Frauenmantel
Wechselwirkungen
Zu Wechselwirkungen liegen keine Informationen vor.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
In seltenen Fällen, insbesondere bei sehr hoher Dosierung und längerer Einnahme, können Leberschäden durch die im Frauenmantelkraut enthaltenen Tanningerbstoffe vorkommen.
Schwerer oder anhaltender Durchfall ist gefährlich, besonders bei Säuglingen und Kindern. Hier sollte man ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen.
Anwendungsgebiete
Nach Angaben der Kommission E ist die Verwendung des Frauenmantels nur bei leichten unspezifischen Durchfallerkrankungen sinnvoll. In der Volksheilkunde wird die Pflanze auch bei Halsschmerzen, Menstruationsstörungen und klimakterischen Beschwerden eingesetzt. Dafür liegen jedoch bisher noch keine ausreichenden Belege vor.
Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit
Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP)

- leichte Durchfallerkrankungen
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Frauenmantel bei

- Bindegewebsschwäche: venentonisierendes Mittel bei Gefäßleiden (nicht gesichert)
- Halsschmerzen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum
- Menstruationsstörungen, Dysmenorrhoe, Unterleibserkrankungen (traditionell, nicht gesichert)
- Wunden, adstringierend (zusammenziehend) und blutungsstillend
Links zu den Erkrankungen, bei denen Frauenmantel helfen kann
- Geschlechtsorgane und Sexualleben:
- Infektionskrankheiten:
- Magen, Darm und Speiseröhre:


