Lecithin / Sojalecithin
Aussehen und Herkunft
Die Bezeichnung Lecithin stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eigelb. Aus Eigelb wurde auch 1846 Lecithin erstmals isoliert. Erst später stellte man fest, dass die Substanz auch in Pflanzen und allen tierischen Organismen zu finden ist. Heute gewinnt man Lecithin fast ausschließlich aus dem Öl der Soja, dessen Samen ca. 2 % Lecithin enthalten.
Lecithin ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Glycerophospholipide. Er besteht überwiegend auch Phosphatidylcholin (Glycerin mit zwei langkettigen Fettsäuren, einem Phosphorsäure- und einem Cholinrest).
Lecithin wird in der Industrie zur Stabilisierung von Produkten mit wässrigen und fettigen Bestandteilen (Emulsionen) verwendet. Es verhindert die „Entmischung“ der Komponenten z. B. bei Kosmetika oder Nahrungsmitteln (Majonäse). Unter der Bezeichnung E-322 wird es in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff verwendet, wie in Schokolade, Margarine und Backwaren. Zur Stabilisierung nutzt man es außerdem in Infusionslösungen für künstliche Ernährung.
Lecithin ist das häufigste Phospholipid in Zellmembranen (40% der Fette) und ist ein wichtiger Bestandteil im Gehirn, der Schleimschicht im Dickdarm und der Lunge.
Die wichtigste Anwendung für Sojalecithin liegt in der industriellen Nutzung der Fett lösenden Eigenschaften. In der Medizin sind vor allem die positive Wirkung auf die Leber durch verschiedene Studien übereinstimmend bestätigt worden. Auch die schützenden Eigenschaften auf Magen und Darm sowie auf Arteriosklerose könnten in Zukunft Bedeutung erlangen. Bislang aber liegen zu wenige Daten vor.
Bei der Kommission E ist als Indikation neben den Leberkrankheiten die Behandlung von moderaten Störungen des Fettstoffwechsels - vor allem Hypercholesterinämie – angegeben. Bei gesunden Personen hat es offensichtlich keine Wirkung auf den Fettstoffwechsel, Patienten mit zu hohen Fettspiegeln (Cholesterin, LDL) profitieren davon wenig bis moderat. Zur Behandlung von hohem Cholesterin haben sich aber Präparate mit Sojaproteinen durchgesetzt. Diese sind wesentlich besser untersucht und weit verbreitet.
Die Anwendung von Sojalecithin als „Fettweg Spritze“ ist in der Fachpresse wenig behandelt worden. Nach der Deutschen Gesetzeslage ist PC aus Soja daher auch für ästhetische Zwecke nicht zugelassen. Diese Behandlung ist aus wissenschaftlicher Sicht abzulehnen.

- Fettleber, Hepatitis und Leberzirrhose, Besserung der Beschwerden
- Hypercholesterinämie, Fettstoffwechselstörungen, falls eine Diät nicht ausreichend Wirkung zeigt
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Lecithin / Sojalecithin bei

- „Fettweg-Spritze, Injektionslipolyse, Lipolyse“
- Appetitlosigkeit
- Arteriosklerose
- entzündliche Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Glutenunverträglichkeit (Zöliakie, Sprue)
- Fettembolien, Vorbeugung und Behandlung von
- Gallensaftproduktion, verminderte
- Gallensteine, vorbeugend
- Homozysteinämie: Senkung, Herzkreislaufschutz
- Schwäche, Müdigkeit: Kräftigungsmittel (Roborans)
- Leberschäden, Toxisch-nutritive
- Leistungsfähigkeit (körperlich und geistig), Steigerung
- Magen und Darm, Schutz
- Medikamentenschäden, Vorbeugung
- Nahrungsmittelergänzung in der Sporternährung
- Verstopfung
Links zu den Erkrankungen, bei denen Lecithin / Sojalecithin helfen kann
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Psyche und Sucht:
- Stoffwechsel:
