Arnika

Arnica montana L. und A. chamissonis Less. stammen aus der Famile der Korbblütler (Asteraceae). Die mehrjährigen Pflanzen tragen breite, behaarte Blätter und dottergelbe Blütenköpfe auf schlanken Stängeln. A. chamissonis unterscheidet sich von A.…

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Wie wirkt Arnika?

  • durchblutungsfördernd (hyperämisierend)
  • keimhemmend (antiseptisch), Hemmung von Pilzwachstum (antimykotisch)
  • schmerzhemmend bei Entzündungen (analgetisch)

Bei der äußerlichen Anwendung zeigen sich neben den antiseptischen Eigenschaften auch hautrötende…

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Anwendungsgebiete
Produkt
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Bewertung der Verwendung von Arnika

Die Kommission E empfiehlt nur die äußerliche Anwendung von Arnika. Die traditionelle Anwendung als entzündungshemmendes, schmerzlinderndes und antiseptisches Mittel wurde bestätigt. Bei äußerer Anwendung sind die Gefahren und Nebenwirkungen gering, von einer innerlichen Anwendung wird abgeraten. In der Homöopathie können für innerliche Anwendungen höhere Verdünnungen (D4) eingesetzt werden.

Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP) Hier gibt es gute wissenschaftliche Studien, die in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Wirksamkeit der Heilpflanze bei dem genannten Anwendungsgebiet bestätigt. Die Bewertung der Daten nahm die Kommission E von 1978 bis 1995 vor und erstellte so genannte Positiv-Monographien.
  • Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, Aphten
  • Furunkel
  • Insektenstiche
  • Venenentzündung, oberflächliche
  • Verletzungen und Unfallfolgen (z.B. Bluterguss = Hämatom, Prellungen, Quetschungen, Distorsion, Schwellung bei Knochenbrüchen = Frakturödem)

Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Arnika bei

Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • Arthritis
  • Bewegungsapparat, schmerzender, Knochenschwund
  • Herzkreislaufschwäche, anregend
  • Hypercholesterinämie
  • Infektionen, antiseptisch
  • Krebs (experimentell)
  • rheumatische Muskel- und Gelenkschmerzen (wird nach neuerer Meinung nicht mehr befürwortet)
  • Verbrennungen, Sonnenbrand
  • Wunden und Entzündungen, entzündungshemmend (antiphlogistisch), schmerzlindernd
Links zu den Erkrankungen, bei denen Arnika helfen kann