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Weitere Therapien: Mastodynie

Was sonst noch hilft

Es gibt Heilpflanzen, Hausmittel sowie homöopathische Mittel, die bei der Behandlung von Mastodynie helfen. Neben der Schulmedizin gibt es noch weitere Therapiemöglichkeiten, die das Spannen in der Brust behandeln. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Ernährung

Es hat sich bei zyklusabhängigen Beschwerden und Mastodynie bewährt, während der zweiten Hälfte des Zyklus den Konsum bestimmter Lebensmittel einzuschränken oder zu meiden. Dazu gehören

  • Genussmittel wie Kaffee, Tee, Cola, Alkohol und Schokolade
  • tierische Fette- und Kochsalz

Übrigens: Besonders häufig leiden Frauen unter PMS und Mastodynie, die rauchen und Übergewicht haben. Rauchen verdoppelt das Mastodynie-Risiko.

Naturheilverfahren bei Mastodynie

Massage

Eine vorsichtige und einfühlsame Massage fördert bei Mastodynie den Lymphfluss, löst Verklebungen zwischen den Drüsenläppchen. Auch wenn die Berührung augenblicklich schmerzhaft ist, in einigen Fällen kann eine deutliche Linderung lokaler Mastodynie-Schmerzen erreicht werden. Am besten sollte dies selbst durchgeführt werden, denn nur frau selbst weiß, wie es am erträglichsten ist.

Bewegung

Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert nach einigen kleinen Studien die Symptome des prämenstruellen Syndroms. Während der Mastodynie-Beschwerden sollte die Brust selbst nicht zusätzlich belastet werden und durch gut sitzende BHs entlastet werden. Schwimmen ist während der Mastodynie-Phase die beste Sportart.

Akupunktur

Zur Behandlung prämenstrueller Beschwerden durch Akupunktur liegt nur eine kleine Studie vor. Akupunktur verringert PMS-Beschwerden ein wenig, insbesondere die Angstsymptomatik.

Schulmedizin

Für Mastodynie gibt es derzeit keine offiziellen Therapieleitlinien, einige Studien belegen jedoch die Wirkung bestimmter Medikamente:

Hormonbehandlung

Um das vorliegende hormonelle Ungleichgewicht zu normalisieren werden gestagen- oder auch androgenhaltige Gele äußerlich aufgetragen. Dies reduziert häufig zyklusabhängige Beschwerden. Auch die Einnahme der von gestagenbetonten Kontrazeptiva (Pille) ist möglicherweise hilfreich bei PMS, allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet.

Prolaktinlevel senken

Ist die Mastodynie durch Hyperprolaktinämie ausgelöst, setzt man „Dopaminagonisten“ ein, z. B. Bromocriptin – ein Medikament das eigentlich gegen Parkinson zum Einsatz kommt. Sie hemmen die Freisetzung des Hormons Prolaktin. Leider gibt es hier oft stärkere Nebenwirkungen.

Entwässernde Medikamente

Neueren Studien zufolge können bei Mastodynie entwässernde Medikamente das Spannungsgefühl durch Wassereinlagerungen lindern (Diuretika: hier Spironolacton).

Antientzündliche Therapie

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), welche die Bildung entzündlicher Botenstoffe hemmen, konnten in einigen Studien bei Mastodynie punkten (Beispiele: Mefenaminsäure, Ibuprofen, Naproxen). Diese Medikamente sind außerdem bei Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) wirksam. Nachteil sind jedoch die Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt.

Mastodynie ist nicht immer heilbar, meist jedoch lassen sich die Beschwerden reduzieren.