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Pflanzenprofil der Brennnessel

Vorsicht beim Anfassen!

Jedes Kind kennt und fürchtet die Brennnessel, als Heilpflanze ist sie nicht jedem bekannt. Mit dem Anfassen der Pflanze sollte man tatsächlich vorsichtig sein. Die Brennhaare wirken bei Berührung wie eine Miniaturspritze: Sie injizieren Histamin und Acetylcholin und lösen Brennen sowie eine Quaddelbildung aus.

Aussehen und Herkunft

Die Große Brennnessel wächst an Wegrändern, Wasserläufen und auf Schutthalden - also überall dort, wo der Boden stickstoffreich ist. Sie verbreitet sich teppichartig über ihre kriechenden Stängel und Samen. Die Pflanze ist bis zu 1,5 m hoch und ihre Blätter sind gegenständig, graugrün und eiförmig spitz zulaufend. Die Blütenstände sind unscheinbar und auf männliche und weibliche Pflanzen verteilt. Die Blätter wurden vor allem früher als Gemüse genutzt. Zusammen mit Löwenzahn gilt es als das gesündeste einheimische Kraut.

Die Brennnessel kommt in fast allen gemäßigten Breiten vor. Nahe verwandt mit der mehrjährigen Großen Brennnessel ist die einjährige Kleine Brennnessel (U. urens), die nur 50 cm hoch wird. Bei beiden Arten verwendet man die oberirdische Teile (Urticae herba), Blätter (Urticae folium) oder kriechende Sproßabschnitte (Rhizome) und Wurzeln (Urticae radix).

Gewinnung

Die während der Blüte gesammelten und getrockneten oberirdischen Teile werden zu Tee verarbeitet oder wässrig /alkoholisch/methanolisch extrahiert. Aus dem frischen Kraut erhält man den Presssaft.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen