. Er kann dadurch ausschließen, dass die Hornhaut oder weitere Augenabschnitte beteiligt ist. Kontrolliert werden auch die Lider, Lidkanten, der Tränenfilm und die Produktion von Tränenflüssigkeit.

Informieren Sie den Augenarzt über Hauterkrankungen und grippale Infekte, auch Urogenitalinfektion (Chlamydien-Infektion), über ihre Medikamente und Sehhilfen.

Hornhautverletzungen und ein zu hoher Augeninnendruck lösen zum Teil ähnliche Beschwerden aus.