Frauenmantel

Anmerkungen

-

Literatur

  1. Blaschek W. et al, (Hrsg.): Hagers Handbuch der Drogen und Arzneistoffe,  Springer-Verlag Heidelberg, 2004
  2. http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenmantel
  3. Van Wyk, B.-E., Wink, C., Wink, M.: Handbuch der Arzneipflanzen, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2004
  4. Wichtl, M. (Hrsg.): Teedrogen und Phytopharmaka. 4. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, 2002
  5. Schilcher H., Kammerer S.: Leitfaden Phytotherapie, 2. Auflage, Urban & Fischer, 2003

Letzte Aktualisierung 06.02.2007

Disclaimer / Nutzungshinweise: Die Informationen dürfen nicht als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch Allgemein- und andere Ärzte angesehen werden, denn soweit die Webseite Dokumente zu medizinischen Diagnosen oder zu Präparaten enthält, wird dadurch keine Alternative zur Beratung durch einen Arzt oder Apotheker angeboten. Jede Anwendung, Applikation oder Dosierung erfolgt auf eigene Gefahr des Benutzers.

Anwendungsgebiete

Nach Angaben der Kommission E ist die Verwendung des Frauenmantels nur bei leichten unspezifischen Durchfallerkrankungen sinnvoll. In der Volksheilkunde wird die Pflanze auch bei Halsschmerzen, Menstruationsstörungen und klimakterischen Beschwerden eingesetzt. Dafür liegen jedoch bisher noch keine ausreichenden Belege vor.

Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP) Hier gibt es gute wissenschaftliche Studien, die in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Wirksamkeit der Heilpflanze bei dem genannten Anwendungsgebiet bestätigt. Die Bewertung der Daten nahm die Kommission E von 1978 bis 1995 vor und erstellte so genannte Positiv-Monographien.
  • leichte Durchfallerkrankungen

Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Frauenmantel bei

Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • Bindegewebsschwäche: venentonisierendes Mittel bei Gefäßleiden (nicht gesichert)
  • Halsschmerzen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Menstruationsstörungen, Dysmenorrhoe, Unterleibserkrankungen (traditionell, nicht gesichert)
  • Wunden, adstringierend (zusammenziehend) und blutungsstillend
Links zu den Erkrankungen, bei denen Frauenmantel helfen kann