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Nebenwirkungen von Arginin

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen

In der Regel treten bei Einnahme kleiner bis moderater Mengen (bis zu 10 g/ Tag) von L-Arginin keine Nebenwirkungen auf. Ab einer Einnahme von 15 g/ Tag kann es zu vorübergehenden Störungen der Verdauung, Bauchkrämpfen oder Übelkeit kommen. Das ist die häufigste Störung bei Versuchen mit Herzpatienten. In Studien mit gesunden Sportlern werden akute Dosen unter 20g pro Tag gut vertragen.

Im Versuch ist Arginin für schwangere Tiere ungefährlich. Auch beim Menschen gibt es bisher keine Hinweise auf eine Schädlichkeit für Mutter oder Kind.

Erweiterte Adern können zu Kopfschmerzen führen.

Intravenöse Gaben hoher Argininmengen führen gelegentlich zu einer lokal begrenzten Venenentzündung. Patienten sollten bei intravenösen Applikation hinsichtlich Arrhythmien, Elektrolytstörungen und Schocksymptomen überwacht werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Einnahme von Arginin verschiedenste Stoffwechselwege beeinflusst und zu einer Verschiebung der Stoffwechselbilanzen führen kann. Für eine Lanzeiteinnahme bei verschiedenen Vorerkrankungen von Herz, Kreislauf und Gefäßen gibt es zu wenige Untersuchungen zur Sicherheit.

Alle Anwendungsgebiete und die Wirkungsweise finden Sie auf der Hauptseite von Arginin.

Gegenanzeigen

Bei einer Herpesinfektion sollte kein Arginin eingenommen werden, da es diese ggf. verstärken könnte. Auch die Beschwerden durch ein Magengeschwür könnten dadurch schlimmer werden.

Exzessive NO Mengen im Blut können die Zellen schädigen. Personen mit schweren akuten Infektionen, Störungen des Immunsystems, Autoimmunerkrankungen, Krebs und pathologischen Störungen der Blutgefäßentwicklung (wie Retinopathie) sollten Arginin nicht in höheren Mengen aufnehmen. Auch bei schweren Herzschäden (instabiler Myokardinfarkt, schwere Herzrhthmusstörungen) sowie schwerer Arteriosklerose ist Arginin nicht sinnvoll. Bei Sepsis ist die Wirkung von Arginin ungewiss und umstritten.

Wechselwirkungen

L-Arginin ist das natürliche Substrat zur Herstellung von NO. Theoretisch kann es damit zur Wirkungsverstärkung von Mitteln zur Behandlung erektiler Dysfunktion kommen (z. B. bei gemeinsamer Einnahme von Nitraten (z. B. Amylnitrit), Sildenafil (Viagra®), Vardenafil (Levitra®) und Tadalafil (Cialis®).