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Pflanzenprofil von Copalchi

Verwandter des Kaffees

Hintonia latiflora gehört, wie auch der Kaffeestrauch, zu den Rötegewächsen (Rubiaceae). Die Pflanze wächst als Busch oder Baum bis zu einer Höhe von 5 Metern. Die Blätter sind oval bis elliptisch geformt, die duftenden weißen Blüten sind trichterförmig.

Aussehen und Herkunft

Hintonia kommt in Zentral- und Südamerika, vor allem aber in Guatemala und Mexiko vor. In diesen Ländern kennt man die Heilwirkung der Pflanze seit langem und stellt aus der getrockneten und gepulverten Rinde einen Tee her, der ein beliebtes Getränk ist. Auch die Verwendung in Kräutertees als allgemein gesundheitsfördernde Maßnahme aufgrund der enthaltenen wertvollen pflanzlichen Polyphenole (Bio-Flavonoide) ist weit verbreitet.

In Lateinamerika wird die Rinde von mindestens 5 verschiedenen Pflanzen als „Copalchi“ bezeichnet, die aufgrund unterschiedlicher Inhaltsstoffe nicht mit dem "Echten Copalchi" zu verwechseln sind.

Verfälschungen/Verwechslungen

Der etymologische Ursprung des Wortes „Copalchi“ stammt aus der Azteken-Sprache Nahuatl, wobei der Wortstamm „Copal“ allgemein für harzführende Rinden verschiedener Herkunft steht. So kennt die südamerikanische Volksheilkunde neben dem Echten Copalchi (Hintonia latiflora (Sessé et Moc ex DC.) Bullock) auch: Exostema caribaeum (Jacq.) Roem. et Schult., Coutarea hexandra (Jacq.) Schumann (beide aus der Familie der Rubiaceae) und Croton niveus Jacq. eine Euphorbiaceae - die aufgrund unterschiedlicher Inhaltsstoffe nicht mit dem Echten Copalchi zu verwechseln sind. Eine kontrollierte Sammlung vor dem Hintergrund der Verwechslungsmöglichkeit ist unerlässlich.

Gewinnung

In den Ursprungsländern wird aus der getrockneten und geschnittenen Rinde ein Tee hergestellt.

In Europa, vor allem in Spanien aber auch in Deutschland, wird Hintonia als Tee und Teekonzentrat verwendet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen