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Pflanzenprofil von Astragalus

Die Qualität entscheidet

Der Anbau von fernöstlichen Heilpflanzen wird in Deutschland deswegen gefördert, weil es sehr schwierig ist in fernen Ländern die Anbaubedingungen genau zu kontrollieren und die hohen europäischen Standards ständig zu überprüfen. Deswegen müssen heute sichere Bezugsquellen sichergestellt und die Droge zahlreichen Qualitätsuntersuchungen unterzogen werden. Geprüft wird besonders auf Schwermetall- und Pestizid-Belastung. Bei pulverisierten Drogen ist es ratsam auch auf Cortison oder andere hochwirksame synthetische Stoffe zu analysieren. Die umfangreichen regelmäßigen Analysen und eine hohe pharmazeutische Qualität wird nur bei den Extrakten aus der Apotheke garantiert. Vorsicht also vor Pulvern aus unsicherer Internet-Quelle.

Aussehen und Herkunft

Astragalus gehört zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) und hat daher auch die typische Schmetterlingsblüte. Aus der Gattung Astragalus gibt es etwa 2000 Arten. Zu Gesundheitszwecken wird Astragalus membranaceus (deutscher Name Chinesischer Tragant) bzw. seine Varietät Astragalus mongholicus (Mongolischer Tragant) genutzt.

Astragalus ist mehrjährig und wird bis zu 40 Zentimeter hoch, die Wurzel verholzt. Die Pflanze trägt gefiederte Blätter und 10 bis 15 gelbe Blüten in traubigen Blütenständen. Die fasrigen Wurzeln sind 1-3,5 cm dick, längs runzelig gefurcht und außen gelbbraun innen gelblich-weiß.

Astragalus kommt ursprünglich aus dem Osten: China, Korea, Mongolei und Sibirien. Die Pflanze wird in China und Korea zu Heilzwecken angebaut. Erste Vorversuche der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft zeigen, dass auch bei uns Astragalus in Feldbau kultiviert werden kann. Man erntet und trocknet die Wurzeln (Astragali radix).

Gewinnung

Tragantwurzeln werden im Frühjahr und im Herbst gesammelt. Die Hauptwurzel wird nach dem Waschen geschnitten und in der Sonne getrocknet. Gelegentlich wird das Material auch gepulvert oder extrahiert.

Rohstoff zur Herstellung pharmazeutischer Produkte

Tragantgummi (Traganthae gummi) ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Mischungen aus nicht mischbaren Stoffen wie Wasser und Fett (Kolloide) in pharmazeutischen Produkten, Cremes und Gelees. Kommerziell wird Gummi vorwiegend aus A. microcephalus Willd. (Kleinasien, Syrien und Iran) gewonnen, früher auch aus Astracantha gummifer (Labill.) Podlech (alter Name Astragalus gummifer) und anderen Arten.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen