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Copalchi

Mexikaner lieben Hintonia bzw. Copalchi

Der Tee ist ein beliebtes Getränk und Stärkungsmittel und wird auch als Antidiabetikum verwendet.

Von: PhytoDoc-Redaktion

Beliebte Heilpflanze in Mexiko

In Mexiko kennt man die Heilwirkung der Pflanze seit langem und stellt aus der getrockneten und gepulverten Rinde einen Tee her, der sowohl ein beliebtes Lebensmittel ist als auch als Heilmittel (Hausmittel) zur Fiebersenkung, als Stärkungsmittel und als Antidiabetikum verwendet wird.

Wogegen hilft Copalchi?

Hintonia ist eine alte Heilpflanze, die seit langem als Kräutertee (Lebensmittel) und in der traditionellen Heilkunde angewendet wird. Mehrere kleinere Untersuchungen deuten eine Wirkung gegen den Malariaerreger sowie eine moderat blutzuckerstabilisierende Wirkung an. Große Studien fehlen aber bisher. Aus der volkstümlichen Anwendung in Mittelamerika und Europa ist eine gute Verträglichkeit mit wenigen Nebenwirkungen seit langem bekannt.

Weder die Kommission E noch die ESCOP haben sich bisher mit Hintonia beschäftigt.

Heilwirkung von Copalchi

Die Rinde von Hintonia latiflora wird traditionell als Tagesgetränk zur Steigerung von Gesundheit und Vitalität angewandt.

Für die gesundheitsfördernde Wirkung entscheidend sind die als starke Antioxidantien wirkenden Polyphenole (oder Bio-Flavonoide), die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie schützen die Körperzellen vor freien Radikalen und verlangsamen die Zelloxidation. Bei regelmäßigem Verzehr unterstützen sie wichtige Körperfunktionen und sollen einen positiven Effekt auf den Zuckerstoffwechsel haben.

Andere Untersuchungen deuten auf Hinweise aus der Volksmedizin, dass die Rinde gegen Malaria hilft.

Medizinische Anwendungsgebiete

Anerkannte Anwendungsgebiete, die durch Studien belegt sind

Maßgebliche Bewertungskommissionen: Kommission E, ESCOP, HMPC, WHO.

Für diese Anwendungsgebiete liegen eindeutige klinische Studien vor, um von einer Wirksamkeit auszugehen. Die Wirksamkeit wurde von mindestens einer der maßgeblichen Bewertungskommissionen (Kommission E/ESCOP/HMPC/WHO) verbindlich festgestellt.

Traditionelle Anwendungsgebiete in der ärztlichen Erfahrungsheilkunde und Volksmedizin

  • Diabetes mellitusTyp 2 (Begleittherapie bei leichten Formen)
  • Leistungsschwäche
  • Malaria

Bildergalerie zu den genannten Erkrankungen

Anwendungsgebiete mit nicht gesicherter Wirksamkeit

Die Hinweise aus traditioneller Anwendung oder Laborversuchen sind zu wenig überzeugend und gehen über einen experimentellen Status nicht hinaus. Es gibt bisher keine korrekten oder positiven klinischen Studien.

Praktische Anwendung: Produkte & Hausmittel

Copalchi gibt es als Tee und Teekonzentrat in Form eines "Diätetischen Lebensmittels".

Hausmittel

1 EL geschnittene Rinde als Tee: die getrocknete Hintonia-Rinde wird mit einem Liter kochendem Wasser übergossen und nach ca. 5 Minuten über den Tag verteilt, vor allem nach den Mahlzeiten getrunken.

Wirkstoffe

Polyphenolische Substanzen: Neoflavonoide meist als Glykoside, z.B. das Coutareagenin

Flavon/Flavonol: 7-Methylluteolin, Quercetin
Phenolcarbonsäuren: Chlorogensäure, p –Hydroxybenzoesäure, Kaffeesäure, Vanillinsäure
Gerbstoffe: Catechingerbstoffe
Triterpene

Alkaloide: Früher dachte man, die Rinde enthalte auch Chinin oder Chinidin. Nach neuen Untersuchungen enthält Hintonia jedoch keinerlei Alkaloide.

Cumarine: 4-Phenylcumarin