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Welche Nebenwirkungen hat die Afrikanische Teufelskralle?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

In den veröffentlichten klinischen Studien waren die eingesetzten Teufelskrallenpräparate gut bis sehr gut verträglich. Als unerwünschte Wirkungen traten Beschwerden des Verdauungstrakts wie Übelkeit, Blähungen oder Durchfall auf. Weitere Nebenwirkungen können allergische Reaktionen, Magenbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, KopfschmerzenSchwindel und möglicherweise wehenanregende Wirkung sein.

Gegenanzeigen

Die Afrikanische Teufelskralle soll bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie während der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Für Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren liegen keine Daten vor. Daher ohne ärztlichen Rat in dieser Altersstufe nicht anwenden.

Bei Gallensteinleiden ist die Teufelskralle nur nach ärztlicher Rücksprache anzuwenden. Es besteht die Gefahr, dass die Gallensteine den gesteigerten Gallenfluss blockieren und damit das Abfließen des Gallensekrets verhindern.

Bei Gelenkschmerzen mit rot geschwollenen Gelenken oder Fieber sollte man einen Arzt konsultieren.

Wechselwirkungen

In einem Einzelfall wurde von Wechselwirkungen mit Warfarin, einem Medikament, das bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt wird, berichtet. Diese Wechselwirkung führte zur sogenannten „Blutfleckenkrankheit“, ein Zusammenhang ist aber nicht bewiesen. Da der Teufelskrallenextrakt die Bildung bestimmter Signalstoffe (Eicosanoide) im Blut jedoch nicht beeinflusst, ist eine Wirkung auf die Funktion der Blutplättchen eher unwahrscheinlich.