Isländisch Moos
Isländisch Moos zählt weder zu den Blütenpflanzen noch – wie der Name vermuten lassen könnte – zu den Moosen. Es handelt sich um eine Flechte, eine symbiotische Lebensgemeinschaft aus Alge und Pilz. Das bedeutet, sowohl Alge als auch Pilz haben…
Wie wirkt Isländisch Moos?
Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Isländisch Moos sind die Schleimstoffe, welche eine reizmildernde, schleimhauteinhüllende und abdichtende (adstringierende) Eigenschaft haben. Sie kommen bei Reizhusten zur Linderung des Hustenreizes zum Einsatz. Die…
Isländisch Moos hat eine lange Anwendungstradition und ist seit dem 17. Jahrhundert unter Namen wie Lungenmoos oder Fiebermoos bekannt. Die Kommission E erkennt die Anwendung bei Husten, Schleimhauterkrankungen und Appetitmangel an. Versuche deuten zudem auf eine immunmodulierende Wirkung hin (d. h. eine anregende sowie dämpfende Wirkung). Auch eine Anwendung bei Krebs wird geprüft.
Es werden vorwiegend Zubereitungen in Form von Lutschpastillen hergestellt, da sich Isländisch Moos aufgrund seines hohen Schleimstoffanteils sehr gut als Schleimhautschutz in Mund und Rachen eignet.

- Appetitmangel: bitteres Tonikum
- Reizhusten: hustenreizstillend, auswurffördernd (auch für Kinder geeignet)
- Schleimhauterkrankungen von Mund- und Rachenraum
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Isländisch Moos bei

- Blähungen
- Bronchitis, chronische, Keuchhusten
- Durchfall
- Erschöpfung, Tonikum
- Gallenleiden
- Hals, kratzender, reizmildernd
- Heiserkeit
- Infekte der oberen Atemwege
- Katarrhe
- Magendarmentzündung, Gastritis
- Übelkeit und Brechreiz (Schwangerschaftserbrechen und bei Migräne; nicht belegt)
- Wunden, schwer heilend: immunstimulierend und entzündungshemmend
Links zu den Erkrankungen, bei denen Isländisch Moos helfen kann
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Haut und Haar:
- Infektionskrankheiten:
- Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse:
- Lunge und Bronchien:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Psyche und Sucht:
