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Symptome und Diagnose bei Heuschnupfen

Gesundheit!

Symptome

Im Gegensatz zu anderen Allergien tritt der Heuschnupfen saisonal auf, d.h. die Beschwerden bestehen nur dann, wenn die entsprechende Pflanze gerade blüht („Rhinitis saisonalis“).

Die Allergie äußert sich mit Fließschnupfen und Niesattacken. Auch die Augen sind gereizt. Sie tränen, jucken und entzünden sich (Bindehautentzündung). Besonders unangenehm ist es auch, wenn die Schleimhaut anschwillt und die Nase verstopft. Es wird auch häufig über Kratzen im Hals, vermehrte Schleimproduktion in den Atemwegen geklagt, was von Ärzten oft nicht mit Allergien in Verbindung gebracht wird, aber durchaus davon herrühren kann. Eine Verwechslung mit Erkältungskrankheiten ist häufig, zumal bei Allergiepatienten durch die mögliche Schwächung der Schleimhautbarriere eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte vorliegen kann.

Die überschießende Aktivität des Immunsystems macht sich außerdem mit starker Abgeschlagenheit und Müdigkeit bemerkbar. Anfällige Personen leiden in dieser Zeit auch vermehrt an Neurodermitis und Ekzemen sowie Kopfschmerzen, Konzentrations- oder Schlafstörungen.

Regen wäscht die Pollen aus der Luft, sodass die Beschwerden bei längerem schlechtem Wetter oft nachlassen. Am Anfang eines Regengusses können die Beschwerden aber auch vorübergehend zunehmen, da der Regen den Pollen aus höheren Luftschichten nach unten drückt.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Meist zeigen die Symptome schon recht eindeutig, ob eine Pollenallergie vorliegt. Problematischer wird es, wenn gleichzeitig noch Allergien gegen andere fliegende Allergene dazukommen (wie Tierhaar-, Hausstaub, Schimmelallergie).

Allergietest

Wenn einfache Maßnahmen zur Besserung der Beschwerden nicht ausreichen, ist es sinnvoll, die Allergene mit einem Allergietest zu bestimmen. Dabei werden verschiedene Testsubstanzen auf die Haut aufgebracht (Prick-Test). Im Falle einer Allergie reagiert der Körper an der jeweiligen Stelle mit einer deutlich sichtbaren Hautrötung und Quaddelbildung. Außerdem sind Blutuntersuchungen auf bestimmte Antikörper möglich (Rast-Test). Beide Tests können negativ ausfallen, obwohl eine Allergie vorliegt. In Zweifelsfällen bleibt dann nur die intranasale Testung (Auftragen der Pollenlösungen auf die Nasenschleimhaut). Dieses Vorgehen erlaubt nur einzelne Tests.

Positiv getestete Stoffe können dann gezielt gemieden werden oder aber zu einer hypo-/desensibilisierenden Therapie eingesetzt werden.