Zimt
Bereits ca. 4.500 v. Chr. wurde Zimt in China zum Würzen von Speisen und als Heilmittel verwendet. Zur Zeit der Pharaonen gelangte er über Kaufleute nach Ägypten und wurde im 14. Jahrhundert von den Portugiesen auch in Europa eingeführt. Dort galt er…
Wie wirkt Zimt?
Molekulares Wirkprinzip:
Zimtaldehyd – der Hauptbestandteil des Zimts – kann unter physiologischen Bedingungen spontan mit Proteinen reagieren (die Aminogruppen der Proteine gehen mit dem Aldehyd eine so genannte „Schiff’sche Bindung“ ein). Dadurch…
Lebenstropfen N
bei Unwohlsein und Verdauungsproblemen
Anerkannt ist die Wirkung von Zimt bei Appetitmangel, Verdauungsstörungen und Krämpfen, die mit Völlegefühl, Blähungen einhergehen. Zimtöl regt die Gallenproduktion an und ist antiseptischen wirksam.
Zimt ist wegen des leberschädlichen Inhaltsstoffs Cumarin ins Gerede gekommen. Viele Hersteller haben daher ihre Rezepte angepasst und cumarinarme Zimtsorten (Ceylon-Zimt) in Verkehr gebracht.
In der Naturheilkunde wird Zimt als Blutzucker und Fettwerte senkendes Mittel verwendet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält den Nachweis für nicht erbracht und fordert Untersuchungen zur Wirksamkeit und den Nebenwirkungen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft rät von einer Therapie begleitenden Einnahme als diätetisches Lebensmittel oder zur Regulierung des Stoffwechsels ab.
Hinweis: Wegen der Nebenwirkungen sollte bei Zimt die Dosierung genau beachtet werden. Zimtprodukte sollten nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden. Vorsicht Allergiker: es kommt häufig zu Haut- und Schleimhautreaktionen.

- Appetitlosigkeit
- Verdauungsbeschwerden, dyspeptische Beschwerden, Völlegefühl, Blähungen
- Magen-Darmkrämpfe (leichte)
Laut Volksmedizin und Ärzte-Erfahrung hilft Zimt bei

- Altersdiabetes (Diabetes mellitus Typ 2), Blutzuckersenkung
- Durchfall
- Menstruationsbeschwerden
- Pilzerkrankungen
Links zu den Erkrankungen, bei denen Zimt helfen kann
- Geschlechtsorgane und Sexualleben:
- Haut und Haar:
- Infektionskrankheiten:
- Magen, Darm und Speiseröhre:
- Muskeln, Knochen und Gelenke:
- Psyche und Sucht:
- Stoffwechsel:
