Gelée Royale

Wirkungsweise

Beim gesunden Menschen erhöht Gelée Royale die Widerstandskraft gegen körperliche und geistige Belastungen.


Gelée Royale beeinflusst günstig den Cholesterolgehalt und den der Gesamtlipide im Serum, wie auch die fibrinolytische Aktivität des Blutserums der an fortgeschrittener Arteriosklerose leidenden Patienten.


Im Tierversuch konnte durch die Einnahme von Gelée Royale die Lebenserwartung der Versuchstiere erhöht werden. Wie ein weiterer Tierversuch zeigte, beschleunigt Gelée Royale die Heilung von Hautverletzungen.


Die Fettsäure 10-Hydroxy-2-Decensäure, die ausschließlich in Gelée Royale gefunden wird, zeigt eine Antikrebswirkung. Außerdem kann sie die Kollagen-Produktion stimulieren, was sich positiv auf das Bindegewebe auswirkt. Auch weist sie eine antibakterielle Wirkung auf.
Ebenfalls antimikrobiell wirken mehrere in Gelée Royale vorkommende Peptide und Proteine. Die Jelleine I-III zeigten in biologischen test antimikrobielle Aktivität gegen Hefe, Gram-positive und Gram-negative Bakterien. Das Protein Royalisin zeigte im biologischen test eine starke antibakterielle Aktivität gegen Gram-positive Bakterien.
Wie man durch Experimente mit kultivierten Leberzellen feststellte, fördert das Protein RJP-1 (vom engl.: royal jelly protein-1) deren Regeneration. In einem Tierversuch scheint dieses Protein auch die Erschöpfung nach physischer Anstrengung zu verringern.
Bei einigen Peptiden, die im Magen durch die Verdauung eines Gelée Royale-Proteins entstehen, konnte im Tierversuch nachgewiesen werden, dass sie die ACE-Aktivität hemmen und somit eine blutdrucksenkende Wirkung ausüben.
Im Tierversuch bewirkte das Protein MRJP3 (vom engl.: major royal jelly protein 3) die Unterdrückung allergischer Reaktionen. Dieses Protein hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann somit die Lebensqualität bei Patienten, die an Autoimmunkrankheiten, wie die rheumatoide Arthritis leiden, verbessern.

Anwendungsgebiete
Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Gelée Royale bei Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • Autoimmunerkrankungen
  • Asthenie (Kraftlosigkeit), Abmagerung und Magerkeitszustände, Anlagebedingte Körperschwächen, Seneszenz (vorzeitiges und abnormes Altern)
  • Dermatologie: Verschiedene Hauterkrankungen, Xerodermie (Austrocknen der Haut), Bindgewebsschwäche
  • Fettwerte, erhöhte
  • Geschlechts- und Harnapparat: Impotenz und sexuelle Asthenie (Kraftlosigkeit), Frigidität, Funktionelle Mensesstörungen
  • Herz und Kreislauf: isochrome Altersanämien, arterielle Hypotonie, Atheriosklerose (Arterienverkalkung)
  • Neuropsychischer Bereich: Neurasthenie (ein nervöser Schwächezustand) und leichte Depressionszustände, Angstzustände
  • Verdauungsorgane: Anorexie (Appetitmangel), Darmentzündungen, Leber-Gallen-Sensibilitäten
Links zu den Erkrankungen bei denen Gelée Royale helfen kann