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Weitere Therapien: Menstruationsbeschwerden

Was sonst noch hilft

Bei sekundären Menstruationsbeschwerden, also bei Beschwerden, von denen eine erkrankungsbedingte Ursache ausgeht, sollte man einen Arzt aufsuchen. Auch wenn das Leiden stark ausgeprägt ist und Heilpflanzen und Hausmittel nicht mehr helfen, ist eine schulmedizinische Behandlung der beste Weg.

Ernährung

Eine salzarme Kost, reich an Obst und Gemüse erleichtert die Beschwerden bei Wassereinlagerungen.

Schulmedizin

Die Schulmedizin greift zu leichten Schmerzmitteln wie Ibuprofen und Aspirin gegen den entzündlichen Effekt des Prostaglandinüberschusses. Wenn keine weiteren Erkrankungen vorliegen und die Wirkstoffe vertragen werden, können diese Medikamente jeden Monat eingenommen werden. Vor regelmäßiger Einnahme anderer Schmerzmittel – auch Paracetamol – hingegen wird gewarnt.

Auch Hormone (die Pille = Ovulationshemmer) haben sich als wirksam erwiesen. Sie eignen sich, wenn keine Schwangerschaft geplant ist.

Ausschwemmende Medikamente (Diuretika) verringern die Beschwerden durch Wasseransammlungen in Fingern, Armen und Beinen. Auch das Spannungsgefühl in der Brust verbessert sich. Bei längerer Einnahme ist jedoch mit Nebenwirkungen zu rechnen.

Stimmungsaufhellende Präparate (Antidepressiva) sollen psychische Beschwerden ausgleichen.

Achtung!

Sekundäre Beschwerden können durch eine Krebserkrankung verursacht werden. Neuerdings konnte der Gebärmutterhalskrebs mit einer Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) in Zusammenhang gebracht werden. Zur Krebsprävention wird seit 2006 eine Impfung gegen die gefährlichen Stämme des Humanen Papilloma Virus HPV 6, 11, 16 und 18 angeboten. Sie ist etwa im Alter von 12 bis 18 vorgesehen, bevor eine Infektion durch Geschlechtskontakt stattgefunden hat.

Die Anwendung und Erstattung der Imfung sind derzeit in der Diskussion. Der Nutzeffekt ist noch umstritten und die Kosten sind sehr hoch: Verabreicht werden drei Dosen, die zusammen etwa 500 Euro kosten. Man verspricht einen 100-prozentigen Schutz gegen die genannten Viren. Die Impfung hat kaum Nebenwirkungen und die ersten epidemiologischen Zahlen waren sehr ermutigend. Jedoch stehen die Zahlen der Langzeituntersuchungen noch aus.