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Symptome und Diagnose bei Prostatavergrößerung

Startschwierigkeiten und Nachträufeln beim Wasserlassen

Die Symptome zeigen sich beim Wasserlassen und durch eine irritierte Blase. Wie stark die Prostatavergrößerung fortgeschritten ist, zeigt unser Prostata-Test. Übrigens: Prostatakrebs macht sich erst sehr spät im Krankheitsverlauf bemerkbar und hat ähnliche Symptome, deswegen ist Früherkennung so wichtig! Wann ein Arztbesuch angezeigt ist und welche Untersuchungen der Arzt vornimmt, lesen Sie in diesem Artikel.

Symptome

Zuerst zeigen sich Symptome beim Urinieren:

  • Startschwierigkeiten,
  • abgeschwächter Harnstrahl,
  • „Nachträufeln“ nach dem Wasserlassen und
  • kleine Harnmenge pro Toilettenbesuch

Die Blase ist häufig irritiert, denn sie enthält ständig eine bestimmte Menge Urin (Restharn). Das merkt man an diesen Symptomen:

  • Gefühl unvollständiger Blasenentleerung nach dem Wasserlassen
  • häufiger Drang zum Wasserlassen (Pollakisurie),
  • plötzlicher Harndrang (imperativer Harndrang
  • nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
  • Inkontinenz, wenn die Toilette nicht sofort erreicht wird (Dranginkontinenz)

Der ständige Harndrang bringt die Betroffenen durch nächtliches Wasserlassen (Nykturie) um den Schlaf und in unangenehme Situationen, da im Alltag ständig Ausschau nach einer Toilette gehalten werden muss.

Um der Frage näher zu kommen, ob Störungen der Blasenfunktion bei Prostatawachstum vorliegen, wurde folgender Fragebogen entwickelt. Der Prostata-Selbsttest dient einer ersten Einschätzung Ihrer Beschwerden beim Wasserlassen.

Selbsttest: Prostata und Blasenfunktion

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Wie oft während des letzten Monats hatten Sie das Gefühl, dass Ihre Blase nach dem Wasserlassen nicht ganz entleert war?

Wann zum Arzt

Prostatabeschwerden mögen peinlich sein, dennoch kann der Gang zum Arzt eine erhebliche Verbesserung bringen: Es ist nicht nur möglich die Lebensqualität zu verbessern, sondern ein Krebswachstum auszuschließen. Auch wenn Sie sich selbst mit Phytotherapie behandeln, sollte vorher ein Arztbesuch obligatorisch sein. Er wird den weiteren Verlauf begleiten.

Die meisten dieser Probleme werden vom Allgemein- bzw. Hausarzt behandelt. Nur für spezielle Probleme und zur Mitbehandlung von schwereren/chronischen Erkrankungen der Prostata eignet sich der Urologe.

Damit muss man immer zum Spezialisten:

  • Sie können nicht Wasser lassen (rezidivierender Harnverhalt) oder/und Sie haben dabei Schmerzen.
  • Es kommt immer wieder zu Infektionen von Blase und Harnwegen (rezidivierende Harnwegsinfektionen - HWI).
  • Es ist Blut im Urin (Makrohämaturien).
  • Der Harnrückstau führte zu erweiterten Harnwegen (Harnleiter, Nierenbecken, Nierenkelche) und Inkontinenz.
  • Wenn die Niere schmerzt, könnte das Organ bereits geschädigt sein (eingeschränkte Nierenfunktion oder Niereninsuffizienz).

Diagnostik

Was Sie vom Arzt erwarten können

Erkennung von Prostatakrebs

Um einen bösartigen Tumor auszuschließen, bestimmt man im Blut den Tumormarker PSA (prostataspezifisches Antigen). Bei einer Erhöhung der Werte (>4 ng/ml) sollte eine genauere Untersuchung der Prostata erfolgen.

Es ist auch heute noch nicht möglich, mit einer Laboruntersuchung zu sichern, ob ein Prostatakrebsherd noch jahrzehntelang ruhend vorhanden bleibt, bereits wächst oder bald wachsen wird. Nur etwa fünf Prozent der dort festgestellten Karzinome gehören zum gefährlichen invasiven Typ.