Olive
Der Olivenbaum (Olea europaea) ist eine uralte Kulturpflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Erste Zeugnisse der Kultivierung reichen mehr als 6.000 Jahre zurück, die Ursprungspflanze war ein sparrig verzweigter Busch, heute nutzt man…
Wie wirkt Olive?
Herz-Kreislauf
Die heuartig und aromatisch duftenden Olivenblätter werden im Mittelmeergebiet traditionell bei einem breiten Beschwerdenspektrum eingesetzt, zum Beispiel als blutdrucksenkendes Mittel. Entsprechende Tierversuche mit einer…
Extrakte vom Olivenbaum - mediterrane Apotheke
Die Bluthochdruck-senkende und Stoffwechsel-harmonisierende Wirkung von Blattextrakten sind durch zahlreiche Tierversuche belegt. Um eine messbare Wirkung zu erreichen, setzt man konzentrierte Wirkstoffe (Trockenextrakte) ein, der einfache Absud aus den Blättern dürfte nur schwach wirken.
Gerade in den letzten Jahren sind aber unzählige Untersuchungen zu Verbindungen aus dem Olivenbaum (meist aus den Blättern) erschienen. Sie wirken auf den Stoffwechsel, Nerven, Herz-Kreislauf, Entzündungen, Arteriosklerose und Krebs. Meist handelt es sich aber um Tierversuche, klinische Untersuchungen am Menschen sind noch rar. In Zukunft dürften innovative Medikamente auf den Markt kommen.
Gesund Essen und Kochen
Insgesamt hat eine mediterrane Ernährung an sich positive Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem und den Stoffwechsel. Das belegen groß angelegte Studien. Dabei ist es nicht ganz einfach, direkte Effekte durch das Olivenöl zu beziffern. Doch erste Versuchsreihen mit dem puren Öl - ohne die wertvollen Begleitstoffe – lassen ahnen, dass natives Olivenöl einen deutlichen Beitrag leistet.
Da die phenolischen Verbindungen durch Erhitzen zerstört werden, sollte man das Olivenöl nicht zu lange überhitzen (wie etwa beim Frittieren). Olivenöl enthält zwar wenig Omega-3-(mehrfach ungesättigte) Fettsäuren, dadurch ist es aber stabiler gegenüber Hitze und weniger empfindlich für oxidative Zersetzungsprozesse als andere pflanzliche Öle. Außerdem entstehen auch beim Frittieren von einweißhaltigen Lebensmitteln mit Olivenöl weniger kanzerogene heterocyclische Amine. Olivenöl ist damit ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Da klinische Studien zur Wirksamkeit und den Risiken der Anwendung fehlen, hat die Kommission E über den Olivienbaum (Blätter und Öl) negativ beschieden. Unter Umständen interessante Anwendung bei Bluthochdruck (Hypertonie), hierzu Bedarf es aber klinischer Untersuchungen.
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Olive bei

- Appetitlosigkeit, galleanregend (Öl, traditionell)
- Arteriosklerose (Blattextrakt, traditionell)
- Blähungen, Blähbauch, Roemheld-Syndrom (Blattextrakt, traditionell)
- Bluthochdruck (Blattextrakt, traditionell)
- Diabetes (Blattextrakt, traditionell)
- Fieber (Blattextrakt, traditionell)
- Gallenleiden (Öl, traditionell)
- Gicht (Blattextrakt, traditionell)
- Hautpflege (Öl; Schwangerschaftsstreifen, Brust und Säuglingspflege)
- Hautreizungen, Wundpflege, Schuppenflechte, leichte Verbrennungen (Öl)
- Ohrensausen und Ohrenschmerzen (Tropfen, Öl)
- Rheumatismus (Öl, Blattextrakt, traditionell)
- Verstopfung (Einlauf Öl, Öl mild abführend)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Olive helfen kann
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Haut und Haar:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Infektionskrankheiten:
- Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Muskeln, Knochen und Gelenke:
- Stoffwechsel:


