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Steckbrief der Ballonrebe

Heilendes Unkraut

Die Ballonrebe hat in ihren Heimatländern eine lange Anwendungstradition zur Behandlung von schmerzhaften Erkrankungen. Versuche bestätigen eine schmerzlindernde sowie entzündungshemmende Eigenschaft. Bei uns setzt man die Pflanze daher bei entzündlichen oder allergischen Erkrankungen ein.

Die Ballonrebe kommt ursprünglich aus Indien, ist jedoch in den Tropen und Subtropen jetzt weltweit eingebürgert. Sie entkam aus den Kultivierungen und entwickelte sich in einigen Gebieten zu einer ernsthaften Plage.

Wegen des auffälligen Erscheinens wird die Ballonrebe auch gerne als Zierpflanze kultiviert, sie ist jedoch nicht winterhart und bedarf Schutz. Die Pflanze wird in der Schweiz und in Süddeutschland in Weinanbaugebieten angebaut.

Aussehen und Herkunft

Die Ballonrebe ist eine einjährige, kletternde Schlingpflanze und gehört wie die Litschi zu den Sapindaceae, den Seifenbaumgewächsen. Wegen des Reichtums an schäumenden Saponinen hat man die Samen der Ballonrebe lange Zeit zum Waschen verwendet. Der deutsche Name "Ballonrebe" bezieht sich auf die ballonartigen Früchte der weißblühenden Pflanze. Wegen der etwa erbsengroßen dunklen Samen mit einem herzförmigen, weißen Fleck nennt man sie auch Herzsame. Man verwendete sie auch als Knöpfe oder Rosenkranzperlen.

Gewinnung

Für die Gewinnung der homöopathischen Urtinktur werden die frischen oberirdischen Teile der blühenden Pflanze verwendet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen