Gelée Royale
Gelée Royale, auch Weisel- oder Bienenköniginnen-Futtersaft genannt, dient zur Ernährung der Bienenkönigin und der jungen Arbeiterinnenlarven im Alter von 1 bis 3 Tagen. Die Substanz wird aus den Schlund- und Oberkieferdrüsen von bestimmten Arbeiterbienen, den Ammenbienen, abgesondert. Werden die Larven über den dritten Lebenstag hinaus mit Gelée Royale gefüttert, entwickeln sich daraus Bienenköniginnen. Die Königinnenlarve wird fünf volle Tage mit Gelée Royale gefüttert und vergrößert dabei ihr Gewicht um etwa das zweitausendfache. Die Nährkraft dieser biologischen Substanz auf Bienen erweckte das Interesse, Gelée Royale für therapeutische Zwecke beim Menschen anzuwenden. Es wurde festgestellt, dass Gelée Royale einen positiven Einfluss auf den Gesamtstoffwechsel und auf die Blutbildung hat. Es wurde (parenteral) bei der Behandlung von Altersbeschwerden verwendet; äußerlich (mit unbewiesener Wirkung) auch als Kosmetikum zur Förderung der Hautdurchblutung und besseren Versorgung mit Hautfett.…

- Autoimmunerkrankungen
- Asthenie (Kraftlosigkeit), Abmagerung und Magerkeitszustände, Anlagebedingte Körperschwächen, Seneszenz (vorzeitiges und abnormes Altern)
- Dermatologie: Verschiedene Hauterkrankungen, Xerodermie (Austrocknen der Haut), Bindgewebsschwäche
- Fettwerte, erhöhte
- Geschlechts- und Harnapparat: Impotenz und sexuelle Asthenie (Kraftlosigkeit), Frigidität, Funktionelle Mensesstörungen
- Herz und Kreislauf: isochrome Altersanämien, arterielle Hypotonie, Atheriosklerose (Arterienverkalkung)
- Neuropsychischer Bereich: Neurasthenie (ein nervöser Schwächezustand) und leichte Depressionszustände, Angstzustände
- Verdauungsorgane: Anorexie (Appetitmangel), Darmentzündungen, Leber-Gallen-Sensibilitäten
- Geschlechtsorgane und Sexualleben:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Psyche und Sucht:

