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Botanische Steckbrief von Damiana

Tradition der Mayas

Die Pflanze hat in Mexiko und den Mayas eine lange medizinische Tradition. Damiana wurde mitunter auch zu zerimonialen Anlässen genutzt. Der traditionelle Name „mizib-coc“ bedeutet in der Sprache der Maya so viel wie „Asthmabesen“ und weist auf die Anwendung bei Atemwegserkrankungen hin. Spanische Missionare haben sie umgetauft und zu Ehren des heiligen Damian, dem Schutzheiligen der Apotheker, Damiana genannt. Auch in Europa wird Damiana als Heilpflanze zunehmend bekannt.

Aussehen und Herkunft

Damiana (Turnera diffusa) gehört botanisch zur Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Der aromatisch riechende, aufrechte und stark verzweigte Strauch wird bis zu 2 m hoch. Die kleinen Blätter sind gezähnt und auf der Unterseite behaart. Die Blüten mit den fünf leuchtend gelben Blütenblättern stehen einzeln an den Zweigenden. Nach der Blüte bilden sich süß schmeckende ein bis zwei Millimeter große reichsamige Kapselfrüchte.

Heiße Grüße aus Mexiko

Damiana kommt aus dem tropischen Amerika (Argentinien, Karibische Inseln, Mittelamerika, Mexiko, Südkalifornien und Texas). Dabei bevorzugt sie trocken-heiße, sandige oder felsige Standorte. Der Strauch wird in beschränktem Maße angebaut, das Pflanzenmaterial stammt meistens aus Wildsammlungen. Verwendet werden die getrockneten Blätter (Damianablätter – Damianae folium).

Gewinnung

Die Blätter werden während der Blütezeit geerntet und getrocknet.

Quellen/Weitere Informationen

Quellen