Granatapfel
Wechselwirkungen
Es wäre möglich das konzentrierte Granatapfelinhaltsstoffe die Wirkung insbesondere den Abbau anderer Arzneimittel verändert. Dies ist noch nicht hinreichend untersucht, voraussichtlich sind die Effekte jedoch gering.
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Der Granatapfelsaft
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Der Saft gilt als sehr verträglich und wird seit Jahrhunderten verzehrt.
Ein Konzentrat aus dem Granatapfelsaft wurde 10 Personen für 3 Jahre getrunken. Es wurden keinerlei Veränderungen der Blutwerte festgestellt (Leber, Niere, Herz, Blutgerinnung, Blutbild, HDL- und LDL Cholesterin).
Granatapfelextrakt
Eine Untersuchung mit 1420 mg Polyphenolextrakt POMx aus der Frucht pro Tag ergab keinerlei Hinweise auf eine schädliche Wirkung für den menschlichen Organismus.
Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte diese hohen und „nahrungs-untypischen“ Dosen von isolierten Polyphenolen vermeiden und den frischen Saft trinken.
Die Rinde des Granatapfels
Durch ihren starken Gerbsäuregehalt und die Alkaloide kann die Granatwurzelrinde gesundheitliche Probleme auslösen. Hier sind Dosierungsanweisungen genau zu beachten.
Auch konzentrierte Extrakte aus der ganzen Frucht können Gerbstoffe und Alkaloide enthalten. Hier sollten die Angaben des Herstellers eingehalten werden.
Vor einer Anwendung der Rinde des Granatapfels bei Schwangeren oder Frauen mit Kinderwunsch wird gewarnt
Der Saft des Granatapfels hat viele positive Wirkungen
Der Granatapfelsaft enthält mehr Antioxidantien (Polyphenole und Gerbstoffe) als durchschnittlicher Rotwein. Aus diesem Grund wird der Granatapfel (Saft/-extrakt) zur Prävention von Herz-Kreislauf-Gefäß-Erkrankungen (wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose u. a.) und von Alterserkrankungen beworben.
Erste Untersuchungen bestätigen diese Effekte, insbesondere die Daten zu den antioxidativen Eigenschaften überzeugen. Es ist durchaus plausibel, dass der Granatapfel die Gefäße schützt und degenerativen Alterserkrankungen vorbeugt. Auch zur Anti-Krebs-Wirkung liegen erste Daten vor. Der Saft aus dem Granatapfel scheint die Krebsentstehung zu hemmen, sowie das Vorschreiten von Prostatakrebs bei 83% der Probanden zu verlangsamen.
Die Studienergebnisse mit Granatapfel-Produkten sind viel versprechend. Für gesicherte Aussagen sind die Studien zu klein und zu wenig. Der Saft kann sicherlich zu einer gesunden Ernährung beitragen (½ bis ein Glas täglich). Sinnvoller Weise sollte man Produkte wählen, die mit schonenden Verfahren behandelt wurden (z. B. Saft oder Gefriergetrocknetes).

keine
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Granatapfel bei

Granatapfelsaft
- Arteriosklerose-Prävention, Behandlung
- Krebsprävention,
- Plaque und Mundhygiene
- Vorbeugung von Alterserkrankungen
- Diabetes, gegen Begleiterkrankungen
- Herzkreislauferkrankungen, vorbeugend
Granatapfelrinde
- Abtreibungsmittel (früher)
- Entwurmungsmittel bei Darmparasiten (besonders Bandwürmer)
- Gastritis („verdorbener Magen“)
- Halsschmerzen (Gurgelmittel)
- Hämorrhoiden (äußerlich)
- Wunden: heilend und entzündungshemmend (Blätter und Rinde)
- Zahnfleischprobleme
Granatapfelfruchtschalen
- Durchfall (getrocknete Fruchtschalen oder Fruchtfleisch)
- Magenprobleme: „verdorbener Magen“ (getrockneten Fruchtschalen oder das Fruchtfleisch)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Granatapfel helfen kann
- Augen:
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Haut und Haar:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Stoffwechsel:
