Osterluzei
Die Gewöhnliche Osterluzei (Aristolochia clematitis L.) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae). Sie besitzt einen kriechenden Wurzelstock, große herzförmige Blätter und einen aufrechten, bis zu 80 cm…
Wie wirkt Osterluzei?
Seit dem Mittelalter weiß man von den wundheilenden Eigenschaften der Gewöhnlichen Osterluzei. Heute schreibt man diese den in der Droge enthaltenen Aristolochiasäuren zu. Sie haben wundheilende und immunstimulierende Eigenschaften, denn sie steigern…
Es gibt zwar zahlreiche überlieferte Anwendungen der Gewöhnlichen Osterluzei, doch ist sie wegen der hohen Giftigkeit (insbesondere Karzinogenität) heute nicht mehr im Gebrauch. Die Zulassung “ Aristolochiasäurehaltiges Human- und Tierarzneimittel” wurde 1981 durch das Bundesgesundheitsamt zurückgezogen. Homöopathische Zubereitungen können aber weiterhin verwendet werden.
Die Osterluzei steht im dringenden Verdacht eine im Balkan häufige Nierenerkrankung auszulösen („Balkan-Nephropathie“), die zusammen mit Karzinomen im Harntrakt auftritt (Urothelkarzinome). Man vermutet, dass die Osterluzei mit dem Getreide in die Nahrung kommt und die Krankheit nach einer Latenzzeit von vielen Jahren auslöst.
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Osterluzei bei

Osterluzei wird heute wegen Risiken durch die enthaltenen Aristolochiasäuren nur noch in homöopathischen Konzentrationen eingesetzt!
- Abtreibungsmittel (früher)
- Frauenleiden (traditionell)
- Geburtshilfe (traditionell)
- Wundheilung, Druckstellen und Blasen (traditionell)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Osterluzei helfen kann
- Geschlechtsorgane und Sexualleben:
- Haut und Haar:

