Adonisröschen
Wechselwirkungen
Das Frühlings-Adonisröschen sollte nicht während einer Behandlung mit Digitalis-Herzglykosiden und bei einem Mangel an Kalium angewendet werden. Die Kontraktionswirkung könnte sich unkontrolliert verstärken.
Bei gleichzeitiger Gabe von Chinidin (Antiarrhythmikum), Calcium, Diuretika (Entwässerungsmittel), Laxantien (Abführmittel) und einer Langzeittherapie mit Glukokortikoiden (z.B. Kortison) können Wirkungen und Nebenwirkungen verstärkt werden.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Die Pflanze und ihre isolierten herzwirksamen Glykoside (Cardenolide) sind potenziell gefährlich und dürfen nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
Adonis als Einzeldroge ist apothekenpflichtig. Davon ausgenommen sind Kombinationspräparaten mit anderen herzwirksamen Pflanzen sowie einige sehr stark verdünnte homöopathische Mittel.
Bie Überdosierungen können Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen auftreten.

- Herzschwäche/Herzinsuffizienz Stadium NYHA (New York Heart Association) I-II (d.h. nur bei leicher Herzschwäche), insbesondere bei nervöser Begleitsymptomatik
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Adonisröschen bei

- Blasen- und Nierensteine
- Blutdruck, niedriger (Hypotonie)
- Kreislauflabilität mit nervöser Begleitsymptomatik (insbesondere, wenn noch kein Digitalis benötigt wird)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Adonisröschen helfen kann
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
