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Botanischer Steckbrief von Bucco

War bei den KhoiSan ein Allheilmittel

Bucco aus der Familie der Rautengewächse ist ein bis zu 2 m hoher Strauch mit Öldrüsen. Die kleinen, rundlichen Blätter haben eine stark zurückgekrümmte Blattspitze. Die Blüten sind sternförmig und weiß oder blassviolett gefärbt.

Aussehen und Herkunft

Als "Buccoblätter" (mit Fachausdruck Barosmae folium, syn. Folia Bucco) werden die Blätter mehrerer Arten (Agathosma serratifolia, A. apiculata, A. capensis, A. cerefolium, A. ciliata und A. puberula) gesammelt.

Ursprünglich kam Bucco nur in Südafrika in den Bergen der westlichen Kapprovinz vor. Bei den Ureinwohnern in Südafrika (KhoiSan) war Bucco ein Allheilmittel. Heute wird die Pflanze in zunehmendem Maße angebaut und dadurch immer populärer. Viele Arten lassen sich auch bei uns kultivieren. In Europa findet Bucco bei Gichtkrankheiten Anwendung. Da die Extrakte einen starken Eigengeruch haben, verwendet man sie auch zur Parfümierung.

Gewinnung

Die Blätter (gelegentlich ganze Zweige) werden gesammelt und getrocknet. Das Material wird mit Wasser/Alkohol extrahiert und gefiltert.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen