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Weitere Therapien: Gallenblasenentzündung

Was sonst noch hilft

Mit den richtigen Heilpflanzen kann man Beschwerden, die bei einer Gallenblasenentzündung aufkommen, in den Griff kriegen. Sind große Gallensteine für die Entzündung verantwortlich, muss meist die Schulmedizin mit einem operativen Eingriff helfen. Mit der richtigen Ernährung entstehen Gallensteine gar nicht erst.

Ernährung

Da Gallensteine aus Cholesterin entstehen können, ist fettarme, ballaststoffreiche Ernährung empfehlenswert (Milchprodukte, Obst und Gemüse). Meiden Sie gebratene und gebackene Speisen sowie Nahrungsmittel, die Sie – Ihrer Erfahrung nach – nicht vertragen. Fette und Eiweiß sollen eher in der ersten Tageshälfte verzehrt werden. Nehmen Sie kleine Mahlzeiten – etwa sechs pro Tag – zu sich, reduzieren Sie den Alkoholkonsum.

Achtung: Bei Steinleiden ist striktes Fasten nicht sinnvoll!

Naturheilverfahren bei Gallenblasenentzündung

Wärmeanwendungen

Kolikschmerzen im rechten Oberbauch werden durch Wärmeauflagen gelindert. Diese Behandlung ist nicht geeignet bei einer Gallenblasenentzündung!

Naturheilverfahren, die bei Gallenblasenentzündung helfen können

Schulmedizin

Bei Gallenblasenentzündung mit Fieber empfiehlt sich Bettruhe und eventuell eine Behandlung der Infektion mit Antibiotika (Ceftriaxon, Mezlocillin ggf. in Kombination mit Metronidazol)

Bei Koliken werden krampflösende und schmerzlinderne Medikamente eingesetzt (z.B. Butylscopolamin, was verwandt mit dem Inhaltsstoff der Tollkirsche ist sowie Metamizol). Sie müssen frei von Opiaten sein, da diese zwar schmerzlindernd wirken, aber die Anspannung (den Tonus) der glatten Muskulatur, also auch des Gallengangs, erhöhen.

Liegen die Gallensteine im Gallengang, kommt es zu Gallenkoliken, es wird eventuell ein Krankenhausaufenthalt notwendig und gelegentlich muss operiert werden. Symptomatische Gallensteine sind der häufigste Grund für eine Gallenoperation. Normalerweise versucht man aber erst die Entzündung in den Griff zu bekommen, da so weitere Komplikationen, die insbesondere bei einer sofortigen Operation auftreten könnten, vermieden werden können. Erst dann entfernt man je nach Symptomatik unter Umständen die ganze Galle oder den Stein. Bei der Methode der „Schlüsselloch-Chirurgie“ (Endoskopie) muss nicht mehr die ganze die Bauchhöhle geöffnet werden, sondern es genügen einige (mindestens zwei) kleine Zugänge in der Bauchdecke.

Alternativ versucht man eine Auflösung der Steine (Litholyse) mit dem Medikament Ursodesoxycholsäure. Leider gelingt das nicht immer. Daneben gibt es die Methode der Steinzertrümmerung (Lithotripsie). Bis der Stein in kleinere Fragmente zerfällt, sind meist mehrere Sitzungen (in der Badewanne mit Hochenergie-Schallwellen) nötig.

Operiert werden auch die Porzellan-Gallenblase, sowie schnell wachsende oder sehr große Polypen (größer als 1 cm), die Ursache einer Gallenblasenentzündung sein können.