Pfefferminze
Gewinnung
Pfefferminze / Pfefferminzöl (Mentha x piperita)sulfat kann durch Reizung der Magenschleimhaut Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Bei organischen Pfefferminze / Pfefferminzöl (Mentha x piperita)verbindungen wurde von dieser Nebenwirkung nicht berichtet.
Gegenanzeigen für die Einnahme von Pfefferminze / Pfefferminzöl (Mentha x piperita)präparaten sind schwere Nierenschäden oder akutes Nierenversagen.
In der Vergangenheit führte der Verzehr säurehaltiger Nahrungsmittel oder Getränke, die über längerer Zeit in verzinkten Behältern aufbewahrt wurden, zu akuten Pfefferminze / Pfefferminzöl (Mentha x piperita)vergiftungen.
Wirkstoffe
Wichtige Inhaltsstoffe der Blätter:
- 0,5 – 4 % ätherisches Öl (s. u.)
- 3,5 – 4,5 % Labiatengerbstoffe, (u.a. vom Typ der Rosmarinsäure), außerdem freie Phenolcarbonsäuren (wie Kaffeesäure, Chlorogensäure)
- Flavonoide und Flavonoidglykoside (Eriocitrin, Luteolin-7-O-glykosid, Hesperidin u.a. hochmethylierte Flavonoidaglyka)
- Triterpensäuren (wie Ursolsäure, Oleansäure)
- Weitere Inhaltsstoffe: Sterine, Lipide, Carotinoide, Mineralstoffe
Wichtige Inhaltsstoffe des ätherischen Öls:
- ≥ 40 % Menthol
- 15 – 25 % (-)-Menthon
- bis zu 10 % (-)-Menthylacetat
- möglichst unter 5 % (-)-Menthofuran (da es unangenehm riecht)
- Das Öl sollte möglichst kein Carvon und Pulegon enthalten. Pulegon wirkt abortiv, d.h. es fördert Schwangerschaftsabbrüche.
Kamillosan Mund- und Rachenspray
bei Halsschmerzen
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bei Unwohlsein und Verdauungsproblemen
Pfefferminze wird bei verschiedensten Verkrampfungszuständen eingesetzt: Magen-Darmkoliken, Verdauungsstörungen, Reizdarm, Blähungen, Aufstoßen, Gallenbeschwerden. Leider liegen nur wenige klinische Daten vor.
Die kühlende Wirkung beruht auf Menthol, das die Kälterezeptoren aktiviert. Das Öl der Pfefferminze wirkt darüber hinaus schwach betäubend und wird äußerlich zur Schmerzstillung bei Kopfschmerzen angewandt.
Auch eine antimikrobielle sowie antivirale Wirkung sind nachgewiesen, weswegen man die Pflanze bei Entzündungen der Mundschleimhaut und in Zahnpflegeprodukten einsetzt.

- krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie der Gallenblase und -wege.
- Entzündung mit Schleimabsonderung (Katarrhe) der oberen Luftwege
- Mundschleimhautentzündung
- Myalgien und Beschwerden durch Nervenschmerzen (Pfefferminzöl, äußerlich)
- Reizdarm (engl: irritable bowel syndrome, IBS)
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Pfefferminze bei

- Verdauungsbeschwerden: Blähungen, Übelkeit
- Gastritis
- Kopfschmerzen
- Spannungskopfschmerzen und Migräne (Pfefferminzöl, äußerlich)
- Brechreiz, Erbrechen
Links zu den Erkrankungen, bei denen Pfefferminze helfen kann
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Herz, Kreislauf und Gefäße:
- Kopf, Gehirn und Nerven:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Muskeln, Knochen und Gelenke:
- Psyche und Sucht:
