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Parodontitis: Symptome und Diagnostik

Man sieht „Rot“

Die offensichtlichste Warnung für Parodontitis ist Zahnfleischbluten. Aber die Hinweise können auch subtilerer Art sein. Bei starken Rauchern oder Diabetes Patienten fällt nämlich die Blutungsneigung.

Symptome

Gesundes Zahnfleisch sollte weißlich-rosa erscheinen und straff sein. Aber das kann meist nur ein geschultes Auge erkennen.

  • Rötung: Wenn es sich rötet und entzündet schwillt es oft an.
  • Blutung: Schon ein leichter Druck mit der Zahnbürste reicht und schon quillt Blut aus dem schwammigen Gewebe.
  • Schwellung: Die Schwellung „maskiert“ am Anfang den Zahnfleischrückgang.
  • Rückgang: Erst später zieht sich das Zahnfleisch deutlich sichtbar zurück und legt die empfindlichen Zahnhälse frei. Die Zähne erscheinen „länger“.
  • Schmerz: Jetzt komm es zu deutlichen Schmerzen gegen Süßes oder Kaltes. Auch das Zahnfleisch kann (muss aber nicht) empfindlich reagieren.
  • Zahnbelag: Auch ein gelblicher oder bräunlicher Zahnbelag überzieht die Zahnoberfläche mehr oder weniger vollständig.
  • Geruch: Auch die bakteriellen Stoffwechselprodukte bleiben nicht unbemerkt. Sie führen oft zu unangenehmem Mundgeruch oder Geschmack im Mund.
  • Sekret: Meist wird nicht bemerkt, dass sich bei Druck auf das Zahnfleisch unangenehme Sekrete oder Eiter entleeren.
  • Wackelnde Zähne: Eines der letzten Symptome vor dem Zahnverlust ist die Lockerung der Wurzel in seiner Verankerung.

Wann zum Arzt

Kritische Selbstkontrolle

Beim Blick in den Spiegel sollte immer auch ein Blick auf die Zähne fallen. Sind Beläge erkennbar? Wie sieht das Zahnfleisch aus? Geschwollen und entzündet? Bis zum Zahnfleischbluten sollte man nicht warten und lieber vorbeugend regelmäßige Termine beim Zahnarzt vereinbaren. Die Schmerzen lassen nämlich lange auf sich warten. Dann liegt der Zahnhals bereits frei. Letztes Warnzeichen sind lockere Zähne. Auch dann ist es oft noch nicht zu spät, um den Zahn zu retten, wenn man denn den Schritt in die Praxis schafft.

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Der Zahnarzt kann die tiefe der Zahntaschen mit einem speziellen Werkzeug messen. Es wird mit geringem Druck am Zahnfleischrand aufgesetzt. Je tiefer es unter dem Zahnfleischrand verschwindet, desto weiter ist die Parodontose fortgeschritten. Auch im Röntgenbild lässt sich der Vorgang verfolgen. Da hier aber die dreidimensionalen Zähne nur auf einer Ebene abgebildet werden, kann nicht jeder Zustand exakt erfasst werden.