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Welche Nebenwirkungen hat die Bärentraube?

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen und bei Kindern können Übelkeit und Erbrechen auftreten, da die Gerbstoffe der Bärentraube in größeren Mengen Magen und Darm reizen können.

Bei einer Überdosierung der Droge kann es zu einer entzündlichen Reizung der Blasen- und Harnröhrenschleimhaut kommen, begleitet von Harnzwang und Blutharn.

Generell sollten Arzneimittel mit Arbutin nur zeitlich begrenzt eingenommen werden (maximal jeweils 1 Woche, nicht häufiger als fünfmal im Jahr).

Bei längerer Anwendung - speziell bei Kindern - sind Leberschäden möglich (Hydrochinonvergiftung). Kinder unter 12 Jahren sollten daher nicht mit Bärentraube behandelt werden.

Schwangere Frauen sollten darauf verzichten, denn hohe Dosierungen sind wehenfördernd und möglicherweise abortiv.

Wechselwirkungen

Es sollte darauf geachtet werden, dass alkalischer Harn gebildet wird (z.B. durch viel pflanzliche Nahrung, wenig Eiweiß, Mineralwasser oder die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat). Harn-ansäuernde Nahrungsmittel wie Fleisch (auch Geflügel oder Fisch), Linsen, Erbsen vermindern die Wirksamkeit.

Der Extrakt aus der Bärentraube soll die Bildung des Hautfarbstoffes Melanin behindern. Ausgedehnte Sonnenbäder sind daher zu vermeiden.