Shiitake-Pilz

Der Heilpilz Shiitake (Lentinula edodes) zählt zur Familie der Schwindlingsartigen (Marasmiaceae) und ist in den Wäldern Chinas und Japans beheimatet. Shiitake wird seit tausenden von Jahren in Asien als Nahrungsmittel, Medizin und Stärkungsmittel…

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Wie wirkt Shiitake-Pilz?

Der Pilz Shiitake enthält neben nahrhaftem Protein auch Mineralien wie Kalium, Zink, Eisen und Phosphor, daneben Vitamine B1, B2, Niacin, sowie unverdauliche Ballaststoffe. Der Gehalt an Vitamin D, Calzium und Vitamin ist allerdings sehr stark von…

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Anwendungsgebiete

Die Verwendung des Shiitake Pilzes

Die Anwendung von Shiitake ist vor allem der reichen Erfahrung der Traditionellen Chinesischen Medizin zuzuschreiben. Dort behandelt man mit Shiitake verschiedenste Krankheiten wie Bronchitis, Infektanfälligkeit, Erkältung, Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen, Rheuma, Tumorerkrankungen, Arthritis, Gicht, Migräne, Magengeschwüre und Hepatitis. Im Westen war dieses Therapeutikum lange Zeit unbekannt. So wird Shiitake weder von der WHO noch der Kommission E beschrieben. In neuerer Zeit erscheinen immer mehr wissenschaftliche Arbeiten über einzelne Inhaltsstoffe von Shiitake, aussagekräftige klinische Studien bleiben abzuwarten.

Die Wirkung von Shiitake scheint vor allem auf einer Anregung des Immunsystems zu beruhen. Dies erklärt seine Wirkung gegen Krebs und Infektionen mit bakteriellen, Pilz- und parasitären Erregern. Bei der Aktivität gegen Viren scheint zusätzlich eine direkte Hemmung von Virusfunktionen wirksam zu sein.

Shiitake ist in Japan an 8. Stelle der am häufigsten zur Krebsbehandlung eingesetzten Pharmaka zu finden (Marktanteil 2,2%). Große Studien zur Anwendung und Ungefährlichkeit fehlen bisher.

Anwendungen unterteilt nach Wirksamkeit

Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Shiitake-Pilz bei

Die Wirksamkeit wird vermutet, ist aber noch nicht ausreichend belegt. Das heißt, bei diesen Anwendungsgebieten waren die Ergebnisse der bisherigen klinischen Studien nicht eindeutig oder es sind zu wenige Studien oder aus Kostengründen noch keine wissenschaftlichen Studien durchgeführt worden. Das Fehlen überzeugender Beweise für die Wirksamkeit der Heilpflanze bei diesem Anwendungsgebiet ist aber nicht gleichbedeutend mit deren Unwirksamkeit. Es kann durchaus sein, dass weitere Untersuchungen die Wirksamkeit in Zukunft belegen.
  • Abwehrschwäche: Unterstützung der Immunfunktion
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Durchblutungsstörungen: Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens), Sehstörungen, Schwindelgefühle, Tinnitus
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Colitis ulcerosa
  • Entzündungen
  • Fettwerte, erhöhte (Hyperlipoproteinämie)
  • Herz-Kreislauferkrankungen (vorbeugend)
  • Infekte der oberen Atemwege, Erkältung, Grippe, Infektionskrankheiten: Stärkung der Abwehr
  • Kopfschmerz
  • Krebserkrankungen (in Asien bei Lunge-, Magen-, Mamma-, Cervix-, Ovarial-, Hirntumoren); unterstützend zur Chemotherapie: Reduktion der Nebenwirkungen, Verbesserung der Wirkung
  • Leberbeschwerden, -entzündung (Hepatitis akut/chronisch)
  • Magenbeschwerden (Traditionelle Chinesische Medizin)
  • Müdigkeit, Chronisches Müdigkeitssyndrom, Erschöpfung: Stärkung der Leistungsfähigkeit
  • Vergiftung (Traditionelle Chinesische Medizin)
  • Verstopfung
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
Links zu den Erkrankungen, bei denen Shiitake-Pilz helfen kann