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Symptome und Diagnose bei Warzen

Warzen hässlich und störend

Warzen lassen sich auf Grund des typischen Hautbildes meist gut erkennen. Bei Bedarf kann eine genauere Diagnose erfolgen. In vielen Fällen kann man sich selbst behandeln.

Symptome

Zunächst entsteht in der Haut ein Knötchen, welches sich über die Oberfläche wölbt. Später setzt eine zunehmende Verhornung ein.

Vulgäre Warzen fühlen sich hart und oft rau an. In der Mitte können durch kleinste Blutungen dunkle Punkte auftreten. Dornwarzen werden 5-10 mm breit und sind von der Umgebung scharf abgegrenzt. Unter Umständen haben sie einen entzündeten Rand. An den Füßen sind sie schmerzhaft, da sie durch den Druck auf empfindliches Gewebe drücken.

Dellwarzen sind glatt und Pinselwarzen tragen faserige Fortsätze („filiforme Warzen“).

Feigwarzen sitzen bedingt durch die Schmierinfektion meist dicht beisammen. Zunächst sind sie leicht erhaben und papelartig, später hahnenkamm- oder blumenkohlartig. Die Papeln sind sehr infektiös und breiten sich auf Hautpartien, die mit der Stelle in Kontakt kommen, ebenfalls aus. In manchen Fällen bereiten sie keine Probleme, in anderen sind sie bei mechanischer Reizung schmerzhaft, brennend oder juckend. Sie können auch bluten. Da sie Gewebe zerstören, gibt es mitunter Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, Wasserlassen oder Stuhlgang.

Wann zum Arzt?

Bei harmlosen Warzen auf der Haut, kann man sich mit natürlichen Mitteln selbst behandeln. Wenn sich Warzen störend äußern, schmerzen oder bluten ist der Arzt der richtige Ansprechpartner. Bei genitalen Warzen ist ärztliche Beurteilung immer die beste Vorgehensweise. Schützen Sie sich und andere vor Ansteckung.

Diagnostik

Warzen erkennt man häufig am typischen Erscheinungsbild.

Besteht bei Intimwarzen Unsicherheit bezüglich der Diagnose, wurde früher die Haut mit Essigsäure betupft. Warzen verfärben sich dabei weiß. Der modernen Medizin stehen andere Verfahren zur Verfügung. Durch die Identifizierung von Genmaterial ist es möglich, zwischen gefährlichen und ungefährlichen HPV-Stämmen zu unterscheiden. Eine Biopsie kann außerdem abklären, ob eine krebsartige Entartung vorliegt.