Propolis
Hygiene und Sauberkeit - was Zivilisationen erst lernen müssen, liegt Bienen im Blut
Sie putzen und produzieren antibiotische Stoffe wie Propolis. Die Biene stellt diese Substanz aus verschiedenen gesammelten und eigenen Stoffen her: Aus der Natur kommen Harze von Knospen und Baumwunden sowie ätherische Öle. Dazu mischen sie eigen produziertes Wachs und Speichelsekret.
Propolis – die antibiotische Fußmatte
„Pro polis“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „vor der Stadt“. Gemeint ist das Einflugsloch des Bienenstocks: Die Bienen kleiden es mit Propolis aus. Jede Biene, die in den Stock kommt, hat bereits „saubere Füße“. Propolis verhindert das Wachstum von Mikroorganismen und ist ein natürliches „Breitbandantibiotikum“.
Auch im Inneren des Stocks gibt es Propolisharz. Die Bienen kleiden die Waben damit aus und verschließen sie. Selbst Eindringlinge werden so verpackt. Propolis ist darüber hinaus ein hervorragender Baustoff: Er ist modellierbar, abdichtend und isolierend. Er sorgt dafür, dass in den Bau kein Wasser eindringt. Die Bienen bauen die Substanz deshalb in die nach außen grenzenden Stockzonen ein. …
Die traditionelle Medizin nutzt seit Jahrtausenden die antibiotischen Eigenschaften von Propolis, ohne genau zu wissen, was der Wirkung zu Grunde liegt. Bereits die Alten Ägypter, Griechen und Römer heilten mit Propolis.
In den letzten Jahren erwachte ein lebhaftes Interesse an Propolis. Es gibt zahlreiche Labor- und Tierversuche. Leider liegen nur wenige wissenschaftlich aussagekräftige Patientenstudien vor.
Laborversuche bestätigen die antibiotische Wirksamkeit. Die verfügbaren Studien am Menschen belegen die Wirkung bei bakteriellen Infektionen, Scheidenentzündungen, Herpes und Hautkrankheiten. Propolis soll auch bei anderen Entzündungen, Krämpfen und Schmerzen (wie Gelenksschmerzen) helfen. Daneben laufen Untersuchungen zur Wirkung bei Krebs und Schäden durch Chemotherapie.
Erschwerend für die Untersuchungen zu Propolis ist die starke Schwankung der Zusammensetzung. Es wurde daher vorgeschlagen, die aktiven Substanzen chemisch herzustellen und, um sie dann klinisch zu testen. Bisher wurden 200 Substanzen in Propolis gefunden. Es ist davon auszugehen, dass die Wirkung eine Summe von vielen Einzeleffekten ist. Bis zu einer sicheren Anwendung wird noch Zeit vergehen.
Als einzig unerwünschte Eigenschaft fiel bei der Anwendung eine allergene Wirkung auf. Kritiker empfehlen daher, Propolis nicht unkritisch oder über einen längeren Zeitraum anzuwenden.

Nicht von der Kommission E untersucht, aber aufgrund der hochwirksamen Inhaltsstoffe bei guter Qualität, galenischer Aufbereitung und Standardisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit wirksam (persönliche Mitteilung Prof. Schilcher).
- Abwehrschwäche, Aktivierung des Immunsystems
- Hauterkrankungen
- Herpesinfektionen (kleine Studie)
- Infekte der oberen Atemwege, viral und bakteriell
- Scheideninfektionen (kleine Studie)
- Schnupfen
- Wundheilung, Verletzungen und Verbrennungen

- Akne, Furunkel, Karbunkel
- Erkrankungen im Mundbereich (Parodontose)
- Gelenkschmerzen
- Narbenbildung, gestörte (äußerlich)
- Hämorrhoiden oder Fieberblasen
- Harnwegsinfekte
- Krebs (experimentell)
- Mandel-, Rachen, Kehlkopfentzündung
- Pilzerkrankungen
- Schuppenflechte
- Blase und Nieren:
- Geschlechtsorgane und Sexualleben:
- Hals, Nase, Ohren, Mund und Zähne:
- Haut und Haar:
- Immun- und Lymphsystem, Allergien:
- Infektionskrankheiten:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Muskeln, Knochen und Gelenke:

