Granatapfel
Granatapfel: ein Cocktail für die Gesundheit
Bei uns kennt man den Granatapfel meist in Form von Sirups und Likören: unter dem Namen „Grenadine“ wird er häufig für alkoholische Mischgetränke verwendet. Weniger bekannt sind die positiven Eigenschaften des Safts für die Gesundheit.
Der Granatapfel wird heute im westlichen bis mittleren Asien, in Süd-Afrika, Süd-Amerika, Australien und im Mittelmeergebiet kultiviert. Er kommt ursprünglich vermutlich aus Zentralasien, wahrscheinlich Persien. Im Mittelmeergebiet wird der Granatapfel noch häufig als Obst und Arzneipflanze angebaut
Der Granatapfel hat Tradition
Er ist eine alte Kulturpflanze mit mythischer Bedeutung. Wegen seiner vielen Kerne galt der Granatapfel als ein Symbol der…
Der Saft des Granatapfels hat viele positive Wirkungen
Der Granatapfelsaft enthält mehr Antioxidantien (Polyphenole und Gerbstoffe) als durchschnittlicher Rotwein. Aus diesem Grund wird der Granatapfel (Saft/-Extrakt) zur Prävention von Herz-Kreislauf-Gefäß-Erkrankungen (wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose u. a.) und von Alterserkrankungen beworben.
Erste Untersuchungen bestätigen diese Effekte, insbesondere die Daten zu den antioxidativen Eigenschaften überzeugen. Es ist durchaus plausibel, dass der Granatapfel die Gefäße schützt und degenerativen Alterserkrankungen vorbeugt. Auch zur Anti-Krebs-Wirkung liegen erste Daten vor. Der Saft aus dem Granatapfel scheint die Krebsentstehung zu hemmen, sowie das Vorschreiten von Prostatakrebs bei 83% der Probanden zu verlangsamen.
Die Studienergebnisse mit Granatapfel-Produkten sind viel versprechend. Für gesicherte Aussagen sind die Studien zu klein und zu wenig. Der Saft kann sicherlich zu einer gesunden Ernährung beitragen (½ bis ein Glas täglich). Sinnvoller Weise sollte man Produkte wählen, die mit schonenden Verfahren behandelt wurden (z. B. Saft oder Gefriergetrocknetes).

keine

Granatapfelsaft
- Arteriosklerose-Prävention, Behandlung
- Krebsprävention,
- Plaque und Mundhygiene
- Vorbeugung von Alterserkrankungen
- Diabetes, gegen Begleiterkrankungen
- Herzkreislauferkrankungen, vorbeugend
Granatapfelrinde
- Abtreibungsmittel (früher)
- Entwurmungsmittel bei Darmparasiten (besonders Bandwürmer)
- Gastritis („verdorbener Magen“)
- Halsschmerzen (Gurgelmittel)
- Hämorrhoiden (äußerlich)
- Wunden: heilend und entzündungshemmend (Blätter und Rinde)
- Zahnfleischprobleme
Granatapfelfruchtschalen
- Durchfall (getrocknete Fruchtschalen oder Fruchtfleisch)
- Magenprobleme: „verdorbener Magen“ (getrockneten Fruchtschalen oder das Fruchtfleisch)
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Haut und Haar:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Stoffwechsel:

