Anis
Die Pflanze Echter Anis (Pimpinella anisum) ist ein Vertreter der Doldenblütler (Apiaceae). Er stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und Westasien und wird weltweit angebaut. Dass Anis seit Jahrtausenden bekannt ist, weiß man, da selbst bei…
Wie wirkt Anis?
Nach der Monographie der Kommission E hat Anis folgende Wirkungen:
- expektorierend („Auswurf fördernd“, dadurch wird der Schleim vermehrt abtransportiert)
- schwach krampflösend (spasmolytisch)
- antibakteriell
Anis wirkt blähungslindernd (karminativ), was…
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bei Halsschmerzen
Der Hauptinhaltsstoff der Anisfrüchte ist ein wohlschmeckendes ätherisches Öl. Für dessen Wirkung liegen keine klinischen Studien vor. Die Aussagen der Kommission E stützen sich im Wesentlichen auf Labor-/Tierversuche oder die Überlieferung.
Anis ist ein traditionelles Hustenmittel bei Atemwegskatarrh (Erkältungen und Grippe, Husten, Bronchitis) zur Linderung des Hustenreizes und Förderung des Auswurfs. Daneben sorgt es für eine Steigerung der Produktion der Verdauungssäfte und wird bei allgemeinen Verdauungsbeschwerden sowie Blähungen eingesetzt. Anisöl entspannt die glatte Muskulatur und wirkt daher sehr wahrscheinlich auch gegen Magen-Darmkrämpfe.
Hinweis: Damit das ätherische Öl aus den Früchte austreten kann sollten die Früchte vor der Verwendung gequetscht werden.

Innere Anwendung
- Verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden)
Innere und äußere Anwendung
- Katarrhe der Luftwege, Schleimlösung im Bereich der Atemwege
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Anis bei

- Erkältungen, Grippe, Husten, Bronchitis
- Durchblutungsstörungen: Stimulierende Einreibung (Öl);
- Parasiten: gegen Parasiten auf der Körperoberfläche (Ektoparasiten)
Klinische Studien, welche die Wirksamkeit bei den genannten Anwendungsgebieten belegen, liegen nicht vor.
Links zu den Erkrankungen, bei denen Anis helfen kann
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Infektionskrankheiten:
- Lunge und Bronchien:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Psyche und Sucht:
