Eibisch

Aussehen und Herkunft

Der Echte Eibisch (Althaéa officinalis), auch Arznei-Eibisch genannt, gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Der botanische Name "althaea" leitet sich von dem griechischen Wort "altho" ab und bedeutet soviel wie "heilen". Eibisch wird als Zier- oder Arzneipflanze angebaut und war schon vor Christi Geburt bei den Griechen bekannt. So beschreibt bereits Theophrastus die Wirkung der in süßem Wein eingenommenen Pflanze gegen Husten. Auch gegen Zahnschmerzen, bei Insektenstichen, Wunden und als Abführmittel wurde Eibisch verwendet.

Ursprünglich stammt der Eibisch aus Asien, heute ist er von Europa bis China verbreitet und auch in Amerika eingebürgert.  Die mehrjährige Pflanze besitzt aufrechte, gelegentlich über 2 m hohe Stängel. Ihre Blätter sind weich und samtig behaart; dabei sind die unteren Blätter gelappt, die oberen im Umriss oft dreieckig. Zur Blüte entwickeln sich große weiße oder rosafarbene Malvenblüten mit der für die Familie typischen zentralen Säule aus Staubgefäßen.

Meist verwendet man die Wurzeln (Eibischwurzel – Althaeae radix), da sie mehr Schleim enthalten als die Blätter (Althaeae folium) und Blüten (Althaeae flos) des Eibisch.

Anwendungsgebiete
Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP) Hier gibt es gute wissenschaftliche Studien, die in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Wirksamkeit der Heilpflanze bei dem genannten Anwendungsgebiet bestätigt. Die Bewertung der Daten nahm die Kommission E von 1978 bis 1995 vor und erstellte so genannte Positiv-Monographien.
  • leichte Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Reizhusten, trockener
  • Schleimhautreizungen im Mund und Rachenraum
Links zu den Erkrankungen, bei denen Eibisch helfen kann