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Symptome und Diagnose bei Mastodynie

Schmerzende Brüste

Bei Mastodynie lagert sich vermehrt Wasser in das Brustgewebe ein. Die Brust fühlt sich weniger weich an und spannt oder schmerzt. Die Schmerzqualität reicht von spannend, brennend, ziehend bis messerstichartig. Fast immer sind beide Brüste von der Veränderung gleichermaßen betroffen.

Symptome

Oft ist Mastodynie von Wassereinlagerungen in den Armen und Beinen sowie dem Gefühl des "Aufgedunsenseins", begleitet.

Mastodynie tritt oft mit anderen prämenstruellen Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Depression, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen auf.

Wann zum Arzt

Mastodynie ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn. Das Gewebe der weiblichen Brust verändert sich ständig, sowohl mit dem Monatszyklus als auch mit dem Alter. Auslöser ist das Auf und Ab der weiblichen Geschlechtshormone, vor allem das Wechselspiel von Östrogen und Progesteron.

Bei folgenden Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen:

Wenn

  • die Veränderungen in beiden Brüsten nicht gleich sind oder sich die Größe der Brüste zunehmend unterscheidet
  • es zu einer Hautrötung auf der Brust kommt
  • sich die Brustwarze verändert
  • Flüssigkeit aus der Brustwarze austritt
  • Knoten in der Brust oder Achselhöhle tastbar sind

Spannungsgefühl in den Brüsten ist nicht immer Mastodynie, es kann auch ein Zeichen einer Schwangerschaft sein.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Bei Mastodynie ist eine gynäkologische Untersuchung und eine genaue Untersuchung der Brust notwendig, um andere Erkrankungen (wie Brustdrüsenentzündung und Brustkrebs) auszuschließen. Die Brust wird daher genau abgetastet. Die Untersuchung bei Mastodynie sollte kurz nach der Menstruation in der ersten Zyklushälfte stattfinden. Dann ist die Brust weicher und die Untersuchung ist weniger schmerzhaft.

Bei Mastodynie fragt der Arzt nach der hormonellen Situation der Frau (letzte Regel, Schwangerschaft, Alter, unerfüllter Kinderwunsch) sowie nach eingenommenen Medikamenten (Pille, Neuroleptika). Manche Veränderungen im Brustgewebe treten außerdem nur in bestimmten Zyklusphasen auf. In der Regel reicht bei Mastodynie eine Befragung der Patientin aus, eine labortechnische Bestimmung der Hormonlage (endokrinologische Diagnostik) ist nicht immer notwendig. Von besonderem Interesse ist außerdem, ob bei Verwandten der Frau häufiger Erkrankungen wie Brustkrebs und Eierstockkrebs aufgetreten sind.

Zur Darstellung bei sehr dichtem Brustdrüsengewebe und Zysten verwendet man häufig Ultraschall (Sonographie). Eine Röntgenuntersuchung (Mammographie) kann bei Mastodynie ebenfalls durchgeführt werden. Röntgen ist allerdings mit einer Strahlenbelastung und einer geringen Erhöhung des Krebsrisikos verbunden. Der starke Druck bei dem Verfahren belastet das Gewebe zusätzlich.

Die Aussagekraft dieser darstellenden Methoden ist auch nicht zu 100 % sicher. Sollten sich „verdächtige“ Knötchen gebildet haben, werden unter Umständen Gewebeproben entnommen und untersucht.