Hefe

Die Hefe ist ein spezialisierter Pilz, der auf  Kohlenhydrate angewiesen ist (Stärke, Glukose, Zucker). Beim Abbau dieser Verbindungen produziert die Hefe Alkohol und ein Gas, das Kohlendioxid. Man nennt diesen Stoffwechselweg alkoholische Gärung,…

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Wie wirkt Hefe?

Vielfalt im Darm

Wie viele verschiedene Organismen im menschlichen Darm leben, lässt sich schwer sagen, da sich die meisten Arten im Labor nicht kultivieren lassen. In jeder neuen Untersuchung wird die Artenvielfalt immer wieder nach oben …

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Anwendungsgebiete
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  • Yomogi
    Yomogi
    bei akuten Durchfällen und Akne

Zahlreiche Studien haben die Wirkung von Hefe auf die Gesundheit bisher untersucht.

Die Einnahme von Hefe (insbesondere „lebender“ Präparate mit S. boulardii) konnte die Zahl der Durchfallerkrankungen, die nach einer antibiotischen Therapie auftraten, um den Faktor 2-3 reduzieren. Bis dato scheint diese Behandlung eine der besten Therapien gegen diese Erkrankung zu sein.

Auch Durchfälle durch Magen-Darm-Infektionen bei Kindern und Erwachsenen können durch Hefepräparate etwas gesenkt werden. Vorläufige Untersuchungen zeigen auch positive Effekte durch Hefe begleitend zur Standardtherapie bei entzündlichen Darmerkrankungen.

Eine Wirkung auf Haar und Haut wird wegen des Gehalts an B-Vitaminen propagiert. Hefe kann aber bestenfalls einen Beitrag zur Vitaminversorgung leisten. Zur Behebung eines akuten Vitamin B-Mangels müssten erhebliche Mengen eingenommen werden.

Die Behandlung mit Hefe hat großes Potential, aber derzeit gibt es zu der tatsächlichen Wirkstärke im Menschen zu wenige Daten. Das Risiko der Behandlung ist gering. Nur Personen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen, unterdrücktem Immunsystem und Kathetern sollten auf Hefe verzichten.

Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP) Hier gibt es gute wissenschaftliche Studien, die in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Wirksamkeit der Heilpflanze bei dem genannten Anwendungsgebiet bestätigt. Die Bewertung der Daten nahm die Kommission E von 1978 bis 1995 vor und erstellte so genannte Positiv-Monographien.
  • Akne und Furunkulose
  • Appetitlosigkeit
  • Aufbau der Darmflora nach Antibiotikabehandlung
  • Vorbeugung und Behandlung von Durchfall

Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Hefe bei

Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Hauterkrankungen, Juckreiz, Ekzeme
  • Infektionen des Magen-Darm-Trakts durch Viren, Bakterien, Amöben- und Geißeltierchen
  • Verdauungsschwäche von Kohlehydraten
  • Verstopfung 
  • Vitamin B-Mangel
Links zu den Erkrankungen, bei denen Hefe helfen kann