Bärentraube
Wechselwirkungen
Es sollte darauf geachtet werden, dass alkalischer Harn gebildet wird (z.B. durch viel pflanzliche Nahrung, wenig Eiweiß, Mineralwasser oder die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat). Harn-ansäuernde Nahrungsmittel wie Fleisch (auch Geflügel oder Fisch), Linsen, Erbsen vermindern die Wirksamkeit.
Der Extrakt aus der Bärentraube soll die Bildung des Hautfarbstoffes Melanin behindern. Ausgedehnte Sonnenbäder sind daher zu vermeiden.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen und bei Kindern können Übelkeit und Erbrechen auftreten, da die Gerbstoffe in größeren Mengen Magen und Darm reizen können.
Bei einer Überdosierung der Droge kann es zu einer entzündlichen Reizung der Blasen- und Harnröhrenschleimhaut kommen, begleitet von Harnzwang und Blutharn.
Generell sollten Arzneimittel mit Arbutin nur zeitlich begrenzt eingenommen werden (maximal jeweils 1 Woche, nicht häufiger als fünfmal im Jahr).
Bei längerer Anwendung - speziell bei Kindern - sind Leberschäden möglich (Hydrochinonvergiftung). Kinder unter 12 Jahren sollten daher nicht mit Bärentraube behandelt werden.
Schwangere Frauen sollten darauf verzichten, denn hohe Dosierungen sind wehenfördernd und möglicherweise abortiv.
Cystinol akut
bei akuter Blasenentzündung
Arctuvan
bei akuten Harnwegsinfektionen
Bewertung der Verwendung der Bärentraube
Es gibt detaillierte Laborversuche und ärztliche Anwendungsbeobachtungen, die die antibiotische Wirkung gegen eine ganze Reihe von Bakterien bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege belegen. Dabei ist darauf zu achten, dass ausreichend Wirkstoff (400 bis 700 mg Arbutin) zugeführt wird. Für die Wirkung ist außerdem wichtig, dass der Harn alkalisch ist. Das erreicht man mit einer pflanzenreichen Ernährung mit wenig Fleisch.
Wichtig: Die Bärentraube sollte nicht über längere Zeit angewendet werden.

- entzündliche Erkrankung ableitende Harnwege, Harnwegs-Antiseptikum
Es soll mindestens 400-700 mg Arbutin zugeführt werden und man sollte darauf achten, dass der Harn basisch eingestellt ist.
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Bärentraube bei

- Geschlechtskrankheiten
- Rheuma
- Zuckerkrankheit (Diabetes)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Bärentraube helfen kann
- Blase und Nieren:
- Psyche und Sucht:
- Stoffwechsel:


