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Symptome und Diagnose bei Herzrhythmusstörungen

Leide ich unter Herzrhythmusstörungen?

Leichte Störungen werden vom Patienten oft gar nicht wahrgenommen und kommen gelegentlich auch bei Gesunden vor. Je nach Art der Störung werden ganz unterschiedliche Symptome beschrieben:

Symptome

Extrasystolen

Eine Extrasystole ist ein Herzschlag, der außerhalb des normalen Herzrhythmus auftritt. Dieser wird als Herzstolpern empfunden. Häufig sind kurze Extrasystolen harmlos, sie sollten aber beobachtet werden, da sie auf schwere Herzerkrankungen hindeuten können.

Schnelle (tachykarde) Herzrhythmusstörungen

Tachykarde Herzrhythmusstörungen äußern sich als Herzklopfen oder Herzrasen. Zusätzlich können Nervosität und verstärkte Atmung (Hyperventilation) oder Atemnot auftreten. Da bei einer sehr hohen Schlagfrequenz die Herzkammern nicht ausreichend mit Blut gefüllt werden, kommt es im Extremfall zu den typischen Symptomen unzureichender Pumpfunktion (Herzinsuffizienz): Erschöpfbarkeit, Schwindel, Ohnmacht. Wird das Herz selbst nicht ausreichend mit Blut/Sauerstoff versorgt, folgt eine Angina pectoris (Schmerzen, meist hinter dem Brustbein).

Bei Vorhofflimmern werden, wegen nicht funktionierenden Vorhöfen, die Herzkammern nicht ordnungsgemäß befüllt, so dass das gepumpte Blutvolumen abnimmt. Beim Kammerflimmern kontrahieren sich einzelne Muskelfasern unabhängig voneinander und das Herz zittert nur noch, ohne richtig zu pumpen. Ein Herzkreislaufstillstand und der Tod folgen, wenn die lebensgefährliche Rhythmusstörung nicht durch einen Stromstoß (Defibrillation) innerhalb weniger Minuten behoben wird.

Langsame (bradykarde) Herzrhythmusstörungen

Bei langsamen Herzrhythmusstörungen empfindet der Patient oft ein Stolpern oder Aussetzen des Herzrhythmus. Es kann zu Schwindel, in schlimmen Fällen zu Ohnmacht und sogar Kreislaufstillstand kommen.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Das wichtigste Hilfsmittel zur Feststellung von Herzrhythmusbeschwerden ist die Aufzeichnung der Herzerregung im so genannten Elektrokardiogramm (EKG), bei dem die elektrischen Herzströme auf der Körperoberfläche gemessen werden. Es wird in Ruhe oder unter Belastung aufgezeichnet. Diese Untersuchung erlaubt es auch die unterschiedlichen Formen von Herzrhythmusstörungen voneinander zu unterscheiden.

Da verschiedene Beschwerden auch kombiniert auftreten, kann die Interpretation mitunter schwierig sein.