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Symptome und Diagnose bei einem Furunkel

Woran erkennt man einen Furunkel?

Ein Furunkel zeigt sich mit folgenden Symptomen: Zunächst entsteht ein geröteter, schmerzhafter, prall gespannter, harter Knoten mit einem Durchmesser von 0,5 bis 2 cm. Im Verlauf der Erkrankung stirbt Gewebe ab, es bildet sich im Zentrum ein Eiterpfropf.

Symptome

Auf der Haut erkennt man den Furunkel an einer gelblich-weißlichen Pustel mit einem geröteten Saum. Man bezeichnet diesen Prozess auch als „Reifung“. Der "Pickel" platzt schließlich auf und entleert den Eiter. Dies bringt eine spontane Linderung der typischen Symptome bei einem Furunkel wie Schmerz und Spannungsgefühl.

Es kann zu Allgemeinsymptomen kommen wie starke Abgeschlagenheit oder sogar Fieber. Eventuell sind auch die Lymphknoten geschwollen.

Häufig betroffene Stellen sind Gesicht, Hals, Nacken, Achseln, Oberschenkel, Gesäß und der Geschlechtsregion auf. Besonders an empfindlichen Stellen verursacht ein Furunkel starke Schmerzen, wie an Anus, Nase, Ohr oder Hand.

Wann zum Arzt

Furunkel sollten bei geschwächten Personen ärztlich begleitet werden. Ein gesunder Organismus kann Infekte in der Regel sehr gut abwehren. Liegt der Furunkel im Gesicht, ist wegen der Nähe zum Gehirn immer ein Arztbesuch angebracht.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Meist reicht die Beurteilung des Hautbereichs für eine Diagnose eines Furunkels aus. Treten Furunkel gehäuft auf (sog. Furunkulose), muss eine schwerwiegende Erkrankung (wie etwa Diabetes) ausgeschlossen werden. Gegebenenfalls sind dann weitergehende Untersuchungen notwendig.

Wenn die Entzündung nicht auf die Behandlung anspricht, kann eine Kultur angelegt werden, um das Empfindlichkeitsspektrum des Keims festzustellen (Antibiogramm). Dieses Vorgehen ist bei Patienten in der Klinik, mit schweren Begleiterkrankungen oder Immunschwäche immer ratsam.