Lecithin / Sojalecithin

Die Bezeichnung Lecithin stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eigelb. Aus Eigelb wurde auch 1846 Lecithin erstmals isoliert. Erst später stellte man fest, dass die Substanz auch in Pflanzen und allen tierischen Organismen zu finden ist. Heute…

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Wie wirkt Lecithin / Sojalecithin?

Magen/Darm

Nach neueren Untersuchungen wird Lecithin aktiv in den Schleim des Darms abgesondert. Bei Patienten, die an Colitis ulcerosa leiden, ist die Abgabe von Lecithin aber erheblich gestört. Eine lokale künstliche Applikation von Lecithin…

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Anwendungsgebiete

Die wichtigste Anwendung für Sojalecithin liegt in der industriellen Nutzung der Fett lösenden Eigenschaften. In der Medizin sind vor allem die positive Wirkung auf die Leber durch verschiedene Studien übereinstimmend bestätigt worden. Auch die schützenden Eigenschaften auf Magen und Darm sowie auf Arteriosklerose könnten in Zukunft Bedeutung erlangen. Bislang aber liegen zu wenige Daten vor.

Bei der Kommission E ist als Indikation neben den Leberkrankheiten die Behandlung von moderaten Störungen des Fettstoffwechsels - vor allem Hypercholesterinämie – angegeben. Bei gesunden Personen hat es offensichtlich keine Wirkung auf den Fettstoffwechsel, Patienten mit zu hohen Fettspiegeln (Cholesterin, LDL) profitieren davon wenig bis moderat. Zur Behandlung von hohem Cholesterin haben sich aber Präparate mit Sojaproteinen durchgesetzt. Diese sind wesentlich besser untersucht und weit verbreitet.

Die Anwendung von Sojalecithin als „Fettweg Spritze“ ist in der Fachpresse wenig behandelt worden. Nach der Deutschen Gesetzeslage ist PC aus Soja daher auch für ästhetische Zwecke nicht zugelassen. Diese Behandlung ist aus wissenschaftlicher Sicht abzulehnen.

Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit Gesicherte Wirkung (nach Einschätzung Kommission E/ESCOP) Hier gibt es gute wissenschaftliche Studien, die in ausreichender Zahl vorhanden sind und die Wirksamkeit der Heilpflanze bei dem genannten Anwendungsgebiet bestätigt. Die Bewertung der Daten nahm die Kommission E von 1978 bis 1995 vor und erstellte so genannte Positiv-Monographien.
  • Fettleber, Hepatitis und Leberzirrhose, Besserung der Beschwerden
  • Hypercholesterinämie, Fettstoffwechselstörungen, falls eine Diät nicht ausreichend Wirkung zeigt

Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Lecithin / Sojalecithin bei

Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • „Fettweg-Spritze, Injektionslipolyse, Lipolyse“
  • Appetitlosigkeit
  • Arteriosklerose
  • entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Glutenunverträglichkeit (Zöliakie, Sprue)
  • Fettembolien, Vorbeugung und Behandlung von
  • Gallensaftproduktion, verminderte
  • Gallensteine, vorbeugend
  • Homozysteinämie: Senkung, Herzkreislaufschutz
  • Schwäche, Müdigkeit: Kräftigungsmittel (Roborans)
  • Leberschäden, Toxisch-nutritive
  • Leistungsfähigkeit (körperlich und geistig), Steigerung
  • Magen und Darm, Schutz
  • Medikamentenschäden, Vorbeugung
  • Nahrungsmittelergänzung in der Sporternährung
  • Verstopfung
Links zu den Erkrankungen, bei denen Lecithin / Sojalecithin helfen kann